Hewlett Packard e-Vectra
   
[Überblick]  [Technische Daten]  [Software/Treiber]
Überblick
Die HP e-Vectra ist das erste Mitglied einer neuen HP Computerfamilie von e-PCs, die speziell für den Einsatz in vernetzter Umgebung in Unternehmen gedacht sind.

Die e-Vectra besitzt ein äußerst kompaktes Gehäuse, unter Verzicht auf ein internes Diskettenlaufwerk und Adapterkarten-Steckplätze konnte die Gehäusegröße auf ¼ des Platzanspruches eines herkömmlichen Desktop-PCs reduziert werden. Wegen des platzsparenden Designs lässt sich die e-Vectra ideal mit modernen LCD-Displays kombinieren.

Die e-Vectra ist ein für die nächsten Jahre gut ausgestatteter, vollwertiger "black-box"-PC, bei dem - gerade in Unternehmensnetzwerken unerwünschte - Eingriffe in das Innenleben, Erweiterungen etc. nicht möglich sind. Im Gegensatz zu konventionellen PCs  besteht die e-Vectra aus nur drei austauschbaren Komponenten, der Basiseinheit, der darin enthaltene Festplatte und dem externen Netzteil. In Verbindung mit höchstmöglicher Integration (alle Komponenten sind auf einer Hauptplatine untergebracht)  bedeutet diese modulare Architektur eine bisher unbekannte Stabilität und Produktivität, einfachen Support, schnelle Fehlerbehebung und leichte Wartung. 

Ganz im Vordergrund stehen die mechanischen Sicherheitsfeatures: Eine Laufwerksverriegelung zum Sichern der internen Festplatte,  das innovative HP Port Control-System zur Sicherung aller externen Anschlüsse und schließlich die Sicherungsmöglichkeit des gesamten Geräte über Kensington-Lock.

Die e-Vectra wird mit drei Jahren Vollgewährleistung (Austausch defekter Komponenten innerhalb 24 Stunden) geliefert.

Highlights (Modell D9897T)

  • CPU Intel® Celeron™  533MHz mit 128KB full speed L2 cache
  • Intel i810-Chipsatz mit integrierter 3D-AGP-Grafik (7MB Bildspeicher)
  • Arbeitsspeicher 128 MB SDRAM
  • Festplatte 8,4GB Ultra-ATA-66 (Quantum)
  • Fast Ethernet 10/100Base-TX Anschluss (3COM 3C920) mit PXE-Remote-Boot
  • CDROM-Laufwerk ultraflach 24-speed
  • AC97-Soundsystem (Crystal CS4299)
  • USB-Anschluss für externe Geräte
  • Betriebssysteme: Windows 98SE, Windows NT 4.0/2000, Linux (in Vorbereitung)
   
[Überblick]  [Technische Daten[Software/Treiber]
Technische Daten (Modell D9897T)
PC-Standard PC99 (keine legacy-Geräte), ACPI, DMI, WMI, SNMP
CPU Intel® Celeron™ 533 MHz mit 128KB full speed L2 cache (66MHz System Bus)
Chipsatz Intel® 810E mit  66MHz, 100MHz or 133MHz System Bus, ACPI
Arbeitsspeicher 128MByte SDRAM (non ECC, max. 256MByte)
Festplatte Quantum 8.4GB Ultra ATA/66, SMART II (self-monitoring analysis and reporting technology), 66MByte/s Transferrrate.
CDROM 24-speed slim CDROM
Video-Subsystem Intel® 810E integrierte Grafik mit Direct-AGP und Dynamic-Video-Memory-Technologie, Direct-X6/7-Untersützung,
Bildspeicher 7MB (Teil des Hauptspeichers)
Bildschirmauflösung 256 colors (8-bit) 32K colors (16-bit) 16.7M colors (24-bit)
640 x 480 60-85Hz 60-85Hz 60-85Hz
800 x 600 60-85Hz 60-85Hz 60-85Hz
1024 x 768 60-85Hz 60-85Hz 60-85Hz
1152 x 864 (nur WinNT) 60-85Hz 60-85Hz 60-85Hz
1280 x 1024 60-85Hz 60-85Hz 60-85Hz
1600 x 1200 60-75Hz
Audio-Subsystem AC97 Crystal CS4299, Direct-X-Unterstützung, 20bit Aufnahme/ Wiedergabe, Vollduplex
Netzwerkinterface 3COM 3C920 Fast Ethernet 10/100Base-TX, PXE-Remote-Boot  im System-BIOS integriert, Wake on LAN Unterstützung
Schnittstellen Ein 25-pin Parallel Port (ECP/EPP bi-directional Centronics, IEEE 1284),
zwei Mini-DIN (PS/2) Anschlüsse für Tastatur und Maus,
zwei USB-Anchlüsse für externe Geräte,
ein 15-pin VGA Anschluss, drei Audio-Anschlüsse (Line-Out, Line-In, Mic-In),
ein RJ-45 Ethernet Anschluss (10/100Base-T)
Mechanik Dimensionen: Breite 8,9 cm, Höhe 24,0 cm, Tiefe  27,2 cm,
Gewicht: 3,86 kg,
Geräuschpegel: Typisch <=33dB (LwA),
Betriebstemperatur: 5° bis 35°C,
Feuchte: 15% bis 80% RH
Stromversorgung Externes Netzgerät, 100-240 V AC, 60-60Hz
Leistungsaufnahme: 31W (Leerlauf), 40W (Maximum), 15W (schlafend), 3W (aus)
elektrische Sicherheit, EMV TÜV-GS, IEC 60950 (1991 +A1 +A2 +A3 +A4), EN 60950 (1992 +A1 +A2 +A3 +A4 +A11), Low Voltage Directive 73/23/EEC 
EMC Directive 89/336/EEC amended by Directive 93/68/EEC, CISPR 22: 1993 Class B
ENERGY STAR® Certification
sowie weitere landesspezifische Normen.
Mechanische Sicherheit Master Pass keylock (Zentralschlüssel für Gehäuseverrieglung)
Port control system (Verriegelung der Anschlüsse)
Kensington Keylock (Sicherung des Gesamtgeräts über Kette etc.)
optional Smartcard (HP ProtectTools 2000 option)
Betriebssysteme Zertifiziert für Windows 98SE, Windows NT4.0, Windows 2000 (Linux in Vorbereitung)
PCI-Systemkomponenten 8086_7124 "Intel(r) 82810e DC-133 System and Graphics Controller"
8086_7125 "Intel(r) 810e Chipset Graphics Driver (DC133 FSB133)"
8086_2418 "Intel" "Bridge - PCI/PCI" 
8086_2410 "Intel" "Bridge - PCI/ISA" 
8086_2411 "Intel" "Mass storage controller - IDE"
8086_2412 "Intel" "Serial bus controller - USB" 
8086_2413 "Intel(r) 82801AA SMBus Controller"
8086_2415 "Hewlett-Packard/Intel" "Multimedia device - Audio" 
10B7_9200 "Hewlett-Packard/3com Corporation" "Network controller" 

Modellvarianten HP (bei uns ist nur D9897T erhältlich)
Modell CPU Bus-Takt SDRAM CDROM mitgel. Betriebssystem
D9897T Celeron 533 66 MHz 128 MB (PC100) ja Windows 98
P2027T Celeron 566E 66 MHz 64 MB (PC100) nein Windows 98
D9898T Pentium-III 600EB 133 MHz 128 MB (PC133) ja Windows 2000
D9899T Pentium-III 667 133 MHz 256 MB (PC133) ja Windows 2000

Weitere Informationen

   
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Software/Treiber

BIOS-Update 2.01 von Dezember 2000

Dringend ratsam  für alle e-Vectra Modelle mit altem BIOS 1.00, behebt u.a das Problem, dass nach dem Einschalten unsinnige Zeichen gedruckt werden.

BIOS-Update unter DOS/Windows 98      BIOS-Update unter Windows NT4.0/2000

Sie können die jeweilige EXE-Datei (selbstextrahierendes ZIP-File)  unter Ms-Internet-Explorer direkt öffnen und ausführen, um das Update durchzuführen, es ist kein nur-DOS-Modus und kein Bootdiskette  erforderlich!

ACHTUNG: Unterbrechen Sie keinesfalls das Update (dauert ca. 20 Sekunden) und schalten Sie den PC nicht aus! Das Update-Propgramm läuft sowohl unter Win98 als auch unter NT/WIn2000 in einer "DOX-Box" und muss durch Eingabe von RETURN (siehe Anweisung am Bildschirm) gestartet werden.  Diese "DOS-Box" wird nach Beendigung des Updates geschlossen, sie müssen (erst!) dann den PC neu starten, damit das Update wirksam wird.
 

Systeminstallation

Da die e-Vectra kein integriertes Diskettenlaufwerk besitzt, bieten wir zur Systeminstallation bzw. zum Systemupdate  eine bootfähige CD (Ersatz für Bootdiskette) an, mit der sie Windows 98SE oder Windows 2000  komplett mit allen Treibern und Anpassungen an unsere Netzwerkumgebung im Fehlerfall vollautomatisiert reinstalliert werden kann.  Diese Boot-CD ist im Rechenzentrum (Softwarebeschaffung, Herr Ohla) auf Anfrage erhältlich.
Im Gegensatz zur mitgelieferten HP-Recovery-CD sind dabei  keine zusätzlichen Netzwerk-Anpassungen und Treiberinstallationen mehr erforderlich!

Alle weiteren Systemupdates (Windows-Updates)  und Anwendungsprogramme (RZSETUP) können über unser Netzwerk installiert werden.

Die von Hewlett Packard vorinstallierten und dort empfohlenen e-Diag-Tools sind in unserer Grundinstallation nicht vorhanden, es ist deshalb keine spezielle Diagnose-Partition erforderlich.
Wir sind der Meinung, dass die Diagnose-Tools auf der Festplatte in unserer Umgebung nicht sinnvoll sind, da die von HP dazu erzeugte "versteckte" Plattenpartition zum einen leicht gelöscht oder verändert werden kann und wir zum anderen eine zentralen Reparatur-Service bieten.

Die Diagnose-Tools sind  ganz normale DOS-Programme, die auch über CDROM/Netzwerk gestartet werden könnten.  
Sollte Ihr Gerät Hardwarefehler aufweisen, bringen Sie es bitte in die RZ-Werkstätte zur Reparatur, sie müssen keine Vor-Ort-Diagnose mit den e-Diag-Tools durchführen!

Tipps zu Fehlersituationen
Netzschalter/ Reset-Funktion

Falls Sie Ihr Betriebssystem im Fehlerfall nicht korrekt herunterfahren könne oder der PC anderweitig "abgestützt" ist, können sie durch längeres (5 Sekunden) Drücken des Netzschalters das Gerät zwangsweise abschalten.

Pre-Boot-Diagnose

Bei Hardwarefehlern oder Problemen wird beim Start des PC eine Piep-Ton-Sequenz ausgegeben. Eventuell müssen Sie den PC erst zwangsweise herunterfahren (Netzschalter  5 sec drücken) und vom Aus-Zustand die Diagnose durch längeres Drücken (6 Sekunden) des Netzschalters aktivieren.

Anzahl Piep-Töne Fehler Behebung
1 CPU Service
2 Netzgerät ist im "protected Mode" Netzkabel aus/einstecken, sonst Service
3 Speicher (SDRAM) Service
4 Video Clear CMOS, sonst Service
5 PnP/PCI-Initialisierungsfehler Clear CMOS, sonst Service
6 BIOS korrupt Service
7 Mainboard-Fehler Service

Wolfram Oestreicher, 14.9.2000