HP Vectra VLi8 Celeron/Pentium II/Pentium III
   
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Überblick
 
Die Vectra VLi8 gibt es in drei verschiedenen Formfaktoren (SFF, DT, MT), bei uns uns erhältlich ist der Small Form Factor (SFF) und der Minitower (MT). Alle Modelle verwenden dieselbe Hauptplatine im Intel-NLX.Format. 

Systemmerkmale

  • Intel®Pentium® II Prozessor mit 400 MHz und integriertem L2-Cache mit 512 KB
  • Intel®Pentium® III Prozessor mit 450, 500, 550 oder 600 MHz mit 512 KB Cache
  • Intel®CeleronTM Prozessor mit 400, 466 oder 500 MHz und integriertem L2-Cache mit 128 KB (nur Small Form Faktor)
  • Intel®440 ZX Chipsatz mit 100 MHz Systembus bei Intel®Pentium® II/III
  • Intel®440 ZX Chipsatz mit 66 MHz Systembus bei Intel®CeleronTM
  • 32 MB, 64 MB oder 128 MB SDRAM, auf maximal 512 MB (2x256MB) erweiterbar
  • SMART II Ultra ATA/33 Festplatte mit 4,3 GB, 6,4 GB, 8,4 GB oder 13,5 GB
  • PCI Bus Master Ultra ATA Controller mit Unterstützung für PIO-Modus 4
  • 10/100 Base T LAN-Karte

Grafik und Multimedia

  • Grafik - Matrox MGA G200 AGP (onboard)
    • 8MB SDRAM-Speicher
    • Auflösungen von bis zu 1600 x 1200 Bildpunkten bei 85 Hz (65K Farben)
    • 250MHz RAMDAC für flimmerfreie Bildwiedergabe
  • HP 32fach Max-speed IDE CD-ROM-Laufwerk, 24fach bei Small Form Factor Modellen, optional 5x/32x DVD-ROM
  • Audio kompatibel zu Sound Blaster Pro (onboard)
 
Managebarkeit, Zuverlässigkeit und Investitionsschutz
  • HP Top Tools
  • Flash-BIOS mit 256 KB
  • Komfortable Hilfefunktion im HTML Format
  • Erkennung von unautorisierter Gehäuseöffnung (Chassis Intrusion Detection)
  • 3Com Fast EtherLink Wake Up LAN XL 10/100 TX-Netzwerkkarte
  • Unterstützung von Wake-up-LAN Karten anderer Hersteller (Intel®, IBM)
  • Systemstart über Tastatur
  • HP Lock
  • HP Energy Saver (Windows NT-Modelle)
  • ENERGY STAR
  • Blauer Engel (beantragt)
  • Generalschlüssel optional
  • HP SmartCard optional

vli_sff.jpg (11049 Byte)
HP-Vectra-VLi SFF
(small formfactor)

vli_mt.jpg (18907 Byte)

HP-Vectra-VLi DT
(Miditower)

Die Vectra VLi8 Serie ist im März 1999 erschienen, die Gewährleistungsdauer beträgt 3 Jahre.

   
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Technische Daten

Gemeinsame Daten

  • <Chipsatz: INTEL 440ZX (AGP-Set, BX-kompatibel) mit 66/100 MHz Systembus, ACPI-kompatibel
  • Arbeitsspeicher SDRAM DIMM PC100, 2 Sockel (Standard: 64MByte, erweiterbar auf 512MByte)
  • <Festplatte Ultra ATA/33 SMART II, je nach Modell 8,4GB bzw. 13,5GB
  • CDROM-Laufwerk ATAPI, 24x bei SFF, 32/48x bei DT/MT
  • Diskettenlaufwerk 3,5", 1.44MByte 
  • Videocontroller Matrox MGA G200 AGP mit 8MByte Bildspeicher onboard, 250MHz RAMDAC
  • Soundchip Crystal Soundfusion PCI (16 bit full-duplex) onboard
  • Netzwerkanschluß 3COM 3C905B (10/100Base-TX) onboard
  • Zwei serielle (16550), 1 parallele (ECP/EPP/IEEE 1284)und 2 USB-Schnittstellen
  • HP Multimedia Tastatur
  • HP Scrolling-Maus (mit Rad, Logi-OEM)
  • Volle Jahr 2000-Kompatibilität mit BIOS-Security für ältere Programme
  • ACPI-komatibel , Achtung: für Windows 2000 ist ein BIOS-Update erforderlich!
  • DMI 2.0 kompatibel
  • EPA energy star (USA) und Blue Angel (EU) zertifiziert
  • Zertifiziert für Windows 95/98, NT4.0 und Windows 2000 (in Vorbereitung)
  • Ergonomiegeprüft gemäß ZH1/618 (Deutschland)
  • Betriebsbedingungen: 10 - 35 C Umgebungstemperatur, 15% - 80% rel. Feuchte

Standard-PC (small formfactor, SFF)

  • CPU Celeron 400,466,500MHz mit 128kB L2-Cache
  • Systembus 66 MHz
  • Einschübe für Masenspeicher: 3, 2 von vorne zugänglich (belegt von Diskettenlw., Cdrom und Festplatte)
  • Größe 37 x 39 x 9,5 cm
  • Gewicht 7,54 kg
  • Geräusch <= 34dbA
  • Leistungsaufnahme: <= 32W (typ.), <= 25W (standby), <= 4W (off)
  • zwei freie PCI-Bussteckplätze (davon ein PCI/ISA-Steckplatz)

Alternativ-PC (Minitower)

  • CPU Pentium III 450,500,550,600MHz mit 512kB L2-Cache
  • Systembus 100MHz
  • Einschübe für Masenspeicher: 6, 4 von vorne zugänglich (belegt von Diskettenlw., Cdrom und Festplatte)
  • Größe 20,7 x 45,5 x 46,9 cm
  • Gewicht 14,8 kg
  • Geräusch <= 37dbA
  • Leistungsaufnahme: <= 41W (typ.), <= 29W (standby), <= 4W (off)
  • sechs freie Bussteckplätze (drei PCI, drei ISA)
  • zwei freie 5,25" und ein freier 3,5" Massenspeicher-Einbauplätze

deutsche Kurzbeschreibung (PDF-Format)
dertaillierte Beschreibung (US, PDF-Format)

   

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Fragen und Antworten
  • Was ist der Unterschied zwischen Minitower und Small Formfactor ?
    Beide Geräte verwenden dieselbe Hauptplatine, die Minitower-Ausführung enthält mehr freie BUS-Steckplätze und freie Massenspeicher-Einbauplätze, ferner ist sie mit leistungsfähigeren CPUs lieferbar. Für Standardawnedungen genügt in jedem Fall die platzsparende und leisere Small-Formfactor-Ausführung.

  • Was ist der Unterschied zwischen INTEL Celeron und Pentium II Prozessoren?
    Der Celeron-Prozessor gehört zur Pentium II Familie und unterscheidet sich vom Pentium II nur durch eine geringere 2nd-Level-Cache-Größe (128kB statt 512kB). Allerdings ist beim Celeron der L2-Cache häher getaktet (schneller) als beim Pentium II. Bei gleicher Taktfrequenz ist der kostengünstigere Celeron-Prozessor im Mittel 10-20% langsamer als ein Pentium II Prozessor. Dieser Unterschied ist in der Praxis bei den meisten Anwendungen kaum bemerkbar.
    Detaillierte Informationen zu den INTEL-CPUs finden Sie unter "Technische Infos", Celeron-CPUs bzw. Pentium-II CPUs .

  • Genügt der Standard-PC für anspruchsvolle Grafikanwendungen?
    Ja, unter CorelDraw, Photoshop usw. erreichen Sie eine sehr gute Leistung, vorausgesetzt, es ist genügend Hauptspeicher für Ihre Anwendungen und Daten vorhanden. Zur Leistungserhöhung (nicht nur) bei Grafikanwendungen bringt  eine Erweiterung des Hauptspeichers in der Regel wesentlich mehr als die nächstschnellere CPU.

  • Kann der Standard-PC mit 512MB RAM bestückt werden?
    Ja, diese Ausstattung ist durch Einbau zweier 256kByte DIMM-Module möglich. Diese von Intel genannte Einschränkung (256MByte) für den ZX.-Chipsatz gilt nicht für dieses Gerät!

  • Ist die Small-Formfactor-Ausführung ein vollwertiger PC (weil das Gehäuse sehr klein ist)?
    Selbstverständlich! Sie sollten sich nicht verleiten lassen, von der Gehäusegröße auf die Qualität eines Gerätes zu schließen. Der HP-Vectra VLi enthält alle wirklich alle heutigen Standard-PC-Komponenten (auch Sound), es ist keine Sparversion! Die meisten großen Gehäuse enthalten nur viel "Luft" und genau dies ist bei unserem neuen HP-PC nicht der Fall.
    Das kleine Gehäuse bringt in unserer Umgebung Vorteile: Es benötigt wenig Stellfläche auf den Schreibtischen, das Gerät ist sehr leise und sie können den Monitor darauf stellen, ohne die Ergonomieanforderungen (obere Bildröhrenkante muß unter Augenhöhe liegen) zu verletzen.

  • Ist das 24x CDROM-Laufwerk beim Small-Formfactor eine Sparausführung?
    Nein, es ist im Vergleich zum 32x Laufwerk qualitativ nicht schlechter, verursacht aber weniger Lärm. Die theoretische Datentransferrate ist in der Praxis eher unbedeutend.

  • Ist die  Small-Formfactor-Ausführung in ausreichendem Maße erweiterungsfähig?
    Wenn Sie keine speziellen Einbaukarten benötigen, ja. Alle überlichten Erweiterungen (CD-Brenner, ZIP usw.) können übergenormte Schnittstellen (USB, SCSI) extern angeschlossen werden.

Peripherie - Anschlußmöglichkeiten über USB / SCSI

Der USB-Bus gestattet den Anschluß von max. 127 externen Geräten und hat einen Datendurchsatz von 12 MBit/s (ca. 1,5MByte/s). Über USB sind auch zeitkritische Datenübertragungen möglich. Die USB-Schnittstelle nur von Windows 95/98 und Windows 2000 (NT-Nachfolge), nicht jedoch von Windows NT4.0 unterstützt.. USB unterstützt das Hot-Plug&Play, d.h. Geräte können während des Betriebs angeschlossen/enterfett werden. Die Stromversorgung anspruchsloser externer Geräte (z.B. Kamera) erfolgt über USB-Bus selbst (der PC übernimmt die Energieversorgung). Obwohl USB definitionsgemäß ein Bus-Struktur aufweist, werden die Geräte häufig sternförmig (z.B. über externe Hubs) angeschlossen. Die Umsetzung logisch Bus - physikalisch Stern wird  - analog zu Ethernet  - von den Hubs bzw. von  den Geräten mit USB-Anschluß vorgenommen.

Der SCSI-Bus gestattet in der Standardversion (8-bit) den Anschluß von max. 7 externen Geräten. In der Standardbetriebsart wird ein Datenübertragungsrate von max. 10MByte/ s erreicht (Controller Adaptec 2904). In der Betriebsart Ultra-SCSI werden 20MByte/s erreicht. (Controller Adaptec 2940AU). Nicht alle externen Geräte unterstützen die Ultra-Betriebsart. Der SCSI-Bus muß am Ende terminiert werden, ferner müssen die Geräte eindeutige Adressen aufweisen (Geräte 0..6, Controller 7).

Die Parallelschnittstelle ist definitionsgemäß nicht busfähig, d.h. nicht zum Anschluß mehrerer Geräte geeignet. Einiger Hersteller (z.B. IOMEGA) "mißbrauchen"  diese Schnittstelle und bieten den zusätzlichen Anschluß von Druckern an. Nicht immer funktioniert dies einwandfrei. Beachten Sie dazu die Hinwiese der Hersteller und die jeweils dann  vorgeschriebene Betriebsart der Parallelschnittstelle.

externes Gerät SCSI USB parallel EPP/ECP seriell Adapterkarte
CD-Brenner ja ja(1) nein(1) nein nein
IOMEGA-ZIP ja ja(1) ja (EPP) nein nein
Scanner ja ja ja (ECP/EPP) nein nein
Drucker nein ja(2) ja (ECP(EPP) nein nein
All-In-One (HP) nein nein ja (ECP/EPP) nein nein
Festplatten ja nein nein nein nein
ISDN nein ja(1) nein(4) nein(4) ja
Modem nein ja(1) nein ja nein
Kamera nein ja(3) nein(4) nein ja (Video-In)
Streamer ja nein nein(4) nein nein

Fettdruck: empfohlener Anschluß
(1) nur unter Windows 98/2000.
(2) z.Zt. noch von wenigen Modellen unterstützt.
(3) Wegen begrenztem Datendurchsatz nur für einfache bis mittlere Anforderungen genügend.
(4) bei machen Geräten möglich jedoch nicht empfohlen


 Wolfram Oestreicher, 17.3.1999, aktualisiert: 29.5.2000