Informationen zum Thema ISDN |
Im Bereich der ISDN-Telefonnebenstellenanlage der Universität Regensburg sind keine a/b-Adapter für analoge Endgeräte möglich, außerdem sind jegliche eigenmächtige Eingriffe in die Telefonanlage, Erweiterungen, sowie der Anschluß von Fremdgeräten nach den Bestimmungen der Technische Zentrale strengstens untersagt. Die Technische Zentrale kann auf Antrag einen S0-Adapter für das "Komforttelefon" installieren, über den ein ISDN-PC-Anschluß möglich ist. Standardmäßig ist dabei der Dienst "Daten" gesperrt, so daß diese Lösung in der Hauptsache für Faxbetrieb über den PC dient. Beachten Sie dazu bitte unbedingt die Hinweise zum Thema ISDN-Faxbetrieb. Remote-Network-Access (RNA, Dienst "Daten") über Nebenstellenanschlüsse ist nicht erlaubt, dafür gibt es demnächst einen zentralen ISDN-RNA-Zugang an der Universität Regensburg. |
Bei der Telekommunikation muß man die herkömmliche analoge und die neue ISDN-Welt völlig getrennt voneinander betrachten. Die analoge Technik bietet weltweit einheitliche Schnittstellen, so daß z.B. die weltweite PC-Kommunikation über Modem kein Problem darstellt. Anders sieht es bei ISDN aus: Obwohl Deutschland bei der Entwicklung von ISDN zur Zeit weltweit führend ist, gelten gerade in Deutschland immer noch technisch veraltete Software-Schnittstellen. Das rührt von den Bestimmungen der Deutschen Telekom her, die in der Anfangszeit von ISDN in die Softwareschnittstelle CAPI (Common Application Programming Interface) viele Merkmale der herkömmlichen Analogtechnik übernommen hat. So tun sich auch die ISDN-Kartenhersteller schwer, weil Deutschland internationale Standards wie TAPI (Telephony Application Programming Interface) nicht übernommen hat und statt dessen auf CAPI setzt. Ohne CAPI-Schnittstelle wird in Deutschland keine ISDN-Karte zugelassen. Anders als bei allen übrigen Adapterkarten, wo für die Treiber weltweite Standards gelten, benötigt man für PC-ISDN-Adapter folglich nationale Software.
Anwender von Windows 95 und NT 4.0 tun sich mit ISDN-Karten unnötig - wie unter Windows 3.11 - schwer, weil Microsoft darin weltweit geltende Standards integriert hat und CAPI ohne herstellerspezifische Zusatzsoftware nur rudimetär unterstützt. Die in Windows 95/ NT 4.0 integrierten Kommunikations-Schnittstellen und -Techniken (TAPI, PPP) setzen sich mittlerweile international durch, so daß die von der Deutschen Telekom forcierte CAPI zunehmend obsolet wird.
[Einführung] [ISDN-Karten] [CAPI] [Fax und DFÜ Software]
Es gibt drei Sorten dieser Adapter:
Passive, halbaktive und aktive Karten. Bei den passiven
Karten muß die CPU des Computers die nicht
unwesentlichen Arbeiten zur Erzeugung/Dekodierung des
ISDN-Protokolls übernehmen, weshalb die CPU-Belastung
bei ISDN-Transfers hoch ist. Moderne Computer mit 486-
oder Pentium-CPU haben aber damit keine Probleme.
Bei den aktiven Karten (in der Regel mit eigenem
Prozessor) wird der größte Teil der Arbeiten, die sonst
die CPU verrichtet, auf der ISDN-Karte abgewickelt. Die
halbaktiven Karten tun dies nur "halb so gut",
wie der Name schon sagt.
Für normale PC-Anwendungen auf Arbeitsstationen sind heute die preiswerten passiven ISDN-Adapter üblich. Für Server, bei denen es auf geringste CPU-Belastung ankommt, sind die aktiven Karten üblich. Die Wahl wird aber auch durch das Betriebssystem bestimmt. So waren in der Vergangenheit unter Windows NT 3.51 diejenigen Karten am beliebtesten, für die die Treiber im Betriebssystem vorhanden waren. Das waren aber nur aktive Karten. Unter Windows 95 wurden zunächst nur die passiven ISDN-Karten der Fa. Teles unterstützt. Deshalb und aus Gründen der hohen Verbreitung haben wir uns für das Fabrikat Teles S016 als Standard-ISDN-Karte entschieden.
Neuerdings gibt es ISDN-Adapter auch als PC-Card für Notebooks und als externe Ausführung zum Anschluß an die serielle Schnittstelle, was aber wegen der Geschwindigkeitsbeschränkung dieser Schnittstelle und der aktuellen Treibertechnik (Miniport-Treiber) wohl eher als Notlösung zu betrachten ist.
Die Plug&Play-Technik hat bei ISDN-Adaptern eben erst Einzug gehalten, bei den bisherigen Exemplaren - meist 16 bit ISA-Karten - mußte man mit Jumpern zur Einstellung der Hardwareressourcen hantieren. Daß dies für Anwender von Windows 95 nicht gerade praktisch ist, muß wohl nicht näher erläutert werden.
Die ältere - nicht mehr erhältliche -
Teles-Karte S016.2 (und die baugleiche Creatix-Karte)
benötigt Portadressen, einen Interrupt und
Speicheradressen. Nur für diese Karte ist der Treiber in
Windows 95 (Hersteller Teles, Typ ISDN-Adapter) selbst
schon enthalten.
Die aktuelle Teles-Karte ist die S016.3. Diese Karte
belegt keine Speicheradressen mehr, es gibt sie in
nicht-PnP-Ausführung und (demnächst) in
PnP-Ausführung. Bei der Nicht-PnP-Karte muß die
port-Adresse auf der Karte mit Jumpern gewählt werden:
In der Regel kann die Voreinstellung (port 180) belassen werden. Die Interruptzuordnung wird über die Teles-Treibersoftware festgelegt. Es sind die Interrupts 2(=9), 5 ,10, 12 und 15 wählbar. Bei unseren PCs können Sie in der Regel Interrupt 12 und 15 nicht benutzen, da diese vom System (irq12=Maus, irq15=EIDE-CDROM) belegt werden.
Wichtig: Merken Sie sich die Portadresse beim Einbau der Karte (bei nicht PnP-Karten), weil diese Angabe später für die Software benötigt wird!
Bei der Treibersoftware für die Teles-Karte stehen zwei Varianten zur Wahl:
Herkömmliche 16-bit CAPI 1.1/2.0
(duale CAPI, Teles/Acotec-Version 3.09b für
Windows 95)
Sie können diese Software hier
beziehen, sie enthält Treiber für alle Teles
S0-Karten. Speichern Sie dazu die die EXE-Datei
in einem temporären Verzeichnis auf Ihrer
Festplatte oder auf Diskette und starten Sie die EXE-Datei
anschließend. Dadurch packen Sie die benötigten
Treiber und die Installationsanleitung (CSSTELES.DOC)
aus.
Mit dieser Software können Sie den
Microsoft-Faxdienst in Exchange nicht
benutzen, da diese CAPI kein analoges (Fax)modem
emuliert. Für den Faxbetrieb brauchen Sie
Zusatzsoftware. Erfolgreich getestet haben wir
dazu das kostenpflichtige Produkt ISDN für
Windows 95 der Fa. Acotec, das einen Faxdienst
für Exchange bereitstellt. Bei DFÜ-Betrieb ist
mit dieser CAPI-Version keine Kanalbündelung
möglich.
32-bit
vxd-CAPI mit Miniport-Treiber-Untersützung
(Teles-Version 3.21)
Diese Software erhalten Sie zur Zeit nur beim
Kauf einer Teles-Karte oder, wenn Sie eine
ältere Karte besitzen, über den nur über ISDN
zugänglichen Teles-Softwareserver (Download
kostet ca. DM 30,--!!). Aus Lizenzgründen
können wir die neue Teles-CAPI hier nicht
öffentlich anbieten, für die ISDN-Karten
innerhalb der Universität können Sie das
Upgrade aber über unseren Softwareserver SATURN1
im Bereich \HARDWARE\ISDN\TELES\CAPI321
beziehen. Diese Software ist für Windows 3.11
und Windows 95 geeignet. Unter Windows 95
enthält sie z.B. folgende Merkmale:
DFÜ (RNA) auch mit Kanalbündelung (128 kBit/s) möglich
Modem-Emulation
Faxmodem-Emulation (Faxdienst von Exchange kann benutzt werden)
Die neue Teles-Software bietet damit eine für die meisten Anwendungsfälle vollständige Lösung und man benötigt keine Zusatzsoftware wie ISDN für Windows 95 oder Winfax.
Die Installation ist abgesehen von möglichen Ressourcenproblemen bei der ISDN-Karte sehr einfach. Starten Sie einfach das SETUP-Programm und folgen Sie den Anweisungen. Das Microsoft-ISDN-Accelerator-Pack ist in der Software schon enthalten, muß aber bei Bedarf nach Anweisung separat installiert werden.
Installationstip:
Wenn Sie vorher schon ältere ISDN-Treiber (und CAPI) installiert hatten, sollten Sie diese restlos entfernen.
Bevor Sie das
Teles CAPI 3.21 Setup starten, sehen Sie
im Windows 95 Gerätemanager nach, welche
Interrupts frei sind. Die Karte kann
(siehe Handbuch) nur auf bestimmte
Interrupts (2=9,5,10,12,15) gelegt
werden. In Windows 95 können Sie einen
solchen Interrupt im Gerätemanager auch
reservieren, wenn keiner von den
möglichen (5, 9,10,15) mehr frei ist.
Die Plug&Play-Technik von Windows 95
wird dann versuchen, die Ressourcen
passend umzuordnen. Verwenden Sie
nicht Irq 12 und 15 für die
Teles-Karte, da diese in der Regel vom
System benutzt werden (Irq 12 für Maus,
Irq 15 für EIDE-CDROM).
Denken Sie daran - wenn Interrupts knapp
sind - nicht benötigte Ressourcen im
Windows 95 Gerätemanager zu
deaktivieren. Typisches Beispiel dafür
ist der EIDE-Controller der Soundkarte
SB32/AWE32, der häufig aktiv ist, aber
nicht benötigt wird..
Starten Sie das Teles CAPI 3.21 Setup. Es wird Sie zur manuellen Hardware-Installation der Karte mit dem Windows 95 Hardwareassistenten auffordern, dazu benötigen Sie die vorher in Erfahrung gebrachten Werte (port, irq). Beachten Sie unbedingt auch den Kartentyp (ist auf der Karte aufgedruckt): Teles S0-16.2 (früher verwendet), S016.3 (akuell) und S016.3-PnP.
[Einführung] [ISDN-Karten] [CAPI] [Fax und DFÜ Software]
Die CAPI-Schnittstelle wurde
ursprünglich für den Datenverkehr über digitale
Nebenstellenanlagen, also als proprietäre Lösung
entwickelt. Sie definiert eine hardwareunabhängige
Programm-Schnittstelle für Kommunikationsprogramme.
Dabei gibt es die inkompatiblen Versionen CAPI 1.0/1.1
und CAPI 2.0. Version 1.x finden Sie bei den älteren
Betriebssystemen wie MS-DOS/Windows 3.11, CAPI 2.0 z.B.
bei Windows 95 und Windows NT. Ältere Programme, welche
CAPI 1.x benutzen, laufen nicht mit CAPI 2.0 und
umgekehrt. Diesem Dilemma haben die meisten
ISDN-Kartenhertsteller inzwischen dadurch abgeholfen,
daß sie für Windows 3.11/95 eine "bimodale"
oder "duale" CAPI anbieten, die beide Normen
beherrscht. Wenn Sie jetzt erwarten, daß über die
CAPI-Schnittstelle normale Modem-Befehle geschickt werden
können oder gar - wie bei einem Faxmodem -
Fax-Gruppe3-Betrieb möglich ist, müssen wir Sie
entäuschen. Diese Leistungen sind Aufgabe zusätzlicher
Software.
Da die CAPI-Schnittstelle mit dem eigentlichen
ISDN-Kartentreiber, für den es bisher in Deutschland
keine Norm gab (zu den neuerdings verwendeten genormten
Miniport-Treibern siehe Hinweise weiter unten),
zusammenpassen muß, ist das System CAPI-Kartentreiber
herstellerabhängig und wird in Deutschland von den
ISDN-Karten-Herstellern immer komplett angeboten.
Microsoft bietet in der Treiberbibliothek von Windows 95 zunächst nur die von der deutschen Firma Acotec zusammen mit Microsoft entwickelte CAPI 2.0-Schnittstelle (Acotec CAPI 2.0 Protokoll) und Treiber für eine inzwischen nicht mehr erhältliche Teles-ISDN-Karte. (S016.2). Wegen der vorher erwähnten Abhängigkeit Kartentreiber-CAPI funktioniert das in Windows 95 selbst enthaltene Acotec-CAPI 2.0-Protokoll nur mit Teles-ISDN-Karten oder baugleichen Modellen (z.B. Creatix).
Fast alle deutschen ISDN-Kartenhersteller bieten für Ihre Karten inzwischen eine duale CAPI (1.1/2.0) für Windows 3.11 und Windows 95 an. Das CAPI-Protokoll für die meisten Karten stammt dabei wohl in den Grundzügen von der Fa. Acotec, welche mit Microsoft zusammenarbeitet. Bei Actotec erhalten Sie deshalb aktuelle CAPI-Treiber für ein ganze Reihe bekannter ISDN-Adapterkarten (nicht AVM). Die Fa. AVM bietet ein eigenes CAPI zusammen mit Ihren eigenen Karten an. Interessanterweise untersützt die neueste Software der Fa. Teles aber auch die bekannte Fritz-Card der Fa. AVM.... Technisch Interessierte finden hier die Original-Acotec (Microsoft) CAPI-Spezifikationen.
Aus der Not der für heutige Verhältnisse unzulänglichen CAPI-Technik sind einige Hersteller inzwischen vorsichtig zu den von Windows 95 unterstützten Standards übergegangen. Die ISDN-Karte wird in diesem Fall wie eine Netzwerkadapterkarte (z.B. Ethernet) gesehen. Den Treiber für die ISDN-Karte nennt man - wie bei Windows 95 üblich - "Miniport"-Treiber, hier NDIS-WAN-Miniport-Treiber. Dieser Treiber entspricht internationalen Standards. Um die von der Deutschen Telekom notwendige CAPI-Kompatibilität zu wahren, wird dem (32 bit) Miniport-Treiber eine neuartige 32-bit vxd-CAPI danebengesetzt, die wiederum alle CAPI 1.1/2.0 Befehle enthält..
Microsoft unterstützt bei Windows 95 die Miniport-Treiber für TAPI und DFÜ (Remote-Network-Access) Anwendungen. Schon lange gibt es dazu das sogenannte "ISDN-Accelerator-Pack". Erst seit Verfügbarkeit der Miniport-Treiber von den deutschen ISDN-Karten-Herstellern im Dezember 1996 gibt dieses Paket allerdings einen Sinn.
Miniport-Treiber und 32-bit vxd-CAPIs sind inzwischen von mehrerer ISDN-Kartenherstellern verfügbar, nicht alle haben aber dieselben Leistungen. Insbesondere die Faxmodem-Emulation für Exchange in Windows 95 ist noch nicht selbstverständlich. Die Miniport-Treiber für die bei uns eingesetzten Teles-Karten sind weiter oben beschrieben. Beachten Sie bitte, daß die ISDN-Software der Fa. AVM derzeit weder Fax Gruppe 3 (Analog-Fax-Emulation) noch das Microsoft-ISDN-Accelerator-Pack 1.1 unterstützt. Sie können - wie im vorherigen Abschnitt "CAPI" beschrieben - die aktuelle Teles-Software auch für die bekannte AVM-Fritz-Card benutzen, nur müssen sie sie in diesem Fall separat erwerben (ca. DM 100,--).
[Einführung] [ISDN-Karten] [CAPI] [Fax und DFÜ Software]
Wir beschreiben hier eine erprobte Lösung für die Teles-S0-Karte mit Teles-vxd-CAPI 3.21 unter Windows 95. Die Teles-CAPI 3.21 kann auch unter Windows 3.11 (Windows für Workgroups) eingesetzt werden. Von der Fa.. Teles gibt es inzwischen auch eine gleichwertige Lösung (Miniport-Treiber) für Windows NT 4.0.
Treiberinstallation
Kopieren Sie die aktuelle
Teles-Software von unserem Softwareserver SATURN1
aus \HARDWARE\ISDN\TELES\CAPI321
oder - für externe Rechner - von einer anderen
Bezugsquelle (Teles-Support-Server) in ein
temporäres Verzeichnis auf Ihre Festplatte
(Empfehlung: C:\CAPI321,
Sie können so den ganzen Ordner CAPI321
von F:\HARDWARE\ISDN\TELES nach C:\
kopieren).
Achtung: Wahrscheinlich ist
im derzeitigen Teles-Installationsskript ein
Fehler enthalten. Wenn die Installationsdateien
in einem Ordner mit längerer Pfadbezeichnung
liegen (z.B. C:\WINDOWS\OPTIONS, wie
bisher empfohlen), kann das Setup mit einer
Fehlermeldung (bei etwa 47%) abbrechen. Der
Fehler tritt bisher nicht auf, wenn der Pfad
"kürzer" ist, dehalb die Empfehlung
C:\CAPI321.

Installieren Sie die Karte in einem 16-bit-ISA-Steckplatz. Beachten Sie den auf der Karte aufgedruckten Kartentyp: Teles S0-16.2 (früher verwendet), Teles S0-16.3 (aktuell) und S0-16 PnP (demnächst). Wenn es keine S016-PnP-Karte ist, stellen Sie die Portadresse bei unseren PCs auf 180 (Grundeinstellung) Technische Dateils zu den Teles-Karten finden Sie weiter oben.
Starten Sie den Rechner neu und melden Sie sich - falls installiert - nicht an ein Netzwerk (in unserem Fall Novell-NetWare NDS) an. Das Teles-Installationsskript kann sonst unter Umständen nicht vollständig ausgeführt werden!
Wenn es sich um eine
PnP-Teles-Karte handelt, wird diese beim
Einschalten des Rechners automatisch erkannt. Da
in Windows 95 die benötigten Treiber noch nicht
enthalten sind, werden Sie zur Bereitstellung
dieser ("Diskette") aufgefordert: Geben
Sie als Quellpfad das Verzeichnis an, in welches
Sie die Teles-Software vorher kopiert haben (C:\CAPI321).
Bei den älteren Karten müssen Sie das
Teles-Installationsprogramm manuell starten:
Doppelklicken Sie im Explorer auf SETUP.EXE
in C:\CAPI321 (bzw. in Ihrem
Installationsverzeichnis, siehe Bild oben).
Es erscheint dann zunächst der Windows 95
Hardwareassistent zur Installation neuer Hardware
und eine zusätzliche Beschreibung von Teles:


Die Teles-Karte wird jetzt in der neue Kategorie
(Class) "TELES" - installiert, deshalb
müssen Sie hier "Andere Komponenten"
wählen. Vorsicht: Frühere Teles-Treiber wurden
in der Kategorie "Netzwerkkarten", wie
Windows 95 dies vorsieht, installiert.







Der folgenden Fehler kann erscheinen, wenn Sie
bei der Installation mit einen Netzwerk verbunden
sind (siehe Punkt 3) oder der Quellpfad "zu
lang" ist (siehe Punkt 1). Brechen Sie in
diesem Fall ab und beginnen Sie mit der
Installation nochmals bei Punkt 3.

Es kann auch zu einem anderen Fehler kommen: Die
automatisch gewählten Hardwareressourcen führen
zu einem Konflikt, der das Programm an der
weiteren Ausführung hindert. Im Teles-Setup
kommt es dann zu einem GPE (Ausnahmefehler).
Starten Sie in diesem Fall den Rechner neu,
korrigieren Sie im Windows 95 Gerätemanager das
Ressourcenproblem (Teles-Karte!) und starten Sie
dann das Teles-Setup erneut..
Weiterer Programmablauf:
Zuerst frägt das Programm, in welches
Verzeichnis die CAPI-Tools kopiert werden sollen.
Voreinstellung ist C:\TELES. Sie können
dies belassen oder z.B. C:\PROGRAMME\TELES
wählen.
Anschließend werden die Softwareeinstellungen
für die ISDN-Karte erfragt:

Wählen Sie bei der D-Kanal-Konfiguration für
unsere Nebenstellenanlage das Protokoll DSS1
(Euro-ISDN), wie folgendes Bild zeigt

Im nächsten Menü wird die Rufnummer erfragt.
Geben Sie bei unserer Nebenstellenanlage die
4-stelligeNummer des S0-Adapters (nicht die des
Telefons!) ein. Die zweite Rufnummer bleibt bei
unserer Anlage leer.

Jetzt werden die Treiberdateien
kopiert/installiert (dauert einige Minuten).
Wenn Sie vor Start des Teles-Setup in Ihrer
Netzwerkumgebung schon den DFÜ-Adapter und das
Microsoft-ISDN-Accelerator-Pack installiert
hatten, wird dabei auch der Teles-NDIS-WAN
Miniport-Treiber installiert (Beachten Sie die
Meldung am Bildschirm). Andernfalls können Sie
die Installation dieser Komponenten später
nachholen, wenn Sie DFÜ (Remote Network Access)
benutzen wollen. Wenn Sie nur ISDN-Modem, Fax und
CAPI-Dienste nutzen wollen, werden sie nicht
benötigt.
Die
ISDN-Treiber-Basisinstallation ist damit
abgeschlossen, folgende Komponenten sind nun
verfügbar:
ISDN-Karte im
Gerätemanager
Teles-ISDN-Objekt
in der Systemsteuerung:

Unter EAZ-Einstellungen können Sie die
ISDN-Endziffern für Ihre
ISDN-Telefonanlage anpassen. Für unsere
Nebenstellenanlage ist die Voreinstellung
(0=0...9=9) richtig. Unter
"D-Kanal-Protokoll" und
"Eigene Rufnummer" steht die
Daten, die Sie bei der ISDN-Konfiguration
(siehe oben) eingegeben haben.
Standardmäßig ist "Anzeige des
ISDN-Monitor in der Taskleiste
aktiviert", sie können damit den
Status auf der ISDN-Leitung jederzeit
kontrollieren (man hört bei ISDN keine
Töne wie bei Modems!)
Tip:
Klicken Sie auf
"ISDN-Anschluß-Test", um die
ISDN-Kommunikation zu testen (entspricht
"Modemtest"). Dies funktioniert
auch an unserer
Telefonnebenstellenanlage!

Achtung: Bei bestimmten
Netzwerkkonfigurationen (wenn Sie DFÜ
benutzen) führt der ISDN-Monitor in der
Taskleiste zu Problemen beim
Herunterfahren von Windows 95. Wenn Sie
hier eine schwere Fehlermeldung auf
blauem Vollbild erhalten, müssen Sie -
beim nächsten Start von Windows 95 - den
ISDN-Monitor in obigem Menü
deaktivieren.
Teles-
ISDN-Programme im Startmenü - Programme
- Zubehör
Mit dem dort verfügbaren Assistenten
für die ISDN-Konfiguration können Sie
dieselben ISDN-Einstellungen wie beim
Teles-Setup vornehmen bzw. ändern.
Die "ISDN für Microsoft Windows
Homepage" führt Sie zur
Microsoft-ISDN-Homepage (am besten mit
dem in Windows 95 enthaltenen WWW-Browser
InternetExplorer zu betrachten). Beachten
Sie bitte, daß das dort angebotene
ISDN-Accelerator-Pack nur für DFÜ
benötigt wird und in der Teles-Software
schon enthalten ist!
Wenn Sie DFÜ
(Remote-Network-Access) nutzen wollen
-
nicht zulässig bei PCs mit direktem Anschluß an das
Universitätsdatennetz -
Detaillierte Informationen hierzu finden Sie unter Windows 95 -DFÜ .
Öffnen Sie unter
START-EINSTELLUNGEN-SYSTEMSTEUERUNG die Windows
95 Systemsteuerung und starten Sie darin das
Objekt "Software". Installieren Sie
unter "Windows-Setup" die
Zubehörkomponente "DFÜ-Netzwerk". In
unserer Windows 95 Installation (seit November
1996) werden dabei gleichzeitig alle
erforderlichen Protokolle und Dienste für den
Zugang zum Datennetz der Universität Regensburg
eingerichtet. Bei anderen Windows 95
Installationen müssen Sie die für unsere
Umgebung erforderlichen Clients, Protokolle und
Dienste eventuell hinzufügen bzw. konfigurieren.
Dies ist auch später möglich. Nähere
Informationen dazu finden Sie unter Windows 95 -DFÜ
bzw. Windows
95 - Netzwerkgrundlagen und Netzwerkkonfiguration
.
Wichtig: Um
überhaupt eine Internet-Verbindung aufzubauen,
brauchen Sie bei Windows 95 und Windows NT keine
zusätzlichen Dienste/Protokolle/Clients und
keine zusätzliche Software. Sie können sich
damit z.B. - wenn Sie die Verbindung zur Uni
Regensburg hergestellt haben - über das WWW alle
weitere, für unsere Umgebung benötigte Software
"herunterladen". Beachten Sie dazu
unseren Downloadbereich für PC-Hardware und PC-Betriebssysteme.
Starten Sie (z.B. im Explorer im Doppelklick) in dem Verzeichnis, in dem Sie die Teles-CAPI-Tools installiert haben (voreingestellt ist C:\TELES) das Programm Msisdn11.exe und folgende Sie der Anleitung des Microsoft-ISDN-Accelerator-Pack (Verison 1.1). Zum Schluß wird ein Neustart von Windows 95 verlangt.
Öffnen Sie unter START-EINSTELLUNGEN-SYSTEMSTEUERUNG die Windows 95 Systemsteuerung und starten Sie darin das Objekt "Netzwerk". Details zum Netzwerkobjekt finden Sie auch unter Windows 95 - Netzwerkkonfiguration.
Wählen Sie unter "Konfiguration" die Option "Hinzufügen ..." aus.
Klicken Sie als zu installierende Netzwerkkomponente "Netzwerkkarte" an und klicken Sie danach auf die Schaltfläche "Hinzufügen ...".
In dem nun erscheinenden Fenster
"Netzwerkarten auswählen" wählen Sie
bitte in der linken Liste "Hersteller"
die "TELES AG Berlin" aus. Nun wählen
Sie im rechten Listenfenster
"Netzwerkkarten" den
"TELES.WAN-NDIS-Miniport Treiber" aus
und klicken dann auf die Schaltfläche
"OK".

Beachten Sie bitte, daß der Eintrag
(TELES.ISDN...) nicht erscheint, wenn Sie die
Teles-CAPI 3.21 vorher nicht korrekt installiert
haben.
Nach der ISDN-WAN-NDIS Miniportinstallation muß ein Systemneustart erfolgen (bestätigen Sie die Frage, on der Computer neu gestartet werden soll).
Unter
START-PROGRAMME-ZUBEHÖR-"DFÜ-NETZWERK"
finden Sie nun ein bereits vorkonfiguriertes
Verbindungsbeispiel zu
"TELES-Instant-On-Internet".
Um weitere DFÜ-(RNA)-Verbindungen zu
erstellen/konfigurieren, wählen Sie unter
"DFÜ-Netzwerk" das Objekt "Neue
Verbindung erstellen" und folgen Sie dem
Assistenten.Die dort möglichen Einstellungen
sind auch im Dokument Windows 95 - DFÜ
genau erklärt. Hier ein Beispiel für den Remote
-Network - Access Zugang zur Uni-Regensburg:

Die "Eigenschaften" für das Objekt
"Uni-Regensburg":

Unter "Zusätzliche
Geräte"-"Einstellungen" ist der
zweite B-Kanal der ISDN-Leitung gewählt
(Kanalbündelung) , um die maximale
Übertragungsgeschwindigkeit von 128kB/s nutzen
zu können, sofern dies der Dienstanbieter
erlaubt. Wo dies nicht möglich ist, können Sie
auf die Konfiguration zusätzlicher Geräte
verzichten.

Unter "Servertypen" ist PPP (die
meisten Internet-Provider und auch etliche andere
online-Dienste benutzen diesen Standard-Typ)
konfiguriert:

Unter TCP/IP-Einstellungen werden
provider-spezifische Angaben konfiguriert. In
vielen Fällen muß dabei der DNS-Server
angegeben werden (nicht beim Zugang zur Uni
Regensburg).
Beachten Sie bitte, daß die Verwendung von
IP-Kurznamen (z.B. bei FTP, Telnet) nur
funktioniert, wenn in der Windows 95
Netzwerkkonfiguration die korrekte Domäne
des Dienstanbieters angegeben ist.
Details zur Nutzung von DFÜ sind im Dokument Windows 95 -DFÜ näher beschreiben.
Wenn Sie den in Windows 95 enthaltenen Faxdienst nutzen
wollen
Mit der neuen Teles CAP 3.21 wird ein
analoges Faxmodem nachgebildet, deshalb können Sie -
ohne weitere Software den Windows 95 Faxdienst
installieren und nutzen.
Beachten Sie bitte, daß dieser Faxdienst über
Microsoft-Exchange (Symbol "Posteingang" am
Desktop") läuft.
Installieren Sie die Windows 95
Zubehörkomponente "Fax". Öffnen Sie
dazu die Systemsteuerung und starten Sie darin
das Objekt "Software". Wählen Sie
darin die Registrierkarte
"Windows-Setup"

Klicken Sie in das Rechteck neben
"Microsoft-Faxdienste", so daß darin
ein Häkchen wie in obigem Bild erscheint.
Eventuell war dieser Dienst schon installiert
(Häkchen vorhanden), sie können dann diesen
Punkt übergehen (wählen Sie
"Abbrechen"). Das Windows 95 Setup wird
Sie ggfls. auffordern, auch Exchange zu
installieren, wenn dies noch nicht installiert
war. Folgen Sie dann einfach den Anweisungen.
Starten Sie jetzt Exchange, indem
Sie auf das Symbol "Posteingang" am
Desktop klicken. Wenn Exchange noch nicht - wie
in unserer Windows 95 Installation mit W95INST
- vorkonfiguriert war, werden Sie zur
Konfiguration von Exchange aufgefordert. Näheres
dazu ist unter Windows 95 -
Exchange beschrieben.
Wählen Sie jetzt in Exchange
unter dem Menü "Extras" (Siehe Bild
oben) den Punkt "Dienste".

In Ihrem Fall wird der Dienst
"Microsoft-Fax" noch nicht - wie in
obigem Bild gezeigt - installiert sein. Klicken
Sie dann auf die Schaltfläche
"Hinzufügen".

Wählen Sie - wie in obigem Bild gezeigt -
Microsoft Fax und Klicken Sie dann auf OK. Sie
werden dann aufgefordert, weitere Informationen
einzugeben:


Beachten Sie bitte, daß Sie im Feld
"Faxnummer" Ihre Faxnummer (zusätzlich
zur ISDN-Konfiguration!) angeben müssen,
alle anderen Angaben sind optional. Klicken Sie
noch nicht auf OK!
Wählen Sie erst noch die Registrierkarte
"Modem":

Wählen Sie hier das "TELES-Faxmodem"
aus und legen Sie es als aktives Faxgerät fest
(Schaltfläche anklicken). Klicken Sie dann auf
"Eigenschaften" (des Faxmodems):

In obigem Bild sind die richtigen Einstellungen
für unsere Telefonnebenstellenanlage gezeigt.
Stellen Sie die einzelnen Punkte ansonsten nach
den Anforderungen Ihrer Telefonanalge bzw. nach
Ihrem Bedarf ein.
Die Optionen bei Anrufannahme sind auch bei
unserer Anlage frei: Die im Bild gezeigte
Einstellung "automatisch" (=Annahme
nach..) ist wohl in den meisten Fällen sinnvoll.
Klicken Sie in den Faxmodem-Eigenschaften jetzt
noch auf "Erweitert":


Im linken Bild (oben) ist die Voreinstellung
gezeigt. Tests an unserer Telefonanlage und mit
den vorhandenen Faxgeräten haben ergeben, daß
es damit zu Fehlern bei der Übertragung kommen
kann. Wählen Sie deshalb bei unserer Anlang die
Einstellungen im rechten Bild oben und klicken
Sie dann auf OK.
Hinweis: Die für ISDN notwendige
Faxkonvertierung (analog/digital) ist eine
rechenintensive Aufgabe. Deshalb werden in der
Regel nur bei Pentium-Rechner hohe
Übertragungsgeschwindigkeiten (9600 Baud)
erreicht. Zukünftig soll es passive ISDN-Karten
geben, welche die Analog-Modem-Emulation per
Hardware erledigen. Dann entfällt diese
Beschränkung.
Sie müssen jetzt noch einige Male auf
"OK" in allen äußeren Menüs klicken,
bis Sie zu Exchange zurückkommen und der
Faxdienst installiert ist. Wenn noch kein
"persönlicher Ordner" und kein
"persönliches Adreßbuch" in Exchange
konfiguriert war, werden Sie dazu aufgefordert.
Der Persönliche Ordner ist eine Datei, in der
alle über Exchange empfangenen Nachrichten (Fax.
POP3-eMail) gespeichert werden. Das
"Persönliche Adreßbuch" ist ebenfalls
eine Datei (Adreßliste). Für beide Dateien
können Sie den Pfad (Ordner) und die Dateinamen
wählen. Sie können auch mit den
Voreinstellungen, die der Konfiguration angezeigt
werden, arbeiten.
Sie werden aufgefordert Exchange
zu schließen und neu zu starten. Damit ist die
Faxinstallation beendet.
In der Taskleiste erscheint - wenn Sie
automatische Rufannahme gewählt haben - jetzt
ein Faxsymbol. Jedesmal, wenn ein Fax eintrifft,
"öffnet" sich dieses Symbol zu einem
Fenster und zeigt Ihnen den Zustand der
einlaufenden Daten an.

Sie können auch so auf das Faxymbol klicken und
damit die Einstellungen ändern.Wählen Sie dazu
"Optionen" und dann
"Modemeigenschaften". Es erscheint das
vorher schon gezeigte Bild
"Faxmodem-Eigenschaften"
Eingegangene Faxe finden Sie im Posteingang (Exchange)
Um Faxe zu senden, gibt es mehrere - gleichwertige - Möglichkeiten:
In Exchange, Option "Verfassen", "neue Faxnachricht"
Über START-PROGRAMME-ZUBEHÖR-FAX-"Neues Fax erstellen"
Direkt aus dem Explorer (Objekte wie Textdateien, Word-Dokumente usw.) mit dem Kontextmenü "Senden An", "Fax-Empfänger"
Aus Anwendungen über das Menü "Datei" , "Senden An"
Aus Anwendungen über Drucken auf... (Faxempfänger)
Weitere Informationen zu den Möglichkeiten von Exchange und Fax finden Sie in der Windows-Hilfe (oder direkt in der Hilfe zu Fax und Exchange)
Literatur:
Funkschau
(Franzis-Verlag), 12/96 und weitere Ausgaben
Dokumentation der Fa. Acotec Berlin (www.acotec.de)
Dokumentation der Fa. Teles Berlin (www.teles.de)
Microsoft Dokumentationen zu Windows 95, SDK
Wolfram Oestreicher, 6.5..1997