********************************************************************** Microsoft Windows NT 4.0 Workstation und Windows NT 4.0 Server Service Pack 5 ********************************************************************** Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen, einschließlich URL- und sonstiger Internet-Website-Angaben, können ohne vorherige Ankündigung geändert werden und dienen nur zu Informationszwecken. Das vollständige Risiko der Nutzung oder der Ergebnisse der Nutzung dieses Dokuments liegt beim Benutzer, und Microsoft Corporation übernimmt für dieses Dokument keine Gewährleistungen, weder ausdrücklich noch konkludent. Die in den Beispielen verwendeten Firmen, sonstigen Namen und Daten sind frei erfunden. Ein Bezug auf tatsächlich existierende Firmen, Organisationen, Produkte, Personen oder Ereignisse ist nicht beabsichtigt oder ableitbar. Die Benutzer/innen sind verpflichtet, sich an alle anwendbaren Urheberrechtsgesetze zu halten. Ohne die urheberrechtlichen Rechte einzuschränken, darf ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Microsoft Corporation kein Teil dieser Unterlagen für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder übertragen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht. Microsoft kann Besitzer von Patenten oder Patentanträgen, Marken, Urheberrechten oder anderen Rechten über geistiges Eigentum sein, die den Inhalt dieses Dokuments betreffen. Die Bereitstellung dieses Dokuments erteilt keinerlei Lizenzrechte an diesen Patenten, Marken, Urheberrechten oder anderem geistigen Eigentum, ausgenommen, dies wurde explizit durch einen schriftlich festgehaltenen Lizenzvertrag mit der Microsoft Corporation vereinbart. (c)1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Microsoft, MS-DOS, MS, Windows und Windows NT, Active Accessibility, Active Directory, ActiveX, Authenticode, BackOffice, FrontPage, Outlook, PowerPoint, Visual Basic, Visual J++ und Visual Studio sind entweder eingetragene Marken oder Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Weitere in diesem Dokument aufgeführte Produkt- und Firmennamen können geschützte Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein. ====================================================================== VERWENDUNG DIESES DOKUMENTS ====================================================================== Dieses Dokument enthält Informationen über Microsoft Windows NT 4.0 Workstation und Windows NT 4.0 Server Service Pack 5 (SP5) sowie Antworten auf mögliche Fragen. Um die Datei README.TXT auf dem Bildschirm anzuzeigen, öffnen Sie die Datei in Editor und maximieren das Editorfenster. Klicken Sie im Menü "Bearbeiten" auf "Zeilenumbruch", um die Anzeige zu optimieren. 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Eine aktuelle Liste der von Windows NT 4.0 unterstützten Computer und Hardwareperipheriegeräte finden Sie in der Hardwarekompatibilitätsliste für Windows NT unter http://www.microsoft.com/hwtest/hcl/. ====================================================================== INHALT ====================================================================== 1.0 EINFÜHRUNG 1.1 Inhalt von Service Pack 5 1.2 Liste der Fehlerbehebungen in Service Pack 5 1.3 Downloaden und Dekomprimieren des Service Packs 2.0 INSTALLATIONSANWEISUNGEN FÜR WINDOWS NT 4.0 SERVICE PACK 5 2.1 Vor dem Installieren des Service Packs 2.2 Dokumentation zur Installationsreihenfolge von Service Packs 2.3 Installieren des Service Packs 2.4 Deinstallieren des Service Packs 3.0 BENUTZERHINWEISE 3.1 Notfalldiskette 3.2 Hinzufügen neuer Komponenten 3.3 Installieren der Symboldateien von der CD 3.4 Hardwarekompatibilität mit Windows NT 4.0 3.5 Hinweise zu Compaq Alpha 3.6 Ausführen der Windows NT 4.0-Verwaltungstools von einem Remoteserver 3.7 CryptoAPI und Authenticode 3.8 Deinstallieren von Internet Explorer 3.9 Hinweise zu Certificate Server 3.10 Internet Information Server 4.0, Secure Sockets Layer, RCA-Zertifikate und das Tool IISCA.EXE 3.11 Hinweise zu Message Queue (MSMQ) 3.12 COM-Internetdienste 3.13 Ereignisprotokolldienst 3.14 Aktualisieren eines Clusters auf Service Pack 5 3.15 Jahr-2000-Updates 3.16 Deinstallieren von IE 4.01 SP2 bei Verwendung von MSSCE 3.17 Suchen nach Dateien oder Ordnern mit einem Datum vor 1980 4.0 ERGÄNZENDE PROBLEMBEHEBUNGEN 4.1 Installieren von Windows NT 4.0 auf einem Windows 2000-Computer 4.2 Duale Startoption für die Versionen Windows NT 4.0 und Windows 2000 4.3 Unterstützung von NTFS für Windows NT 4.0 und Windows 2000 4.4 Installieren von SP5 auf einem Computer unter Windows NT 4.0 Server, Enterprise Edition 4.5 Internet Information Server 4.0 4.6 Sicherheitskonfigurations-Manager 4.7 Aktualisieren von Audiotreibern 4.8 Microsoft Proxy Server 4.9 Ositech Jack of Spades 4.10 MDAC 2.0 Service Pack 1 4.11 Installieren von Internet Explorer 4 SP2 als Nicht-Standardbrowser 5.0 ANWENDUNGSHINWEISE 5.1 CheckIt Diagnostic Kit 4.0 von Touchstone 5.2 Norton CrashGuard 2.0 für Windows NT 5.3 Inoculan 4.0 5.4 Exceed 5.5 Terminal Server 5.6 Sicherheits- und Jahr-2000-Probleme bei Microsoft NetMeeting 5.7 NuMega SoftICE 5.8 Microsoft BackOffice Small Business Server 5.9 Rational Visual Quantify Version 4 5.10 Microsoft IntelliPoint 5.11 Systems Management Server 2.0 6.0 WENN SERVICE PACK 4 NICHT INSTALLIERT IST 6.1 Neues in Service Pack 4 6.2 Liste der Fehlerbehebungen in Windows NT 4.0 Service Pack 1 bis 4 ====================================================================== 1.0 EINFÜHRUNG ====================================================================== Diese Version von Microsoft Windows NT 4.0 Service Pack 5 (SP5) kann problemlos während der Ausführung von Windows NT installiert werden. SP5 aktualisiert alle Dateien, die älter als die Dateien dieses Windows NT Service Packs sind. Die Service Pack-Versionen sind kumulativ, d.h. sie enthalten außer den jeweils neuen Fehlerbehebungen des Betriebssystems auch alle vorherigen Fehlerbehebungen. WICHTIG: Es wird empfohlen, dass Sie die Ausführung aller wichtigen Dienste beenden, bevor Sie Windows NT 4.0 SP5 installieren. Weitere Empfehlungen, die vor der Installation berücksichtigt werden sollten, finden Sie in Abschnitt 2.1, "Vor dem Installieren des Service Packs". ------------------------------ 1.1 Inhalt von Service Pack 5 ------------------------------ SP5 ist eine Sammlung aktueller Updates und Verbesserungen für Windows NT Server 4.0 und Windows NT Workstation 4.0 seit dem jeweiligen Zeitpunkt ihrer Einführung. SP5 ist kein obligatorisches Update. Wenn Sie ein älteres Service Pack installiert haben oder installieren möchten, so steht dem wahrscheinlich nichts entgegen. Microsoft bietet für solche Kunden für kritische Probleme Softwareupdates zu früheren Service Packs. Sie können beispielsweise weiterhin Softwareupdates für das Jahr-2000-Problem beziehen, wenn Sie SP4 verwenden. SP5 enthält Folgendes: * Angeforderte Problemlösungen SP5 umfasst viele kürzlich bereitgestellte Updates von Windows NT 4.0. Darüber hinaus wurde SP5 einem gründlichen Regressionstest unterzogen. Es folgt eine Aufstellung der am häufigsten angeforderten Windows NT 4.0-Updates, die in SP5 enthalten sind: - DHCP-Server von SP4 ignoriert Reservierungen. - SP4 erzwingt, dass Clusterserver offline und online geschaltet werden. - Windows NT 4.0 SP4 aktualisiert MTS-Dateien nicht - Doppelte SCSI-LUN (Logical Unit Number) 0, wenn der LargeLUNs- Registrierungsschlüssel aktiviert wird. - Unter starker Belastung zeigt ein Computer, auf dem Windows NT Server oder Workstation ausgeführt wird, möglicherweise die Fehlermeldung "STOP 0x0000001E" auf einem blauen Bildschirm an. - Konfiguration der ODBC-Protokollierung ist nicht möglich, wenn Microsoft Data Access Components (MDAC) 2.0 SP1, SP4 und Proxy Server 2.0 verwendet werden. - Sekundäre WINS-Abfrage wird um 1500 ms verzögert, selbst wenn der primäre WINS "Name ist nicht vorhanden" zurückgibt. - Bei SP4 schlägt RCP "host:foo ." im Gegensatz zu RCP "host:foo foo" fehl. - SP4-Systeme greifen alle fünf Minuten auf die Festplatten zu, was zu Konflikten mit Power Management führt. * Jahr-2000-Fehlerbehebungen SP5 enthält die neuesten Fehlerbehebungen für bekannte Jahr-2000-Probleme unter Windows NT 4.0. Weitere Informationen zu SP5 und Jahr-2000-Problemen finden Sie in Abschnitt 3.15, "Jahr-2000-Fehlerbehebungen." Die neuesten Informationen über den Jahr-2000-Bug und Windows NT 4.0 erhalten Sie auf der Microsoft-Website "Microsoft-Jahr-2000-Lösungsmöglichkeiten: Veröffentlichungs- und Ressourcen-Center" unter http://www.microsoft.com/germany/jahr2000/default.asp. * Updates zu folgenden SP4-Problemen: - Heap-Fragmentierungsprobleme, die zu Speicherproblemen führen, wurden reduziert. - Speicherfragmentierungsproblem bei kritischen Abschnitten wurde beseitigt. - Systemversagen, das bei Multiprozessorsystemen mit mehreren Speicherzuordnungen auftreten konnte, wurde beseitigt. - SP4-Probleme im Zusammenhang mit Oracle Fail Safe-Software für Windows NT Clusters wurden behoben. - Probleme mit Systemversagen, die auftraten, wenn SetSecurityInfo-und SetNamedSecurityInfo-Aufrufe während DLLInit durchgeführt werden, wurden beseitigt. - Desktopordner behalten nun in Explorer-Fenstern die Einstellungen bei. - Probleme mit dem Abbruch des Druckvorgangs mehrerer Exemplare durch den LPD-Dienst wurden behoben. - DNS wandelt nun Hostnamen nicht mehr in Kleinbuchstaben um. - GetHostbyName gibt nun keine ungebundenen IP-RAS-Adressen mehr zurück. - Das Problem, dass Server unter Windows NT 4.0 nach dem Update auf SP4 nicht mehr für Apple Macintosh-Clients sichtbar waren, wurde behoben. - Das Problem, dass die Änderung eines SFM-Kennwortes Windows NT- Clientcomputern den Zugriff mit leerem Kennwort ermöglichte, wurde beseitigt. * Euro-Probleme SP5 enthält die vorhandenen Updates für die Euro-Unterstützung durch Windows NT 4.0. Die neuesten Informationen über Windows NT 4.0 und den Euro finden Sie auf der Euro-Website von Microsoft unter http://www.microsoft.com/germany/euro/. * Sicherheitsupdates SP5 enthält die aktuellen Updates für bekannte Sicherheitsprobleme unter Windows NT 4.0. Die neuesten Information über die Windows NT-Sicherheit finden Sie auf der Microsoft-Website "Security Advisor" unter http://www.microsoft.com/security/. ------------------------------------------------- 1.2 Liste der Fehlerbehebungen in Service Pack 5 ------------------------------------------------- Microsoft bietet eine umfangreiche Dokumentation der Fehlerbehebungen und Updates in SP5, um Kunden bei der Entscheidung zu helfen, ob sie auf SP5 aktualisieren sollen. Diese Dokumentation bietet den Kunden die Möglichkeit, zu analysieren, ob der Inhalt von SP5 die erforderlichen Test- und Verwendungsressourcen rechtfertigt. Die Liste der betroffenen Service Pack-Dateien erhalten Sie unter http://support.microsoft.com/support/kb/articles/Q225/0/37.asp. ---------------------------------------------------- 1.3 Downloaden und Dekomprimieren des Service Packs ---------------------------------------------------- Lesen Sie bitte die Anmerkungen zur Version vollständig durch, bevor Sie das Service Pack dekomprimieren und installieren, wenn Sie dieses Service Pack von einer FTP-Site oder einer Website gedownloadet haben. Bei dieser Version befinden sich die automatisch dekomprimierbaren Programmdateien auch im Stammordner der CD. Ihre Bezeichnung ist SP5alpha.exe für Alpha-Systeme bzw. SP5i386.exe für Intel-Systeme. Nach dem Download des Service Packs befindet sich auf Ihrer Festplatte eine komprimierte ausführbare Datei. Um diese Datei zu dekomprimieren und mit dem Installationsvorgang zu beginnen, können Sie beispielsweise an der Eingabeaufforderung "SP5i386.exe" eingeben oder im Windows NT-Explorer auf die Datei doppelklicken; oder Sie dekomprimieren die Datei im aktuellen Ordner, ohne das Installationsprogramm zu starten, indem Sie den Befehlszeilenparameter /x verwenden (Sie geben dann an der Eingabeaufforderung beispielsweise "SP5i386 /x" ein). ====================================================================== 2.0 INSTALLATIONSANWEISUNGEN FÜR WINDOWS NT 4.0 SERVICE PACK 5 ====================================================================== Lesen Sie die Installationsanweisungen gründlich, bevor Sie Service Pack 5 installieren, da sie möglicherweise von denen der vorherigen Service Packs abweichen. ------------------------------------------- 2.1 Vor dem Installieren des Service Packs ------------------------------------------- Schließen Sie alle aktiven Debugsitzungen, bevor Sie dieses Service Pack installieren, da andernfalls das Updateprogramm in Verwendung befindliche Systemdateien nicht ersetzen kann. Ist eine Datei in Verwendung, wenn Sie SP5 installieren, wird ein Dialogfeld geöffnet, in dem Sie die Installation abbrechen oder das Kopieren dieser Datei überspringen können. Es wird empfohlen, dass Sie die Installation in diesem Fall abbrechen und anschließend SP5 deinstallieren. Hierzu führen Sie das Programm Spuninst.exe aus, oder Sie zeigen im Menü "Start" auf "Einstellungen", klicken auf "Systemsteuerung", doppelklicken auf "Software" und entfernen dann Service Pack 5 auf der Registerkarte "Installieren/Deinstallieren". Schließen Sie alle aktiven Sitzungen auf dem Computer, und führen Sie dann Update.exe erneut aus, um das Service Pack zu installieren. Um die Wiederherstellung des Systems im Falle eines Installationsfehlers nach Möglichkeit zu gewährleisten, wird empfohlen, dass Sie vor der Installation von SP5 folgende Schritte ausführen: 1. Aktualisieren Sie die Notfalldiskette durch Ausführen des Befehls Rdisk.exe mit dem Parameter /s. 2. Erstellen Sie eine vollständige Sicherungskopie des Systems, einschließlich der Registrierungsdateien. 3. Deaktivieren Sie alle unwesentlichen Treiber und Dienste von Drittherstellern (d.h. Treiber und Dienste, die nicht zum Starten des Systems benötigt werden). 4. Wenden Sie sich an den OEM (Original Equipment Manufacturer), der den Treiber bzw. den Dienst bereitgestellt hat, um aktualisierte Versionen der Datei(en) zu beziehen. 2.1.1 NEC-Notebooks der Baureihen Versa 6050 oder 6200 ------------------------------------------------------ Benutzer von NEC-Notebooks der Baureihen Versa 6050 oder 6200, auf denen Windows NT, Version 4.0, vorinstalliert ist, sollten bei der Installation von SP5 die Frage zum Ersetzen der Datei Hal.dll mit "Ja" beantworten. 2.1.2 SystemSoft Card Wizard ---------------------------- Ist auf Ihrem Computer SystemSoft Card Wizard in der Version 2.x oder früher installiert, müssen Sie dieses Programm auf die Version 3.00.01 oder höher aktualisieren, bevor Sie Windows NT 4.0 Service Pack 5 installieren. Andernfalls wird die Funktion des Betriebssystems möglicherweise beeinträchtigt. Weitere Informationen erhalten Sie von SystemSoft unter http://www.systemsoft.com/. 2.1.3 Advanced Power Management ------------------------------- Advanced Power Management wird unter Windows NT 4.0 nicht unterstützt. Es wird daher empfohlen, dass Sie Advanced Power Management-Funktionen entfernen, bevor Sie SP5 installieren. 2.1.4 Power Management-Dienstprogramme -------------------------------------- Power Management-Dienstprogramme (Energieverwaltung) funktionieren möglicherweise nicht mit Windows NT 4.0 SP5. Bitten Sie den Hersteller Ihrer Power Management-Dienstprogramme um eine aktualisierte Version für Windows NT 4.0 SP5. ---------------------------------------------------------------- 2.2 Dokumentation zur Installationsreihenfolge von Service Packs ---------------------------------------------------------------- WICHTIG: Wenn Sie Service Packs für mehrere Microsoft-Produkte installieren, kann sich die Reihenfolge, in der Sie die Service Packs installieren, auf die Stabilität auswirken. Informationen zur empfohlenen Installationsreihenfolge finden Sie unter http://www.microsoft.com/germany/download/#Servicepacks. ----------------------------------- 2.3 Installieren des Service Packs ----------------------------------- >>>So installieren Sie das Service Pack von der CD 1. Legen Sie die Service Pack-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein. 2. Wird nach dem Einlegen der CD eine Webseite geöffnet, klicken Sie auf den Eintrag für das Windows NT Service Pack und dann auf den für das Installieren des Service Packs. 3. Wenn Sie gefragt werden, ob Sie die Datei Spsetup.bat öffnen oder auf Datenträger speichern möchten, klicken Sie auf "Öffnen". Folgen Sie dann den Anweisungen auf dem Bildschirm. ANMERKUNG: Um die Deinstallationsfunktion von SP5 zu verwenden, müssen Sie während der Installation einen Deinstallationsordner erstellen. 4. Wird nach dem Einlegen der CD keine Webseite angezeigt, öffnen Sie das Eingabeaufforderungsfenster, und wechseln Sie zum Laufwerkbuchstaben des CD-ROM-Laufwerkes. 5. Wechseln Sie zum Ordner \I386\Update oder \Alpha\Update (je nachdem, ob Sie einen x86- oder einen Alpha-Prozessor verwenden), und geben Sie den Befehl "UPDATE" ein. 6. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Wenn die Installation von SP5 nicht von der CD gestartet wird, nachdem Sie auf die Option zum Installieren von Service Pack 5 geklickt haben, oder wenn Ihr Browser nicht automatisch Installationsanweisungen anzeigt, nachdem Sie die CD in das CD-ROM-Laufwerk eingelegt haben, können Sie SP5 manuell von der CD installieren. Weitere Informationen finden Sie unter "So installieren Sie das Service Pack von CD" weiter oben in diesem Abschnitt. >>>So installieren Sie SP5 von einem Netzwerklaufwerk 1. Stellen Sie eine Verbindung zu dem Netzlaufwerk her, auf dem die SP5-Dateien gespeichert sind. 2. Wechseln Sie zum Laufwerkbuchstaben dieses Netzlaufwerkes. 3. Wechseln Sie zum Ordner \I386\Update bzw. \Alpha\Update (je nachdem, ob Sie einen x86- oder einen Alpha-Prozessor verwenden), und geben Sie den Befehl "UPDATE" ein. 4. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. ANMERKUNG: Es wird empfohlen, dass Sie die Option wählen, bei der ersten Installation von SP5 einen Deinstallationsordner zu erstellen. >>>So installieren Sie SP5 aus dem Internet Besuchen Sie mit einem Webbrowser (z.B. Internet Explorer 3.02 oder höher) die Website http://www.microsoft.com/germany/download /#Servicepacks. Klicken Sie auf die Option zum Installieren von Service Pack 5, um SP5 auf Ihrem Computer zu installieren. Diese Webseite erkennt automatisch, welche Dateien aktualisiert werden müssen, und kopiert dann die entsprechenden Dateien in einen temporären Ordner auf Ihrem Computer. Anschließend werden nur die Dateien installiert, die auf Ihrem System aktualisiert werden müssen. ANMERKUNG: Wenn Sie andere Webbrowser als Internet Explorer 3.02 oder höher verwenden, können Sie das SP5 möglicherweise nicht mittels dieser Updatemethode installieren. In diesem Fall müssen Sie das gesamte Service Pack aus dem Internet auf Ihren Computer downloaden und Update.exe lokal ausführen. Mit Update.exe können Installationsparameter verwendet werden. Eine Syntaxhilfe wird angezeigt, wenn Sie "Update /?" eingeben. Die Syntax ist die folgende: UPDATE [-u] [-f] [-n] [-o] [-z] [-q] -u Unbeaufsichtigter Modus -f Bewirkt das Schließen anderer Anwendungen beim Herunterfahren -n Keine Dateisicherung für Deinstallation -o Überschreibt OEM-Dateien ohne Aufforderung -z Kein Neustart nach Abschluss der Installation -q Hintergrundmodus - keine Bildschirmausgabe ------------------------------------- 2.4 Deinstallieren des Service Packs ------------------------------------- Dieses Service Pack enthält eine Deinstallationsfunktion, mit der Sie den vorherigen Zustand Ihres Systems wiederherstellen können. Um die Deinstallationsoption zu aktivieren, führen Sie Update.exe aus. In Ihrem Windows NT-Ordner wird ein Unterordner mit dem Namen "Uninstall" erstellt. Hierzu werden mindestens 120 MB freier Speicherplatz auf dem Laufwerk benötigt, auf dem Windows NT installiert ist. Davon entfallen 60 MB auf den Deinstallationsordner und 60 MB auf die aktualisierten Systemdateien des Service Packs. Zur Deinstallation von SP5 doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf "Software". Wählen Sie das Windows NT 4.0 Service Pack 5 aus, und klicken Sie auf "Hinzufügen/Entfernen". Falls diese Option nicht verfügbar ist, können Sie auch die Datei Spuninst.exe im Ordner \%systemroot%\$NtServicePackUninstall$\spuninst\ ausführen. ANMERKUNG: Falls Sie Anwendungen oder Dienste installiert haben, die SP5 benötigen oder durch SP5 korrigiert werden, kann sich eine Deinstallation von SP5 nachteilig auf diese Anwendungen auswirken. Wenn Sie SP5 deinstallieren möchten, muss der Laufwerkbuchstabe des Startlaufwerkes gleich lauten wie bei der Installation von SP5. Wenn Sie den Laufwerkbuchstaben des Startlaufwerkes ändern, kann SP5 nicht deinstalliert werden. Um Service Pack 2 (SP2) und Service Pack 3 (SP3) zu deinstallieren, musste Update.exe ausgeführt und die Option für die Deinstallation eines zuvor installierten Service Packs gewählt werden. Hierdurch wurde das System in den vorherigen Zustand zurückversetzt. Nach einem Neustart des Systems ersetzte das Programm Update.exe die meisten der durch das Service Pack aktualisierten Dateien durch die Dateien der vorherigen Installation und setzte die meisten Registrierungseinstellungen auf die Werte vor der Installation des Service Packs zurück. ANMERKUNG: Wenn Sie SP5 von einem System deinstallieren, auf dem zuvor SP3 (ohne Internet Explorer 4.0) installiert war, funktioniert die Verschlüsselung nach der Deinstallation nicht einwandfrei. Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie nach erfolgter Deinstallation von SP5 das Service Pack 3 neu installieren. Durch Deinstallieren von SP5 werden die neuen Versionen von CryptoAPI und SChannel nicht deinstalliert. WICHTIG: Möchten Sie nach der Deinstallation von SP5 eine frühere Service Pack-Version installieren, müssen Sie die folgende Vorsichtsmaßnahme beachten. SP5 ändert die SAM-Datenbank (Security Account Manager) und die Sicherheitsdatenbank so, dass ältere Versionen der Dateien Samsrv.dll, Samlib.dll, Lsasrv.dll, Services.exe, Msv1_0.dll und Winlogon.exe die Datenbankstruktur nicht mehr verarbeiten können. Der Deinstallationsvorgang für SP5 stellt diese Dateien daher nicht wieder her. Wenn Sie nach der Deinstallation von SP5 eine frühere Service Pack-Version (z.B. Service Pack 3) installieren, müssen Sie in den Dialogfeldern, die zum Bestätigen des Ersetzens der Dateien Samsrv.dll und Winlogon.exe auffordern, auf "Nein" klicken. Wenn Sie die neueren Dateien mit diesen älteren Versionen überschreiben, können Sie sich nicht mehr am System anmelden. ANMERKUNG: Wenn Sie nach der Installation neuer Software oder Hardware SP5 erneut installieren, müssen einen neuen Ordner für die Deinstallation erstellen. Um die Möglichkeit beizubehalten, zu einer startfähigen Konfiguration zurückzukehren, kopieren Sie den aktuellen Deinstallationsordner an einen sicheren Speicherort, bevor Sie das SP5-Installationsprogramm ausführen. ====================================================================== 3.0 BENUTZERHINWEISE ====================================================================== Dieser Abschnitt enthält spezifische Informationen für Service Pack 5. -------------------- 3.1 Notfalldiskette -------------------- Wenn Sie die Windows NT-Notfalldiskette verwenden, um Ihr Windows NT 4.0-System wiederherzustellen, müssen Sie nach der Installation von SP5 die Windows NT 4.0-Originaldatenträger einlegen. Dies bedeutet, dass Sie nach Abschluss der Wiederherstellung SP5 neu installieren müssen, weil die Notfalldiskette bei der Reparatur die ursprünglichen Systemdateien von Windows NT 4.0 wiederherstellt. Folgen Sie nach Abschluss der Wiederherstellung den Installationsanweisungen (Abschnitt 2.0) für eine erneute Installation von SP5. Weitere Informationen über die Verwendung der Windows NT-Notfalldiskette finden Sie in der Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/ im KB-Artikel Q146887. ANMERKUNG: Um die Notfalldiskette verwenden zu können, benötigen Sie die aktualisierte Version von Setupdd.sys. Die aktualisierte Version ist in SP5 enthalten. Um Ihre Version von Setupdd.sys zu aktualisieren, kopieren Sie Setupdd.sys aus dem Service Pack auf die Windows NT 4.0 Setup-Diskette 2 der Original-Produktdatenträger. Hierdurch wird die ältere Version von Setupdd.sys durch die aktualisierte Version ersetzt. Weitere Informationen finden Sie in der Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/ im KB-Artikel Q158423. --------------------------------- 3.2 Hinzufügen neuer Komponenten --------------------------------- Wenn Sie nach erfolgter Installation von SP5 neue Software- oder Hardwarekomponenten hinzufügen oder vorhandene Komponenten ändern, müssen Sie SP5 erneut installieren, da die Dateien auf den Windows NT 4.0-Originaldatenträgern möglicherweise nicht mit den Dateien der Service Pack-CD übereinstimmen. Neue Komponenten, wie etwa ein neuer Tastatur- oder ein neuer Druckertreiber, können nicht direkt von den Service Pack-Datenträgern installiert werden. Neue Komponenten müssen von den Originaldatenträgern des Produkts installiert werden. Anschließend ist die Installation des Service Packs zu wiederholen. Wenn Sie beispielsweise nach erfolgter Installation von SP5 den SNMP-Dienst (Simple Network Management Protocol) installieren, ist anschließend die Installation des Service Packs zu wiederholen. Andernfalls erhalten Sie eine Meldung, die besagt, dass der Prozedureinstiegspunkt SnmpSvcGetEnterpriseOID in der Dynamic Link Library Snmpapi.dll nicht gefunden werden konnte. Einige Dateien des SNMP-Dienstes wurden in SP5 aktualisiert, wodurch ein Versionskonflikt entsteht. Durch erneutes Installieren von SP5 wird das Problem behoben, da dann die neueren Versionen der Dateien auf das System kopiert werden. ANMERKUNG: Die SNMP-Sicherheit bietet die Möglichkeit, auf dem SNMP-Agentcomputer eine Berechtigungsstufe einzurichten. Die Berechtigungsstufe legt fest, wie der SNMP-Agentcomputer Anforderungen einer SNMP-Community verarbeitet. ---------------------------------------------- 3.3 Installieren der Symboldateien von der CD ---------------------------------------------- Jede Programmdatei von Windows NT 4.0 verfügt über eine zugehörige Symboldatei, die die Suche nach der Ursache von Anwendungs- und Computerabstürzen erleichtert. Symboldateien werden in Verbindung mit einem Debugger verwendet und sind für einen ordnungsgemäßen Betrieb des Computers nicht erforderlich. Die Symbole für die SP5-Dateien sind in selbstextrahierenden Programmdateien komprimiert (Sp5symi.exe und Sp5syma.exe für Intel- bzw. Alpha0-Prozessoren). Um die den neuen Binärdateien von SP5 entsprechenden Symboldateien zu installieren, führen Sie die EXE-Datei aus, und geben Sie auf Aufforderung den Pfad für den Speicherort der Symbole der vorherigen Version ein (z.B. c:\Winnt\Symbols\). Hierdurch werden die DBG-Dateien von SP5 über die vorhandenen Versionen dieser Dateien kopiert. Weitere Informationen über das Debuggen unter Windows NT 4.0 finden Sie in Windows NT Workstation --- Die technische Referenz in Kapitel 39 über den Windows NT-Debugger. ---------------------------------------------- 3.4 Hardwarekompatibilität mit Windows NT 4.0 ---------------------------------------------- 3.4.1 Grafiktreiber ------------------- Aufgrund von Inkompatibilitäten zwischen den ATIRage-Treibern und dem Service Pack-Setup wurden die Dateien Ati.sys und Ati.dll nicht in SP5 aufgenommen. Alle derzeit auf Ihrem System installierten ATI-Treiber funktionieren dennoch einwandfrei. Wenn Sie SP5 über ein älteres Service Pack auf einem Computer mit einer Imagine 2-Grafikkarte und den zugehörigen Grafiktreibern von Number Nine Visual Technologies installieren, kann sich eine verminderte Funktionalität des Grafiktreibers ergeben, z.B. eine geringere Auflösung bei 256 oder mehr Farben. Wenn Sie SP5 deinstallieren und zu SP3 zurückkehren, kann die Imagine 2-Karte möglicherweise 256 oder mehr Farben nicht mehr anzeigen. Für diese beiden Probleme ist keine Lösung vorhanden, da durch eine Neuinstallation der Imagine 2-Grafiktreiber die fehlende Funktionalität nicht wiederhergestellt wird. Das Problem ist dem Hersteller Number Nine bekannt. An einer Fehlerbehebung wird gearbeitet. 3.4.2 Dell Latitude-Computer ---------------------------- Wenn Sie Windows NT 4.0 auf einem tragbaren Computer von Dell Latitude ausführen, können die von Dell bereitgestellten Dienste Softex Advanced Power Management und PC Card Controller (in den Versionen 2.0 und höher) nach erfolgter Installation von SP5 weiterhin ausgeführt werden. Softex, Version 1.0, funktioniert dagegen nach der Installation von SP5 nicht mehr. Um Ihr System auf SP5 zu aktualisieren, installieren Sie Version 2.19 oder höher der Softex-Dienstprogramme. Wenn Sie nach erfolgter Installation von SP5 Softex in einer Version vor 2.19 installieren, ist Ihr Computer nicht mehr betriebsfähig. Diese Dienstprogramme sind auf der Dell-Website unter http://support.euro.dell.com/filelib/index.asp?c=de&l=de erhältlich. 3.4.3 Softex/Phoenix-Dienstprogramme ------------------------------------ Wenn Sie eines der folgenden Dienstprogramme von Softex Incorporated oder Phoenix Technologies verwenden, können mit SP5 Probleme auftreten: * Softex PC Card Controller oder Phoenix CardExecutive für Windows NT * Softex Power Management Controller oder Phoenix APM für Windows NT * Softex Docking Controller oder Phoenix NoteDock für Windows NT * Softex DeskPower Controller oder Phoenix DeskAPM für Windows NT Folgen Sie bei Softex/Phoenix-Dienstprogrammen diesen Richtlinien: 1. Ermitteln Sie die Versionsnummer der verwendeten Dienstprogramme. 2. Um Probleme mit SP5 zu vermeiden, müssen Sie die Version 2.19 oder höher der Softex- bzw. Phoenix-Dienstprogramme ausführen. Versionen vor 2.19 der Softex- bzw. Phoenix-Dienstprogramme dürfen nicht installiert oder erneut installiert werden, da Sie Ihren Computer sonst möglicherweise nicht mehr starten können. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Softex Incorporated unter http://www.softexinc.com oder auf der Website von Phoenix Technologies unter http://www.phoenix.com. 3.4.4 255 SCSI-LU-Unterstützung ------------------------------- Windows NT 4.0 erkennt nur die ersten 8 logischen Gerätenummern (Logical Unit Numbers, LUNs) eines SCSI-Geräts. Um diese Begrenzung aufzuheben, installieren Sie SP5, und fügen Sie der Registrierung den folgenden Schlüssel hinzu: \HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services \[Treiberdienst]\Parameters\Device[N] LargeLuns: REG_DWORD: 0x1 wobei [Treiberdienst] der Name des SCSI-Treibers und [N] die SCSI-Busnummer ist. 3.4.5 SystemSoft Card Wizard ---------------------------- Wird SP5 auf einem Computer mit SystemSoft Card Wizard, Version 3.x, installiert, kann die Funktionalität der Socketdienste verloren gehen. Um dieses Problem zu beheben, muss nach erfolgter Installation von SP5 SystemSoft Card Wizard in der Version 3.x oder höher erneut installiert werden. Sie können auch Pcmcia.sys aus dem Deinstallationsordner von Service Pack 5, $ntservicepacekuninstall$, in den Ordner \%systemroot%\System32\Drivers des Computers kopieren. Führen Sie einen Neustart des Systems durch. ----------------------------- 3.5 Hinweise zu Compaq Alpha ----------------------------- 3.5.1 Verwenden von Remotely Possible 32 mit Matrox Millennium- Grafikkarte --------------------------------------------------------------- Wenn Sie Remotely Possible 32 auf einem Alpha-System mit einer Matrox Millennium-Grafikkarte einsetzen, dürfen die Matrox-Treiber nicht verwendet werden. Andernfalls startet Ihr Computer nicht mehr ordnungsgemäß. Remotely Possible 32 darf nur zusammen mit VGA-kompatiblen Grafiktreibern eingesetzt werden. 3.5.2 Lotus Notes 4.5 --------------------- Wenn Sie Lotus Notes und Internet Explorer 4.01 auf einem Alpha-System unter Windows NT 4.0 einsetzen möchten, müssen Sie bei der Installation von SP5 die folgende Reihenfolge einhalten: 1. Deinstallieren Sie Internet Explorer 4.01 (falls vorhanden). 2. Installieren Sie SP5. 3. Installieren Sie Lotus Notes (ggf. erneut). 4. Installieren Sie Internet Explorer 4.01 SP2 von der SP5-CD. Dieses Problem wird in einer zukünftigen Version behoben. 3.5.3 Alpha-Fehlerbehebungen und -Verbesserungen ------------------------------------------------ In den folgenden Abschnitten werden Fehlerbehebungen und Verbesserungen für Alpha-Systeme seit Service Pack 3 für Windows NT 4.0 beschrieben. Viele dieser Fehlerbehebungen und Verbesserungen befinden sich in der Hardwareabstraktionsschicht (HAL; Hardware Abstraction Layer). SP5 wird mit der neuesten Version von HAL (Revision E) geliefert. Diese Version erhalten Sie auch von Compaq als HAL V4.0 OEM Revision E. WICHTIG: Wenn Ihr Computer einen Compaq KZPSA-SCSI-Controller aufweist, müssen Sie für Revision E von HAL den DECKZPSX-Datenträgertreiber auf V1.51 oder höher aktualisieren. Bei der Installation von SP5 wird automatisch der richtige Treiber installiert. 3.5.3.1 Systemversagen bei Alpha-Systemen mit nur einem physisch vorhandenen Prozessor Bei folgenden Alpha-Systemen, in denen nur ein Prozessor installiert ist, tritt beim Systemstart kein Versagen mehr auf: AlphaServer 4x00 AlphaServer 1200 AlphaStation 1200 Compaq Server 5000 Compaq Server 7000 3.5.3.2 Geänderte Interruptperiode für die Systemuhr (von 7,5 ms auf 10 ms) In Windows NT 4.0 SP5 wurde die effektive Interruptperiode für die Systemuhr bei den folgenden Systemen von 7,5 ms auf 10 ms geändert: AlphaServer 4x00 AlphaServer 1200 AlphaStation 1200 Compaq Server 5000 Compaq Server 7000 Durch diese Änderung wird eine Übereinstimmung mit Intel-Systemen erzielt. Leistungseinbußen durch programminterne Auflösungen von 10 ms für Zeitgeber werden beseitigt (da sie nun mit der Interruptperiode für die Systemuhr übereinstimmen). 3.5.3.3 Pyxis-Fehlerregister Mit Windows NT 4.0 SP5 wird HAL Revision D ausgeliefert, wodurch aktualisierte Pyxis-Fehlerregister unterstützt werden. Bei Hardwareabstürzen werden damit aussagekräftigere Fehlerinformationen zugänglich. 3.5.3.4 Peer-to-Peer-DMA-Übertragungen Mit der aktuellen AlphaBIOS-Firmware ermöglicht dieses Service Pack jetzt Peer-to-Peer-DMA-Übertragungen. 3.5.3.5 PCI-Geräte mit 256 MB oder mehr Speicher Die folgenden Alpha-Plattformen unterstützen jetzt PCI-Geräte mit 256 MB oder mehr Speicher für E/A-Operationen mit Speicherzuordnung: AlphaServer 1000 5/xxx AlphaServer 1000A 5/xxx AlphaServer 800 oder Compaq Server 3000 AlphaStation 600 AlphaStation 500 Alpha XL 3xx 3.5.3.6 Versagen von Alpha-Systemen beim Neustart Bei folgenden Systemen tritt kein Versagen beim Neustart mehr auf: AlphaServer 4x00 AlphaServer 1200 AlphaStation 1200 Compaq Server 5000 Compaq Server 7000 3.5.3.7 E/A-Leistungseinbuße oder Systemversagen bei hohem E/A-Aufkommen Auf Alpha-Systemen mit hohem E/A-Aufkommen beanspruchten bestimmte Gerätetreiber zu viele Register für die DMA-Zuordnung. Hierdurch wurde manchmal der E/A-Durchsatz stark verlangsamt, oder das System versagte. SP5 ermöglicht eine größere Anzahl von Registern für die DMA-Zuordnung. 3.5.3.8 Abstürze bei Alpha-Systemen mit Code STOP 0x0A Bei den folgenden Systemen führen geringfügige, "korrigierbare" Hardwarefehler nicht mehr zu Systemabstürzen mit dem Code STOP 0x0A: AlphaServer 1000 5/xxx AlphaServer 1000A 5/xxx AlphaServer 800 oder Compaq Server 3000 AlphaStation 600 AlphaStation 500 AlphaStation 600A Alpha XL 3xx 3.5.3.9 Verbesserte Unterstützung für AlphaServer 4x00- und 1200-Systeme HAL und Programme zur Protokollierung von Systemfehlern ermöglichen diesen Systemen, Informationen zu Hardwarefehlern im Ereignisprotokoll zu speichern. Der technische Kundendienst oder höherwertige Fehleranalyseprogramme können diese dann später abrufen und analysieren. 3.5.3.10 HAL verhindert Festplattenschäden auf AlphaServer 2100 5/xxx-Systemen E/A-Fehler verursachen bei diesen Systemen keine Festplattenschäden mehr. 3.5.3.11 Absturz-Speicherabbilder werden ohne Versagen des Systems erstellt Die Parameterüberprüfung in IoFllushAdapterBuffer() kann mit Diskdump.sys zusammenarbeiten. Diese Maßnahme ermöglicht, dass Operationen zum Erstellen von Absturz-Speicherabbildern ohne Versagen des Systems ausgeführt werden. 3.5.3.12 HAL speichert auf blauem Bildschirm angezeigten Text im VGA-Modus HAL kann auf blauem Bildschirm angezeigten Text im VGA-Modus speichern. Der technische Kundendienst kann diesen Text dann mithilfe von Kernel-Debuggern aus Absturz-Speicherabbilddateien abrufen. 3.5.3.13 AlphaServer 1000A 5/xxx-Systeme ermöglichen die Deaktivierung von Warmstarts Zur Unterstützung von Microsoft Cluster Server können Sie Warmstarts auf diesen Systemen deaktivieren. In AlphaBIOS V5.68 deaktivieren Sie Warmstarts im CMOS-Setup unter "Advanced Settings" (Erweiterte Einstellungen). 3.5.3.14 Verbesserungen bei den Systemen AlphaServer 2000, 2100 und 2100A Diese Systeme vermeiden die Verwendung von Bit 31 für DMA-Adressen und werden ausgeführt, wenn CPU-Slots übergangen werden. 3.5.3.15 Ausführen von UPDATE.EXE im unbeaufsichtigten Installationsmodus (-u) Um UPDATE.EXE mit dem Parameter -u im unbeaufsichtigten Installationsmodus auszuführen, müssen Sie auch den Parameter -o verwenden, um sicherzustellen, dass Dateien von OEMs aktualisiert werden. Wenn Sie den Parameter -o nicht verwenden, werden Dateien wie zum Beispiel HAL- und Datenträgerminiport-Treiber nicht aktualisiert. 3.5.4 Fehlschlag der Installation bei Alpha-Systemen mit installiertem Windows NT Option Pack 1.0 ---------------------------------------------------------------------- SCM (Security Configuration Manager) wird auf Alpha-Systemen mit Windows NT Option Pack 1.0 für Alpha nicht installiert, da die durch das Windows NT Option Pack installierte Datei Mfc42u.dll nicht kompatibel mit SCM ist. Um dies zu beheben, ersetzen Sie die durch das Windows NT Option Pack 1.0 für Alpha installierte Datei Mfc42u.dll durch die Datei Mfc42u.dll von der Windows NT 4.0 CD oder von Visual C 6.0. Dadurch können jedoch Probleme mit den Programmen im Windows NT 4.0 Option Pack 1.0 für Alpha entstehen. 3.5.5 Microsoft Transaction Server und Distributed Transaction Coordinator -------------------------------------------------------------- Die Datei TestOracleXAConfig.exe wird auf Alpha-Systemen nicht automatisch installiert. Wenn Sie Windows NT 4.0 SP5 auf einem Alpha-System installieren und MTS (Microsoft Transaction Server) oder DTC (Distributed Transaction Coordinator) mit einer Oracle-Datenbank oder einer XA-kompatiblen Datenbank verwenden, müssen Sie diese Datei manuell von der CD-ROM in den Ordner %sysroot%\system32 auf der Festplatte kopieren. Das Symbol %sysroot% steht für den Installationsordner von Windows NT 4.0. Ist Ihr Installationsordner beispielsweise C:\Winnt, müssen Sie die Datei nach C:\Winnt\Wystem32 kopieren. TestOracleXAConfig.exe befindet sich im Ordner \Alpha der Windows NT 4.0 SP5-CD-ROM. Wenn Sie Windows NT 4.0 SP5 auf einem Intel-System installieren, wird TestOracleXAConfig.exe während der Ausführung des Setup-Programms automatisch installiert. ------------------------------------------------------------ 3.6 Ausführen der Windows NT 4.0-Verwaltungstools von einem Remoteserver ------------------------------------------------------------ Um Verwaltungtools von einem Remoteserver auszuführen, müssen Sie den Remoteserver auf SP5 aktualisieren. Wenn Sie versuchen, die Verwaltung von einem Remotesystem auszuführen, das noch nicht auf SP5 aktualisiert wurde, kann sie möglicherweise nicht richtig geladen oder ausgeführt werden. ------------------------------- 3.7 CryptoAPI und Authenticode ------------------------------- Die Authenticode-Umgebung wird bei der Aktualisierung vorhandener Benutzerkonten auf Windows NT 4.0-Systemen mit Internet Explorer 3.02 nicht richtig eingerichtet. Neue im System erstellte Benutzerkonten sowie Updates auf Windows NT 4.0-Systemen mit Internet Explorer 4.0 oder höher sind davon nicht betroffen. Vor der Verwendung von Authenticode müssen die betroffenen Benutzer die folgende Befehlszeile in einem Eingabeaufforderungsfenster eingeben: setreg 1 false 2 true 3 false 4 false 5 true 6 false 7 true 8 false 9 false 10 false Setreg.exe ist nicht Bestandteil von SP5. Die Datei kann als Teil der CryptoAPI-Tools gedownloadet werden. Die neuesten CryptoAPI-Tools (Internet Explorer 4.0 oder höher) können Sie aus dem Platform SDK von MSDN installieren. Die CryptoAPI-Tools (auch als Authenticode Signing-Tools bezeichnet) für Version 3.02 von Internet Explorer werden nicht mehr unterstützt. Die Tools für Internet Explorer 4.0 können mit SP5 dagegen weiter eingesetzt werden. Um eine korrekte CryptoAPI-Funktionalität zu gewährleisten, wird empfohlen, dass Sie Internet Explorer 3.02 oder höher installieren, bevor Sie mit der Installation von SP5 beginnen. Es folgt eine Liste bekannter Probleme, die auftreten, wenn Internet Explorer 3.02 oder höher erst nach SP5 installiert wird: * Bestimmte CryptoAP2-Netzwerkfunktionen sind von Wininet.dll abhängig und können fehlschlagen, wenn Wininet.dll nicht vorhanden ist. Um dies zu beheben, installieren Sie Internet Explorer 3.02 oder höher schon vor der Installation von SP5. * Bestimmte, auf die CryptoAPI bezogene Dateierweiterungen (.cer, .crt und .der) werden nicht richtig registriert, wenn Internet Explorer 4.0 erst nach SP5 installiert wird. Führen Sie die folgende Befehlszeile aus, um die Registrierung der Dateierweiterungen wiederherzustellen: Regsvr32.exe cryptext.dll Dieses Problem wird in Internet Explorer 5 behoben. ----------------------------------------- 3.8 Deinstallieren von Internet Explorer ----------------------------------------- Wird auf Systemen mit Internet Explorer 4.0 oder höher SP5 installiert, bewirkt die anschließende Deinstallation von Internet Explorer auch eine teilweise Deinstallation neuerer CryptoAPI-Komponenten. Installieren Sie nach erfolgter Deinstallation von Internet Explorer SP5 neu. Wurde Internet Explorer 4.0 erst nach SP5 installiert, tritt das Problem nicht auf. ----------------------------------- 3.9 Hinweise zu Certificate Server ----------------------------------- 3.9.1 Bekannte Probleme und Einschränkungen ------------------------------------------- 1. Beachten Sie unbedingt die Anmerkungen zur Version für Certificate Server, Version 1.0, im Windows NT 4.0 Option Pack. Weitere Informationen finden Sie in der Microsoft Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/ im KB-Artikel Q184695. 2. Führen Sie Erstinstallationen von Certificate Server nicht am 29. Februar eines Schaltjahres durch, da in diesem Fall die Gültigkeitsperiode für den Server nicht richtig konfiguriert wird. Um dies zu beheben, können Sie die Systemzeit um einen Tag zurückstellen (28. Februar), die Installation durchführen und anschließend die Systemzeit wieder auf den 29. Februar setzen. Nach erfolgter Installation von Certificate Server (wie oben beschrieben) können problemlos Zertifikate am 29. Februar ausgestellt werden. 3. Wenn Sie Certificate Server nach SP5 installieren, erhalten Sie beim Systemstart möglicherweise eine Fehlermeldung, die besagt, dass einige Systemdienste nicht gestartet werden konnten. Klicken Sie auf "OK", um fortzufahren, und überprüfen Sie das Ereignisprotokoll auf die folgenden Fehler. Für dieses Problem gibt es keine Behebungsmöglichkeit. Ereignis-ID: 7000 Quelle: Service Control Manager Beschreibung: Der Start des Zertifizierungsstellendienstes ist mit folgendem Fehler fehlgeschlagen: Der Dienst antwortete nicht rechtzeitig auf die Start- oder Steuerungsanforderung. Ereignis-ID: 7009 Quelle: Service Control Manager Beschreibung: Wartezeit (120.000 ms) für Verbindungsherstellung des Dienstes. 3.9.2 Virtuelle Verzeichnisattribute für Certificate Server ----------------------------------------------------------- IIS erzwingt das Anwendungsattribut für virtuelle Verzeichnisse, wodurch es zu Fehlern mit den Verwaltungswebseiten von Certificate Server kommen kann. Dabei treten Datenbank-Zugriffsfehler auf, die durch den Zugriffsfehlercode E78 gekennzeichnet sind. Es kann dann nicht auf das Protokoll von Certificate Server sowie auf die Warteschlange der Verwaltungs-Webseiten zugegriffen werden. Um dieses Problem zu beheben, muss dem Ordner für die Zertifikatverwaltung (CertAdm) das Anwendungsattribut zugewiesen werden. >>>So weisen Sie dem Ordner CertAdm das Anwendungsattribut zu 1. Zeigen Sie im Menü "Start" auf "Programme" und dann auf "Windows NT 4.0 Option Pack", gefolgt von "Microsoft Internet Information Server". Klicken Sie schließlich auf "Internetdienst-Manager". 2. Öffnen Sie in MMC die Einträge im linken Fenster, bis die Standardwebsite sichtbar ist. 3. Doppelklicken Sie auf die Standardwebsite. Das rechte Fenster enthält nun die erste Ebene der virtuellen Verzeichnisse für den Webserver. 4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das virtuelle Verzeichnis CertAdm. 5. Klicken Sie auf "Eigenschaften". 6. Klicken Sie auf der Registerkarte "Virtuelles Verzeichnis" unter "Einstellungen der Anwendung" auf "Erstellen". 7. Klicken Sie auf "Übernehmen" und anschließend auf "OK". 3.9.3 Ungültiger Hash-Algorithmus bei Installation möglich ---------------------------------------------------------- Während der Installation von Certificate Server darf HMAC nicht als Hash-Algorithmus für die Ausstellung von Zertifikaten gewählt werden. Auch wenn sich HMAC unter den Auswahlmöglichkeiten der optionalen Seite für erweiterte Einstellungen befindet, ist dieser Algorithmus hier nicht zulässig. Wird HMAC ausgewählt, schlägt die Installation von Certificate Server fehl. Weitere Informationen über Certificate Server finden Sie in der Microsoft Knowledge Base. ----------------------------------------------------- 3.10 Internet Information Server 4.0, Secure Sockets Layer, RCA-Zertifikate und das Tool IISCA.EXE ----------------------------------------------------- Wenn Sie IIS 4.0 (Internet Information Server) mit SSL (Secure Sockets Layer) verwenden und ein RCA-Zertifikat (Root Certifying Authority) installiert haben (und nicht eines der von bekannten Drittanbietern wie Verisign, Thawte Consulting oder Microsoft ausgestellten Zertifikate), müssen Sie möglicherweise nach erfolgter Installation von SP5 die betroffenen RCA-Zertifikate neu installieren. Dies ist erforderlich, wenn Sie Microsoft Certificate Server 1.0 verwenden, das mit dem Windows NT 4.0 Option Pack mitgeliefert wird. >>>So installieren Sie das RCA-Zertifikat neu 1. Öffnen Sie Internet Explorer 4.0. 2. Öffnen Sie das hinzuzufügende RCA-Zertifikat. 3. Aktivieren Sie "Die Datei von ihrem aktuellen Ort öffnen", und klicken Sie anschließend auf "OK". 4. Klicken Sie auf "Zertifikat installieren". 5. Klicken Sie auf "Weiter", nachdem der Import-Assistent für die Zertifikatsverwaltung gestartet wurde. 6. Aktivieren Sie "Alle Zertifikate im folgenden Speicher speichern". 7. Klicken Sie auf "Durchsuchen" und anschließend auf "Physische Speicher anzeigen". 8. Erweitern Sie "Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen ", wählen Sie "Lokaler Computer", und klicken Sie auf "OK". 9. Klicken Sie auf "Weiter" und anschließend auf "Fertig stellen". 10. Starten Sie Ihren Webserver neu. ANMERKUNG: Das Tool IISCA.EXE muss nicht mehr verwendet werden. -------------------------------------- 3.11 Hinweise zu Message Queue (MSMQ) -------------------------------------- Ein neuer MSMQ-Registrierungseintrag ermöglicht es, den MSMQ-Dienst so zu konfigurieren, dass nicht versucht wird, beim Starten MQIS zu kontaktieren (beispielsweise um ein automatisches Einwählen zu vermeiden). Um diesen Modus zu aktivieren, fügen Sie unter dem Registrierungsschlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\ MSMQ\Parameters" den Eintrag "DeferredInit" mit dem Typ DWORD und dem Wert 0x1 hinzu. Dieser Eintrag sollte nur dann hinzugefügt werden, wenn der anfängliche MQIS-Zugriff einen unerwünschten Einwählvorgang auslöst, da diese Einstellung in Offline-Situationen zur Verzögerung von Programmen führen kann, die MQOpenQueue aufrufen. ------------------------- 3.12 COM-Internetdienste ------------------------- 3.12.1 Installieren von COM-Internetdiensten -------------------------------------------- COM-Internetdienste (COM Internet Services, CIS) bieten die Möglichkeit, DCOM-Aufrufe über das Internet zu senden, wenn andere Übertragungen aufgrund eines Firewalls auf der Serverseite oder eines Proxyservers im Clientnetzwerk nicht verwendet werden können. CIS verfügt über drei Konfigurationsoptionen: * CIS-Clientunterstützung für Windows 95 oder Windows 98 * CIS-Clientunterstützung für Windows NT 4.0 SP5 und Windows 2000 * CIS-Serverunterstützung für Windows NT 4.0 SP5 und Windows 2000 Dieser Abschnitt erörtert die Installation von CIS auf Systemen mit Windows NT 4.0 SP5. Soweit möglich sollte mit Client- und Serversystemen begonnen werden, die weder durch Proxyserver noch durch Firewalls getrennt sind. Konnte die korrekte Funktion dieser Konfiguration verifiziert werden, können Sie Proxyserver oder Firewalls hinzufügen. 3.12.2 CIS-Clientunterstützung von Windows NT 4.0 SP5 ----------------------------------------------------- Bei Windows NT 4.0 setzt CIS voraus, dass auf Ihrem Windows NT Workstation 4.0- bzw. Windows NT Server 4.0-System SP5 installiert ist. Um CIS zu aktivieren, müssen Sie der DCOM-Protokollliste das Protokoll TCP/IP-Tunnel hinzufügen. Die Protokollliste können Sie durch Ausführen von DCOMCNFG bearbeiten: 1. Klicken Sie auf die Registerkarte "Standardprotokolle". 2. Fügen Sie mithilfe der Schaltfläche "Hinzufügen" das Protokoll TCP/IP-Tunnel hinzu. 3. Führen Sie einen Neustart des Systems durch, damit diese Änderung wirksam wird. Sind mehrere Protokolle konfiguriert, versucht DCOM sie in der Reihenfolge zu verwenden, in der sie in der DCOM-Protokollliste auftreten. Außerdem muss IIS 4.0 (einschließlich Internetdienst-Manager) ausgeführt werden. IIS 4.0 ist ein Bestandteil von Windows NT 4.0 Option Pack. >>>So fügen Sie der DCOM-Protokollliste das Protokoll TCP/IP-Tunnel hinzu 1. Erstellen Sie im Inetpub-Verzeichnis ein RPC-Unterverzeichnis. Hierzu geben Sie an der Eingabeaufforderung beispielsweise Folgendes ein: md c:\inetpub\rpc Dieses Verzeichnis wird in den folgenden Anweisungen mit %inetpub%\rpc bezeichnet. 2. Kopieren Sie Rpcproxy.dll aus dem Windows-Systemverzeichnis nach %inetpub%\rpc. Hierzu geben Sie an der Eingabeaufforderung beispielsweise Folgendes ein: copy %windir%\system32\rpcproxy.dll c:\inetpub\rpc 3. Erstellen Sie für das angelegte Verzeichnis ein virtuelles Stammverzeichnis: * Zeigen Sie im Menü "Start" auf "Programme" und dann auf "Windows NT 4.0 Option Pack", gefolgt von "Microsoft Internet Information Server". Klicken Sie schließlich auf "Internetdienst-Manager". * Wählen Sie im linken Bereich des MMC-Fensters Konsolenbasis/ Internet Information Server//Standardwebsite. * Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Standardwebsite". Klicken Sie auf "Neu" und anschließend auf "Virtuelles Verzeichnis". * Geben Sie im Assistenten für neue virtuelle Verzeichnisse Folgendes ein: Aliasname für dieses virtuelle Verzeichnis = rpc Physischer Pfad des Verzeichnisses = %inetpub%\rpc Berechtigungen = Ausführen erlauben 4. Beenden Sie Internetdienst-Manager nicht. Ändern Sie die Zeitbegrenzung der Verbindung für die Standardwebsite auf 5 Minuten: * Wählen Sie im linken Bereich des MMC-Fensters Konsolenbasis/ Internet Information Server//Standardwebsite. * Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Standardwebsite". Klicken Sie anschließend auf "Eigenschaften". * Wählen Sie im Dialogfeld "Eigenschaften von Standardwebsite" die Registerkarte "Website". * Ändern Sie die Zeitbegrenzung für die Verbindung auf 300. * Klicken Sie auf "OK". Beenden Sie Internetdienst-Manager nicht. * Installieren Sie den RPC Proxy ISAPI-Filter. Hierzu starten Sie IIS 4.0 Internetdienst-Manager, markieren in MMC Konsolenbasis/Internet Information Server/, klicken mit der rechten Maustaste auf den Computernamen, klicken "auf "Eigenschaften", wählen Bearbeiten" für die Haupteigenschaften des WWW-Dienstes, wählen die Registerkarte "ISAPI-Filter", wählen "Hinzufügen" und geben dann Folgendes ein: Filtername = Rpcproxy Programm = %inetpub%\rpc\rpcproxy.dll 5. Jetzt können Sie Internetdienst-Manager beenden. 6. Aktivieren Sie CIS auf dem Server. Hierzu starten Sie DCOMCNFG: * Klicken Sie im Menü "Start" auf "Ausführen". * Geben Sie im Dialogfeld "Ausführen" den Befehl "dcomcnfg" ein, und klicken Sie auf "OK". * Klicken Sie im angezeigten Dialogfeld auf die Registerkarte "Standardeigenschaften". * Vergewissern Sie sich, dass das Kontrollkästchen "COM-Internetdienste auf diesem Computer aktivieren" aktiviert ist. Beenden Sie DCOMCNFG nicht. 7. Fügen Sie der Protokollliste das Protokoll TCP/IP-Tunnel hinzu. Die Protokollliste können Sie durch Ausführen von DCOMCNFG bearbeiten: * Klicken Sie im Menü "Start" auf "Ausführen". * Geben Sie im Dialogfeld "Ausführen" den Befehl "dcomcnfg" ein, und klicken Sie auf "OK". * Klicken Sie im angezeigten Dialogfeld auf die Registerkarte "Standardprotokolle". * Fügen Sie mithilfe der Schaltfläche "Hinzufügen" das Protokoll "TCP/IP-Tunnel" hinzu. * Beenden Sie DCOMCNFG. 8. Führen Sie einen Neustart des Systems durch, damit diese Änderungen wirksam werden. 3.12.3 Hinweise zu Proxyservern ------------------------------- Wenn Ihrem Client ein Proxyserver vorgesetzt ist, müssen Sie folgende Konfigurationen überprüfen: * Der Proxyserver muss die Anweisung HTTP CONNECT für Anschluss 80 aktivieren. * Das Clientsystem muss ordnungsgemäß dafür konfiguriert sein, den Proxyserver für den Zugriff auf das WWW einzusetzen. Um diese Konfiguration des Clients durchzuführen, verwenden Sie in der Systemsteuerung das Symbol "Internet". 3.12.4 Hinweise zu Firewalls ---------------------------- CIS setzt voraus, dass der Firewall eine TCP/IP-Kommunikation auf Anschluss 80 zulässt. ----------------------------- 3.13 Ereignisprotokolldienst ----------------------------- SP4 führte neue Funktionen für den Ereignisprotokolldienst ein, um Administratoren bei der Erfassung der Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von Windows NT 4.0 zu helfen. Wenn Sie SP4 oder höher ausführen, zeichnet der SP5- Ereignisprotokolldienst die folgenden drei neuen Ereignisse im Ereignisprotokoll des Systems auf, die für die Erfassung der Verfügbarkeit des Betriebssystems eingesetzt werden können. 3.13.1 Clean Shutdown-Ereignis (Ereignis-ID: 6006) ------------------------------------------------- Der Ereignisprotokolldienst zeichnet ein Clean Shutdown-Ereignis (normales Herunterfahren) auf, sobald ein Herunterfahren des Betriebssystems ausgelöst wird. Ein Clean Shutdown kann durch unterschiedliche Mechanismen ausgelöst werden: * Direkter Benutzereingriff über den Bildschirm beim Herunterfahren; * Herunterfahren/Neustart über STRG+ALT+ENTF; * Herunterfahren/Neustart über das Menü "Start"; * Herunterfahren/Neustart über den Anmeldebildschirm. Clean Shutdowns werden auch dann aufgezeichnet, wenn eines der folgenden Shutdown-Ereignisse durch Programme ausgelöst wird: * InitiateSystemShutdown WIN32 API (lokal) oder * InitiateSystemShutdown WIN32 API (remote). 3.13.2 Dirty Shutdown-Ereignis (Ereignis-ID: 6008) -------------------------------------------------- Der Ereignisprotokolldienst zeichnet ein Dirty Shutdown-Ereignis (nicht ordnungsgemäßes Herunterfahren) auf, sobald das Betriebssystem über einen anderen Mechanismus als einen Clean Shutdown heruntergefahren wird. Die häufigste Ursache ist ein Stromausfall des Systems, d.h. Windows NT 4.0 wird durch Abschalten des Computers angehalten. Das Ereignis wird dann beim folgenden Systemstart aufgezeichnet. Das Betriebssystem Windows NT 4.0 Server schreibt während der Ausführung in periodischen Abständen einen Zeitstempel in die Registrierung, der jeweils das "letzte Lebenszeichen" des vorherigen Stempels überschreibt. Der Zeitstempel wird sofort auf den Datenträger geschrieben. Ein normaler Clean Shutdown wird ebenfalls in der Registrierung vermerkt. Wird beim Neustart eines SP5-Systems keine Clean Shutdown-Marke vorgefunden, wird ein Dirty Shutdown-Ereignis aufgezeichnet. Die Beschreibung des Ereignisses enthält den letzten Zeitstempel. Diese Zeitstempel werden in einem Standardintervall von 5 Minuten unter HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion \Reliability\LastAliveStamp in die Registrierung eingetragen. Durch Hinzufügen des Registrierungseintrags TimeStampInterval (Typ DWORD) kann das Intervall geändert werden. Dieser Wert ist in Minuten anzugeben. Mit dem Wert "0" wird die regelmäßige Aufzeichnung der periodischen Zeitstempel deaktiviert. In diesem Fall werden nur beim Systemstart und beim normalem Herunterfahren Zeitstempel protokolliert. 3.13.3 Systemversion-Ereignis (Ereignis-ID: 6009) ------------------------------------------------- Der Ereignisprotokolldienst zeichnet bei jedem Systemstart ein Systemversion-Ereignis auf, das die Versionsinformationen des Betriebssystems enthält. Hierdurch wird die nachträgliche Bearbeitung des Ereignisprotokolls von Windows NT abhängig von der Betriebssystemversion erleichtert. ANMERKUNG: Vor SP5 war die Aufzeichnung von Betriebssystemabstürzen im Ereignisprotokoll (Dump-Ereignisse) optional. In der Standardeinstellung wurde eine Protokollierung zwar vorgenommen, der Systemadministrator konnte diese Funktion jedoch deaktivieren. Hierzu musste in der Systemsteuerung unter "System" auf der Registerkarte "Starten/Herunterfahren" unter "Bei 'STOP'-Fehler folgendes durchführen" die Option "Eintrag im Systemprotokoll vornehmen" deaktiviert werden. Bei SP5 ist die Protokollierung von Abstürzen von Windows NT Server im Ereignisprotokoll jedoch unumgänglich und kann nicht vom Administrator deaktiviert werden. Bei Windows NT Workstation hat sich dagegen nichts geändert. Hier kann der Administrator weiterhin die Einstellungen ändern. ----------------------------------------------------- 3.14 Aktualisieren eines Clusters auf Service Pack 5 ----------------------------------------------------- 3.14.1 Gleitende Aktualisierung ------------------------------- Um Ausfallzeiten der Clusterdienste zu eliminieren und den Verwaltungsaufwand zu minimieren, kann eine gleitende Aktualisierung des Betriebssystems durchgeführt werden. Bei einer gleitenden Aktualisierung wird das Betriebssystem nacheinander auf jedem Knoten aktualisiert, wodurch gewährleistet ist, dass immer ein Knoten verfügbar ist, um Clientanforderungen zu bearbeiten. Eine gleitende Aktualisierung besteht aus vier Phasen: * Phase 1: Vorbereitung Auf jedem Knoten läuft Windows NT 4.0 Service Pack 3. * Phase 2: Aktualisierung von Knoten 1 Knoten 1 wird angehalten, und Knoten 2 übernimmt alle Ressourcengruppen des Clusters, während das Betriebssystem auf Knoten 1 auf Windows NT 4.0 Service Pack 5 aktualisiert wird. * Phase 3: Aktualisierung von Knoten 2 Knoten 1 wird wieder in den Cluster integriert. Knoten 2 wird angehalten, und Knoten 1 übernimmt alle Ressourcengruppen des Clusters, während das Betriebssystem auf Knoten 2 auf Windows NT 4.0 Service Pack 5 aktualisiert wird. * Phase 4: Abschluss Knoten 2 wird wieder in den Cluster integriert. Der Zustand von Phase 3, wenn die beiden Clusterknoten unterschiedliche Service Packs verwenden, wird "Mischversion-Cluster" genannt. Es sollte sichergestellt werden, dass jede Ressource des Clusters in einer Mischversion-Umgebung betrieben werden kann. Falls dies aufgrund von Versionsinkompatibilitäten nicht möglich ist, kann eine gleitende Aktualisierung nicht durchgeführt werden. ANMERKUNG: In einem Mischversion-Cluster können keine neuen Gruppen, Ressourcen oder Ressourcentypen erstellt werden. >>>So führen Sie eine gleitende Aktualisierung durch 1. Halten Sie den Clusterdienst auf Knoten 1 an, und verschieben Sie dessen Ressourcengruppen auf Knoten 2. 2. Aktualisieren Sie Knoten 1 von SP3 auf SP5. 3. Führen Sie Funktionstests auf Knoten 1 durch, um sicherzustellen, dass der Knoten ordnungsgemäß funktioniert. 4. Setzen Sie die Ausführung auf dem Knoten durch Klicken im Cluster-Administrator fort. 5. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 für den Knoten 2. 3.14.2 Alternativen zu einer gleitenden Aktualisierung ------------------------------------------------------ Für das Update von Windows NT 4.0 in einem Cluster gibt es zwei Alternativen zu einer gleitenden Aktualisierung. Kann eine gleitende Aktualisierung nicht durchgeführt werden, weil der Cluster eine Ressource verwaltet, die mit gleitenden Aktualisierungen nicht kompatibel ist, kann diese Ressource möglicherweise offline geschaltet werden. Anschließend kann eine gleitende Aktualisierung durchgeführt und schließlich die neue Version der Ressource installiert werden. Ist die Mehrzahl der Clusterressourcen nicht kompatibel mit einer gleitenden Aktualisierung, kann eine Neuinstallation von Microsoft Cluster Server erwogen werden. In diesem Fall muss der Cluster nach der Installation neu konfiguriert werden. >>>So führen Sie eine Neuinstallation von Microsoft Cluster Server durch 1. Beenden Sie den Clusterdienst auf Knoten 1 entsprechend der in der Hilfe zum Cluster-Administrator beschriebenen Prozedur. Deinstallieren Sie dann Microsoft Cluster Server auf Knoten 1. 2. Beenden Sie den Clusterdienst auf Knoten 2. Deinstallieren Sie dann Microsoft Cluster Server auf Knoten 2. Der auf Knoten 1 und 2 betriebene Cluster ist nun nicht mehr vorhanden. 3. Installieren Sie Cluster Server neu auf Knoten 1 mithilfe der Windows NT 4.0 Enterprise Edition Komponenten-CD, und erstellen Sie dann einen neuen Cluster unter Verwendung des Namens des ursprünglichen Clusters. 4. Installieren Sie SP5 auf Knoten 1 neu, und führen Sie Funktionstests durch. SP5 aktualisiert die ursprüngliche SP3-Clustersoftware auf die Version SP5. 5. Installieren Sie Cluster Server neu auf Knoten 2 mithilfe der Windows NT 4.0 Enterprise Edition Komponenten-CD, und integrieren Sie den Knoten in den neu gebildeten Cluster. 6. Installieren Sie Cluster Server neu, und führen Sie Funktionstests auf Knoten 2 durch. 7. Fügen Sie mithilfe von Cluster-Administrator dem neuen Cluster Clusterressourcen hinzu. 3.14.3 Bekannte Probleme bei Clustern ------------------------------------- Auf der Registerkarte "Allgemeine Dienstparameter" kann die Option "Netzwerkname als Computername verwenden" nicht aktiviert oder deaktiviert werden, wenn der ursprüngliche Wert der Ressource geändert wird. Der Dienst verwendet den Netzwerknamen als Computernamen, unabhängig von der Kontrollkästcheneinstellung. Um das Problem zu beheben, öffnen Sie Regedt32 und bearbeiten auf allen Clusterknoten den folgenden Registrierungsschlüssel: HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\\Environment Dieser ist eine mehrzeilige Zeichenfolge. Entfernen Sie die Zeile mit _CLUSTER_NETWORK_NAME_. ---------------------- 3.15 Jahr-2000-Updates ---------------------- SP4 und SP5 enthalten Updates für bekannte Jahr-2000-Probleme für Windows NT 4.0: * Benutzer-Manager und Benutzer-Manager für Domänen erkennen das Jahr 2000 als Schaltjahr. * Das Dienstprogramm "Datum/Uhrzeit" in der Systemsteuerung kann die Systemuhr aktualisieren. * Die Dateisuche unterstützt im Feld für das Jahrzehnt nur numerische Zeichen. * Die Dokumenteigenschaften von Word erkennen 1900 und 2000 als gültige Jahrhunderte und unterstützen vierstellige Jahreszahlen. * Das DHCP-Administratorprogramm (Dynamic Host Configuration Protocol) unterstützt die Anzeige der Jahre zwischen 2000 und 2009 in zwei- oder vierstelliger Form. SP5 ist für die Jahr-2000-Kompatibilität nicht erforderlich. Microsoft unternimmt alles, um die Jahr-2000-Kompatibiliät von SP4, SP5 und zukünftigen Service Packs auch weiterhin zu garantieren. ANMERKUNG: Zur Vereinfachung des Updatevorgangs ist der kombinierte Patch Y2ksetup.exe von SP4 nicht mehr im empfohlenen Updatepfad vorhanden. Mit Y2ksetup.exe wurden die folgenden Komponenten von Windows NT 4.0 aktualisiert: * Internet Explorer * Microsoft Data Access Components (MDAC) * Site Server Express Bei SP5 wird empfohlen, benötigte Updates für diese Komponenten individuell zu installieren. Informationen darüber, welche Updates Sie gegebenenfalls benötigen, erhalten Sie auf der Website "Microsoft-Jahr-2000-Lösungsmöglichkeiten: Veröffentlichungs- und Ressourcen-Center" unter http://www.microsoft.com/germany/jahr2000/default.asp. Installieren Sie Y2ksetup.exe nicht nach SP5. Der Microsoft Year 2000 Product Analyzer überprüft Festplatten- oder Netzwerklaufwerke auf den Jahr-2000-Kompatibilitätsgrad von Microsoft-Produkten. Falls Updates erforderlich sind, enthält der Bericht Hyperlinks zu produktspezifischen Updateinformationen. Den Microsoft Year 2000 Product Analyzer können Sie von der Microsoft-Website "Microsoft-Jahr-2000-Lösungsmöglichkeiten: Veröffentlichungs- und Ressourcen-Center" unter http://www.microsoft.com/germany/jahr2000/default.asp downloaden. Die neuesten Informationen zum Jahr-2000-Bug im Zusammenhang mit Microsoft-Produkten finden Sie auf der Website "Microsoft-Jahr-2000- Lösungsmöglichkeiten: Veröffentlichungs- und Ressourcen-Center" unter http://www.microsoft.com/germany/jahr2000/default.asp. Sie können sich auch an die Microsoft-Niederlassung vor Ort wenden. ------------------------------------------------------------ 3.16 Deinstallieren von IE 4.01 SP2 bei Verwendung von MSSCE ------------------------------------------------------------ Wenn Sie Internet Explorer 4.01 SP2 und den Microsoft Sicherheitskonfigurations-Manager (Microsoft Security Configuration Manager; MSSCE) installieren, können Sie möglicherweise Internet Explorer nicht deinstallieren. Stattdessen wird eine Meldung mit dem folgenden Inhalt angezeigt: OLEMainThreadWndNmame: SETUP.EXE-Einstiegspunkt nicht gefunden. Der Prozedureinstiegspunkt GetVersionFromFileEx konnte in der DLL ADVPACK.dll nicht gefunden werden. Die Ursache hierfür ist, dass die Installationsprogramme für Internet Explorer und MSSCE unterschiedliche Versionen der Datei Advpack.dll benötigen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Version von Advpack.dll zu verwenden, die die Deinstallation von Internet Explorer zulässt: 1. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster. 2. Erstellen Sie einen Order, indem Sie "md c:\temporary" eingeben (ohne die Anführungszeichen) und die EINGABETASTE drücken. 3. Wechseln Sie zu dem temporären Ordner, indem Sie "cd \temporary" eingeben und die EINGABETASTE drücken. 4. Geben Sie "copy c:\Internet Explorer 4.01 Sp2 Setup\setupnt.cab" ein, um eine Kopie der Datei zu erstellen, die Advpack.dll enthält. 5. Geben Sie "extract setupnt.cab advpack.dll" ein, um eine Kopie der Datei Advpack.dll von Internet Explorer zu erstellen. 6. Kopieren Sie die Datei Advpack.dll in den Ordner \%systemroot%\System Ihres Windows NT-Ordners. Auf den meisten Computern geben Sie dazu "copy advpack.dll c:\winnt\system" ein. --------------------------------------------------------------- 3.17 Suchen nach Dateien oder Ordnern mit einem Datum vor 1980 --------------------------------------------------------------- Das Suchprogramm für Dateien oder Ordner funktioniert bei Dateien mit einem Datum vor 1980 nicht ordnungsgemäß. Dieses Dienstprogramm rufen Sie über das Startmenü auf. Wenn Sie bei der Suche nach Dateien ein Datum vor 1980 angeben, werden keine Dateien gefunden. Wenn Sie bei der Suche nach Dateien einen Zeitraum angeben, der 1980 einschließt, werden alle Dateien aufgeführt. Die Suche nach Dateien mit einem Datum zwischen 1980 und 2035 funktioniert ordnungsgemäß. Bei Verwendung der Internet Explorer 4.0 Desktop-Aktualisierung tritt dieses Problem nicht auf. Weitere Informationen finden Sie in der Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/ im KB-Artikel Q229313. ====================================================================== 4.0 ERGÄNZENDE PROBLEMBEHEBUNGEN ====================================================================== Dieser Abschnitt enthält ergänzende Problembehebungen und Zwischenlösungen für Service Pack 5. -------------------------------------------------------------------- 4.1 Installieren von Windows NT 4.0 auf einem Windows 2000-Computer -------------------------------------------------------------------- Wenn Sie Windows NT 4.0 auf einem Computer mit Windows 2000 Beta oder höher installieren, führt das Windows NT 4.0 Setup-Programm nach Durchlaufen der anfänglichen Textmodusphase möglicherweise einen fortwährenden Neustart aus dem Startmenü durch. Um Windows NT 4.0 auf einem Computer zu installieren, auf dem bereits Windows 2000 ausgeführt wird, müssen Sie die aktualisierte Datei Winnt32.exe im Ordner Support\Winnt32 verwenden. >>>So aktualisieren Sie Winnt32.exe 1. Kopieren Sie die Datei Support\Winnt32\Winnt32.exe aus dem Windows NT 4.0 SP5 in einen Ordner auf Ihrer Festplatte, oder doppelklicken Sie auf die Datei auf der SP5-CD. 2. Wenn Sie aufgefordert werden, den Pfad der Windows NT 4.0-Dateien anzugeben, geben Sie den Pfad zum Ordner \I386 bzw. \Alpha auf der Windows NT 4.0 CD ein. Weitere Informationen finden Sie in der Microsoft Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/ im KB-Artikel Q185322. >>>Nach Abschluss der Installation von Windows NT 4.0 1. Installieren Sie SP5. 2. Kopieren Sie NTLDR und NTDETECT.COM von der Windows 2000-CD in den Stammordner des Systemlaufwerkes. ANMERKUNG: Für diese Installationsmethode muss die verwendete Installationspartition das FAT-Dateisystem aufweisen. ----------------------------------------------------------- 4.2 Duale Startoption für die Versionen Windows NT 4.0 und Windows 2000 ----------------------------------------------------------- Wenn Sie auf Ihrem Computer ein duales Startsystem installieren möchten, um alternativ auf Windows NT 4.0 oder Windows 2000 zuzugreifen, muss jede Installation bzw. Instanz von Windows NT einen eindeutigen Computernamen erhalten. ANMERKUNG: Dies ist nur dann erforderlich, wenn die gleiche Windows NT-Domäne verwendet wird. --------------------------------------------------------------- 4.3 Unterstützung von NTFS für Windows NT 4.0 und Windows 2000 --------------------------------------------------------------- Von dem NTFS-Dateisystem von Windows NT gibt es zwei neuere Versionen: * Eine Version für Windows NT 3.51 und Windows NT 4.0 * Eine Version für Windows NT 2000 Dieses Service Pack enthält eine aktualisierte Version von NTFS.sys, die auch NTFS 5-Datenträger lesen kann, die in NTFS für Windows 2000 erstellt wurden. ANMERKUNG: Die folgenden Versionen können nicht für Systeme mit dualer Startoption eingesetzt werden: * Installationen vor Windows NT 4.0 Service Pack 3. * Installationen mit Windows NT 3.51 oder früheren Versionen. Auf folgende NTFS-Funktionen, die von Windows 2000 unterstützt werden, kann von SP5 aus nicht zugegriffen werden, auch wenn die aktualisierte Version von NTFS.sys verwendet wird: * Release Points (auch als Bereitstellungs- oder Abzweigungspunkte bezeichnet) * NSS-Dateien (Native Structured Storage) * EFS (Encrypting File System) * Datenträgerkontingente Versuche von Benutzern oder Anwendungen von Windows NT 4.0 SP5, auf Release Points oder auf NSS-Dateien zuzugreifen, die unter einer Windows 2000-Installation auf Laufwerken mit NTFS für Windows 2000 erstellt wurden, führen zu einem Fehler, der meist von der Fehlermeldung "Zugriff verweigert" begleitet wird. Antivirus-Anwendungen informieren möglicherweise den Benutzer (über Protokolldatei und/oder Popup-Dialogfeld), wenn auf eine Datei nicht zugegriffen werden kann. Diese Anwendungen melden möglicherweise einen Fehler beim versuchten Zugriff auf NSS-Dateien, deren Erweiterungen sie zu den zu durchsuchenden Dateien klassifizieren. Archivprogramme können NSS-Dateien nicht einem Archiv hinzufügen und melden dies möglicherweise als Fehler. Sicherungsprogramme können NSS-Dateien oder Release Points nicht erwartungsgemäß sichern. Das Misslingen wird möglicherweise als "Datei in Verwendung" oder als "Datei nicht verfügbar" protokolliert. Manche Sicherungsanwendungen werden abgebrochen, wenn sie versuchen, während der Sicherungsprozedur Ordner zu überprüfen, die NSS-Dateien enthalten. Wenn Sie einen von Windows 2000 unterstützten NTFS-Datenträger unter Windows NT 4.0 SP5 bereitstellen, sind die Funktionen von NTFS für Windows 2000 nicht verfügbar. Das Programm "Chkdsk" kann auf dem Datenträger nicht ausgeführt werden. Die meisten Lese-/Schreiboperationen funktionieren dagegen normal, solange sie die Funktionen von NTFS für Windows 2000 nicht verwenden. Da unter Windows NT 4.0 Dateien auf NTFS 2000-Datenträgern gelesen und geschrieben werden können, müssen unter Windows 2000 möglicherweise "Aufräumaktionen" durchgeführt werden, indem das Programm Chkdsk für den Datenträger ausgeführt wird, nachdem er in Windows NT 4.0 bereitgestellt wurde.Diese Aufräumoperationen gewährleisten eine konsistente Datenstruktur von NTFS für Windows 2000 nach dem Bereitstellen in Windows NT 4.0. --------------------------------------------------------------- 4.4 Installieren von SP5 auf einem Computer unter Windows NT 4.0 Server, Enterprise Edition --------------------------------------------------------------- Wenn Sie ein Update von Windows NT Server 4.0 mit SP5 auf Windows NT Server, Enterprise Edition, mithilfe von Winntup.exe durchführen, wird bei jedem Neustart ein Popupfenster angezeigt, das Sie auffordert, Service Pack 3 zu installieren. Wenn Sie tatsächlich versuchen, SP3 zu installieren, werden Sie benachrichtigt, dass bereits ein neueres Service Pack installiert ist. Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie SP5 erneut installieren. Diese Meldung wird nicht angezeigt, wenn Sie SP5 über Windows NT Server Enterprise Edition installieren, oder wenn Sie von Windows NT Server mithilfe von Winnt32.exe aktualisieren. ------------------------------------ 4.5 Internet Information Server 4.0 ----------------------------------------- 4.5.1 Länge des Benutzernamens/Kennwortes ----------------------------------------- Die Längenbeschränkung für Benutzername-/Kennwort-Kombinationen bei Verwendung von Internet Information Server 4.0 wurde in SP5 behoben. Bisher hatte diese zu Fehlern geführt, wenn die Standardauthentifizierung in IIS 4.0 verwendet wurde. 4.5.2 Global.asa ---------------- Um nach erfolgter Installation von SP5 die Datei Global.asa verwenden zu können, muss sichergestellt werden, dass sich die Datei im Stammordner einer Anwendung befindet. Dies stellt einen Unterschied gegenüber der Implementierung im Windows NT 4.0 Option Pack dar, bei dem Global.asa fälschlicherweise aus einem virtuellen Verzeichnis heraus bearbeitet wurde. Die Datei Global.asa legt Ereignisskripten fest und deklariert Objekte mit einem Gültigkeitsbereich von Sitzungs- oder Anwendungsumfang. Im Windows NT 4.0 Option Pack wurde Global.asa durch die Datei Asp.dll vom untersten definierten virtuellen Verzeichnis aus bearbeitet. Dies wurde in SP5 geändert. Nach erfolgter Installation von SP5 müssen Kunden, die Global.asa verwenden, möglicherweise Änderungen an IIS durchführen, um wieder eine einwandfreie Funktion zu erzielen. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Dokumentation zum Windows NT 4.0 Option Pack unter der Referenz zu Global.asa. Um sicherzustellen, dass nach Installation von SP5 Global.asa für Asp.dll verfügbar ist, sollten Ordner, die Global.asa-Dateien enthalten, als Anwendungen gekennzeichnet werden. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Dokumentation zum Windows NT 4.0 Option Pack unter "Anwendungen erstellen". Bestimmte, auf die CryptoAPI bezogene Dateierweiterungen (.cer, .crt und .der) werden nicht richtig registriert, wenn Internet Explorer 4.0 erst nach SP5 installiert wird. Um die Registrierung der Dateierweiterung wiederherzustellen, führen Sie die folgende Befehlszeile aus: Regsvr32.exe cryptext.dll Dies wird in Internet Explorer 5 behoben. -------------------------------------- 4.6 Sicherheitskonfigurations-Manager -------------------------------------- 4.6.1 Anzeige von Fehlermeldungen bei der Anmeldung an einem sicheren Desktop ------------------------------------------------------------- Meldet sich ein Benutzer das erste Mal an einem kompatiblen, sicheren oder hochsicheren Windows NT-System mit Internet Explorer 4.0 oder höher an, wird eine Fehlermeldung mit dem folgenden Inhalt angezeigt: INF Installierung gescheitert. Ursache: Zugriff verweigert. Die zugehörigen Einträge im Menü "Start" fehlen. Um diese Fehlermeldung zu beheben, müssen sich die Benutzer anmelden, bevor der Desktop gesichert wird. 4.6.2 Fehlerhafte Analyse, wenn ein Registrierungsschlüssel nicht vorhanden ist ----------------------------------------------------------------- Wenn ein Registrierungsschlüssel nicht vorhanden ist, können die Analyseergebnisse für diesen Registrierungswert fehlerhaft sein. Um dies zu beheben, konfigurieren Sie den Registrierungswert mit der geeigneten Einstellung. 4.6.3 Vererbungsmodus nicht verfügbar ------------------------------------- Der Administrator kann festlegen, wie SCM untergeordnete Objekte konfigurieren soll, nachdem die Einstellungen der Zugriffssteuerung für das Dateisystem und die Registrierungsobjekte definiert wurden. Die Optionen lauten: Vererben, Überschreiben und Ignorieren. In Windows NT 4.0 ist die Option "Vererben" grau unterlegt und nicht verfügbar. ------------------------------------ 4.7 Aktualisieren von Audiotreibern ------------------------------------ Falls von einem Crystal Semiconductor-Audioschaltkreis bzw. einem Creative Labs Sound Blaster AWE32 Plug & Play Wavetable Synthesizer keine Audiosignale ausgegeben werden, müssen Sie möglicherweise die aktualisierten Treiber für diese Geräte installieren. Ausführliche Informationen über die Aktualisierung dieser Treiber finden Sie in der Microsoft Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/ im KB-Artikel Q143155. --------------------------- 4.8 Microsoft Proxy Server --------------------------- 4.8.1 Microsoft Proxy Server 1.0 Client --------------------------------------- Die Installation von SP5 auf einem Computer, auf dem Windows NT 4.0 Workstation oder Server mit installiertem Microsoft Proxy Server 1.0 Client ausgeführt wird, deaktiviert die WinSock Proxy Client-Komponente. Deshalb erhalten Programme, die auf das Internet zugreifen und vom Proxy-Client abhängen, möglicherweise keinen Zugriff auf das Internet. Um dieses Problem zu beheben, installieren Sie die Proxy Server Client-Komponente erneut, nachdem Sie SP5 installiert haben. Es wird empfohlen, den Microsoft Proxy Client vor der Installation von SP5 zu deinstallieren. Nach der Installation von SP5 können Sie den Proxy Client neu installieren. --------------------------- 4.9 Ositech Jack of Spades --------------------------- Wenn Sie eine Ositech Jack of Spades-Laptop-Netzwerk/Modemkarte mit dem SystemSoft CardWizard verwenden, müssen Sie die Ositech-Software und -Treiber nach dem Update auf SP5 deinstallieren und neu installieren. ----------------------------- 4.10 MDAC 2.0 Service Pack 1 ----------------------------- Wenn Sie MDAC 2.0 oder höher nach SP5 installieren, stimmt die ODBC-Hilfedatei Obdcinst.hlp nicht mit der von MDAC 2.0 überein, weil die von SP5 installierte ODBC-Hilfedatei das SP5-Dateidatum aufweist. Um dieses Problem zu umgehen, löschen Sie die Datei Odbcinst.hlp, bevor Sie MDAC installieren. Wenn Sie MDAC bereits installiert haben, löschen Sie Odbcinst.hlp, und installieren Sie MDAC neu. ------------------------------------------------- 4.11 Installieren von Internet Explorer 4 SP2 als Nicht-Standardbrowser ------------------------------------------------- Es ist möglich, Microsoft Internet Explorer zu installieren, ohne das Internet Explorer-Symbol dem Desktop hinzuzufügen und die Systemdateiverknüpfungen einzurichten, durch die Internet Explorer zum Standardbrowser wird. Verwenden Sie dazu den folgenden IE4SETUP.EXE-Befehl in einer Befehlszeile oder im Dialogfeld "Ausführen". Dieser Befehl bewirkt, dass das Symbol für Internet Explorer nicht dem Desktop hinzugefügt wird, und ändert die Systemdateiverknüpfungen so, dass Internet Explorer nicht zum Standardbrowser wird. ANMERKUNG: Dieser Befehl funktioniert nur, wenn die Microsoft Windows Desktop-Aktualisierung nicht auf dem Computer installiert ist. IE4SETUP.EXE /C:"ie4wzd /S:""#e"" /X /R:N /Q:A /m:0" Weitere Informationen finden Sie in der Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/ im KB-Artikel Q224088. ====================================================================== 5.0 ANWENDUNGSHINWEISE ====================================================================== Dieser Abschnitt enthält Anwendungshinweise für Service Pack 5. ---------------------------------------------- 5.1 CheckIt Diagnostic Kit 4.0 von Touchstone ---------------------------------------------- CheckIt Diagnostic Kit, Version 4.0, verfügt nicht über die vollständige Funktionalität, wenn das Programm über Windows NT (in einer beliebigen Version) installiert wird. ----------------------------------------- 5.2 Norton CrashGuard 2.0 für Windows NT ----------------------------------------- Damit der Dienst von Norton CrashGuard 2.0 für Windows NT nach einem Neustart des Systems ordnungsgemäß gestartet wird, muss das Programm durch einen Benutzer mit Administratorberechtigungen installiert werden. ----------------- 5.3 Inoculan 4.0 ----------------- Das Inoculan 4.0 Service Pack 2 mit der Buildnummer 373 oder höher ist vollständig mit SP5 kompatibel. Das Inoculan 4.0 Service Pack 1 mit der Buildnummer 270 verursacht unter Windows NT 4.0 eine Fehlerüberprüfung, wenn Sie SP5 installieren. Die Version Inoculan SP2A Buildnummer 375 können Sie als il0145i.zip von der Computer Associates-Website unter http://www.cai.com/offices/germany/index.htm downloaden. ----------- 5.4 Exceed ----------- Wenn Sie Inetd.exe aus Exceed verwenden, um unter Windows NT 4.0 über elementare Telnet-Dienste zu verfügen, erhalten Sie auf der Hummingbird Software-Website unter http://www.hummingbird.com ein Update. Die Version aus Exceed 6.0.1 ist nicht mit SP5 kompatibel. -------------------- 5.5 Terminal Server -------------------- SP5 wird von Windows NT Terminal Server nicht unterstützt. Eine speziell für Terminal Server erstellte Überarbeitung von SP5 enthält die Informationen, die benötigt werden, damit die vorhandenen installierten Anwendungen in einer Multisession-Umgebung eingesetzt werden können. Für die Installation auf einem Computer mit Windows NT Terminal Server muss diese Überarbeitung verwendet werden. ----------------------------------------------------------------- 5.6 Sicherheits- und Jahr-2000-Probleme bei Microsoft NetMeeting ----------------------------------------------------------------- 5.6.1 Sicherheit ---------------- NetMeeting 2.1 ist Zielwahlobjekten von Angreifern ausgesetzt, die bewirken können, dass NetMeeting nicht mehr reagiert. Nach einem Absturz von NetMeeting 2.1 ist der Arbeitsspeicher des Computers zugänglich und kann absichtlich beschädigt werden. Um dieses Problem zu beheben, können Sie den Zielwahlpatch von der NetMeeting-Website unter http://www.microsoft.com/netmeeting downloaden. 5.6.2 Jahr 2000 --------------- Wenn Sie eine Datei mit einem höheren Systemdatum als 2000 übertragen, wird das Datum der empfangenen Datei um 28 Jahre erhöht. Um dieses Problem zu beheben, downloaden Sie Version 2.1 (oder höher) von NetMeeting unter http://www.microsoft.com/netmeeting. -------------------- 5.7 NuMega SoftICE -------------------- Wenn Sie versuchen, SP5 zu installieren, und nicht die neueste Version 3.24 von SoftICE verwenden, wird eine Meldung angezeigt, die besagt, dass Windows eine nicht unterstützte Version von SoftICE gefunden hat. Die neueste Version von SoftICE kann von der Compuware NuMega-Website unter http://www.numega.com/support/updates.htm registriert und gedownloadet werden. Frühere Versionen von SoftICE bewirken nach der Installation von SP5 Systemfehler. Die Version 3.24 von SoftICE ist ein kostenloses Update für registrierte Kunden von Version 3.2. Falls die von Ihnen verwendete Version von SoftICE älter ist als 3.2, können Sie von der Firma Compuware ein Update bestellen. ----------------------------------------------- 5.8 Microsoft BackOffice Small Business Server ----------------------------------------------- 5.8.1 Microsoft BackOffice Small Business Server Version 4.0 ------------------------------------------------------------ * Aktualisieren Sie auf SBS 4.0a, bevor Sie Windows NT 4.0 SP5 installieren. Installieren Sie dazu SBS 4.0 Service Pack 1. Informationen dazu, wie Sie SBS 4.0 Service Pack 1 bestellen, erhalten Sie auf der Microsoft-Website zu BackOffice Small Business Server unter http://www.microsoft.com/germany/backoffice/smallbizserver/. * Sie müssen SBS 4.0 Service Pack 1 vor Internet Explorer 4.0 oder 4.01 installieren. WICHTIG: Installieren Sie Internet Explorer 4.0 oder Internet Explorer 4.01 nicht über SBS 4.0. Dies führt zu einem Funktionalitätsverlust für die Verwaltungskonsole "Server verwalten". * Wenn Sie SBS 4.0 SP1 nach Windows NT 4.0 SP5 installieren, werden Sie in einer Reihe von Dialogfeldern gefragt, ob die neueren Dateien durch ältere Dateien ersetzt werden sollen. Klicken Sie auf "Alle beibehalten", um die neueren SP5-Dateien auf dem Computer beizubehalten. 5.8.2 Microsoft BackOffice Small Business Server Version 4.0a ------------------------------------------------------------- Installieren Sie Windows NT 4.0 SP5, indem Sie Update.exe ausführen. Nachdem Windows NT 4.0 SP5 installiert und der Server neu gestartet wurde, werden Sie möglicherweise aufgefordert, zusätzliche Komponenten zu installieren, um bekannte Jahr-2000-Probleme unter Windows NT 4.0 zu beheben. 5.8.3 Microsoft Proxy 1.0 auf Small Business Server 4.0 und 4.0a ---------------------------------------------------------------- Durch die Installation von Windows NT 4.0 SP5 auf einem Computer mit Small Business Server (SBS) 4.0 wird die Winsock Proxy Client-Komponente deaktiviert. Deshalb werden bestimmte Programme, die auf das Internet zugreifen und vom bedarfsgesteuerten Einwähldienst des Proxy-Clients abhängen, nicht auf dem SBS-Server ausgeführt. Um dieses Problem zu beheben, installieren Sie die Proxy Client-Komponente erneut, nachdem Sie SP5 installiert haben. Zeigen Sie dazu im Menü "Start" auf "Programme", dann auf "Microsoft Proxy Client", und klicken Sie auf "Setup". 5.8.4 Windows NT Workstation 4.0 Client für Microsoft BackOffice Small Business Server 4.0 und 4.0a ---------------------------------------------------------------------- Wenn Sie Update.exe für Windows NT 4.0 SP5 auf einem SBS 4.0 oder 4.0a Windows NT 4.0 Workstation-Client installieren, wird möglicherweise in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass SBS 4.0 auf Ihrem Computer gefunden wurde. Weitere Informationen zu bekannten Jahr-2000-Problemen im Zusammenhang mit Windows NT finden Sie auf der Microsoft-Website zu BackOffice Small Business Server unter http://www.microsoft.com/germany/backoffice/smallbizserver/. --------------------------------------- 5.9 Rational Visual Quantify Version 4 --------------------------------------- Wenn Sie SP5 auf einem System mit Rational Visual Quantify, Version 4, installieren, treten möglicherweise DLL-Fehlermeldungen auf. Um das Problem zu beheben, installieren Sie nach erfolgter Installation von SP5 Rational Visual Quantify neu. ---------------------------- 5.10 Microsoft IntelliPoint ---------------------------- Wird eine Zugriffsverletzung durch Tips.exe von IntelliPoint Productivity Tips gemeldet, wenn Sie Windows NT 4.0 SP5 starten, sollten Sie die neueste Version der IntelliPoint-Software installieren. Die Software können Sie von der Microsoft-Website unter http://www.microsoft.com/germany/homeoffice/hardware/intelli.htm downloaden. ----------------------------------- 5.11 Systems Management Server 2.0 ----------------------------------- Die Windows Management Instrumentation-Komponente (WMI) von Systems Management Server 2.0 (SMS) kann während der Installation von SMS 2.0-Standortservern, -Clients und SMS-Verwaltungskonsolen auf Computern, auf denendenen SP5 ausgeführt wird, nicht installiert werden. WMI ist für den Betrieb dieser SMS-Computer und des SMS 2.0 Hardware Inventory Agent auf 32-Bit-Windows-Clients erforderlich. Informationen darüber, wie Sie SMS 2.0 ohne dieses Problem auf Computern, auf denen SP5 ausgeführt wird, installieren, finden Sie in der Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/ im KB-Artikel Q221481. ====================================================================== 6.0 WENN SERVICE PACK 4 NICHT INSTALLIERT IST ====================================================================== Im Gegensatz zu früheren Service Packs weist Service Pack 5 keine neuen Funktionen auf. Es wurde außerdem relativ bald nach SP4 veröffentlicht. In Abhängigkeit von Ihren speziellen Anforderungen können Sie sich möglicherweise entscheiden, eines dieser Service Packs zu überspringen. Wenn Sie SP4 nicht installiert haben, finden Sie im folgenden Abschnitt eine Zusammenfassung der neuen Funktionen in SP4. Wenn Sie bereits mit SP4 vertraut sind, können Sie diesen Abschnitt auslassen. ---------------------------- 6.1 Neues in Service Pack 4 ---------------------------- 6.1.1 Unterstützung für aktive Eingabehilfen -------------------------------------------- Die aktiven Eingabehilfen von Microsoft (Microsoft Active Accessibility, MSAA) sind ein COM-basiertes Standardverfahren, über das ein Dienstprogramm mit der Benutzeroberfläche einer Anwendung kommuniziert. Mithilfe von MSAA können Anwendungen alle Elemente und Objekte der Benutzeroberfläche über Standardeigenschaften und -methoden offen legen. SP4 und SP5 enthalten fünf neue Schnittstellen für Anwendungsprogrammierung (Application Programming Interfaces, APIs): * GetGUIThreadInfo * GetAncestor * RealChildWindowsFromPoint * RealGetWindowClassA * RealGetWindowClassW 6.1.2 DCOM/HTTP-Tunneling ------------------------- Dieses Update ermöglicht eine DCOM-Client/Server-Kommunikation, die Firewalls über den HTTP-Protokollanschluss überwinden kann. Das neue Protokoll "TCP/IP-Tunnel" wird wie andere DCOM-Protokolle verwendet. Der neue Monikertyp OBJREF wird in HTML an den Client übergeben. Die Vorteile von TCP/IP-Tunneling sind hoher Durchsatz, Verwendung vorhandener offener Anschlüsse im Firewall und die Möglichkeit der Steuerung des Clientzugriffs durch Proxy-Administratoren. Weitere Informationen finden Sie auf der Microsoft-COM-Website unter http://www.microsoft.com/com/. Anweisungen über das Installieren von TCP/IP-Tunnels finden Sie in Abschnitt 3.12.1, "Installieren von COM-Internetdiensten". 6.1.3 Patch für Eurotaste ------------------------- Der Patch für die Eurotaste ist ein Update, mit dem das neue europäische Währungssymbol für den Euro bereitgestellt wird. Dieses Update erweitert die Schriftarten Arial, Courier New und Times New Roman und die Tastaturtreiber. 6.1.4 IGMP-Protokoll (InternetGroup Management Protocol), Version 2 ------------------------------------------------------------------- IGMPv2 ermöglicht es einem Computer, den Router über das Verlassen einer Gruppe zu informieren. Hierdurch kann der Router erkennen, wann eine Gruppe keine Elemente mehr enthält, und dann einen Befehl ausführen, der das Weiterleiten von mcast-Paketen über die Verknüpfung beendet. Dieses Update ist nützlich, wenn Benutzer häufig Gruppen beitreten und diese wieder verlassen. 6.1.5 Unterstützung von Microsoft File und Print Services für NetWare (FPNW) für Client32 --------------------------------------------------------------------- Microsoft File und Print Services für NetWare (FPNW) ermöglicht dem Server unter Windows NT 4.0 Server, als NetWare 3.X-Server zu agieren, und kann Datei- und Druckanfragen von NetWare-Clients verarbeiten, ohne die NetWare-Client-Software zu ändern oder zu aktualisieren. SP4 und SP5 bieten ein Update, das Windows NT 4.0 mit einer Unterstützung für Client32 von NetWare erweitert. Dieses Update wird automatisch nur auf solchen Systemen installiert, auf denen bereits die FPNW-Dienste installiert sind. 6.1.6 Proquota.exe ------------------ Proquota.exe ist ein Dienstprogramm, das zur Überwachung der Größe von Benutzerprofilen eingerichtet werden kann. Überschreitet die Größe eines Benutzerprofils die festgelegte Dateigrenze, kann der Benutzer sich erst abmelden, nachdem die Größe der Datei reduziert wurde. 6.1.7 Remote Winsock (DNS/Anschluss 53) --------------------------------------- Proxys oder Firewalls deaktivieren häufig die DNS-Anschlussnummer (Domain Name System) 53, um externe Standorte davon abzuhalten, die interne DNS-Struktur abzufragen. Dies führt dazu, dass eingehende über Anschluss 53 gesendete Antwortpakete nicht empfangen werden können. SP4 und SP5 ermöglichen es, die DNS-Serveranschlussnummer von Windows NT zu ändern und für ausgehende Verbindungen eine andere Anschlussnummer zu konfigurieren. Um diese Funktion zu aktivieren, wird in der Registrierung unter "\services\dns\parameters\SendOnNonDnsPort" ein Wert des Typs "DWORD" erstellt. Um eine andere Anschlussnummer als 53 einzustellen, muss ein anderer Wert als Null eingestellt werden. Ist der Wert kleiner als 1024, kann der Server eine beliebige Anschlussnummer verwenden. Ist der Wert größer als 1024, verwendet der Server die angegebene Anschlussnummer. 6.1.8 RPC-Erweiterungen für Visual Basic (VB) --------------------------------------------- In dieser Version werden RPC-Erweiterungen (Remote Procedure Call) für Visual Basic (VB) vorgesehen. In VB wird ein Benutzerdatentyp (User Data Type, UDT) hinzugefügt, wodurch eine TypeLib-Anordnung von Strukturen möglich wird. Neue Schnittstellen (IRecordInfo) enthalten UDT-Informationen und ein UDT-Feld für die Access-Datenbank. 6.1.9 RIP-Listener ------------------ Wenn Sie auf einem System unter Windows 4.0 RIP Listener (Routing Information Protocol) einsetzen, können Sie diese Komponente mit SP4 oder SP5 aktualisieren. Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie den RIP-Listener nach erfolgter Installation von SP5 installieren möchten. >>>So installieren Sie den RIP-Listener 1. Legen Sie die SP5-CD in das CD-Laufwerk ein, und wechseln Sie zum Ordner \I386 (oder \Alpha). 2. Kopieren Sie die Datei Oemnsvir.wks nach D:\\System32\Oemnsvir.inf. 3. Zeigen Sie im Menü "Start" auf "Einstellungen", und klicken Sie auf "Systemsteuerung". Doppelklicken Sie auf "Netzwerk", und klicken Sie dann auf der Registerkarte "Dienste" auf "Hinzufügen". 4. Wählen Sie aus den Netzwerkdiensten "RIP for Internet Protocol" aus, und klicken Sie auf "OK". 5. Geben Sie im Windows NT-Installationsdialogfeld den Pfad für die SP5-Dateien ein, und klicken Sie auf "OK". 6.1.10 Visual Studio-MICS ------------------------- SP4 und SP5 enthalten ein Update für Visual Studio mit der Bezeichnung "Visual Studio Analyzer Events". Visual Studio Analyzer Events ermöglicht eine grafische Darstellung von Strukturen höherer Ebene und deren Lösungen. Mithilfe von Visual Studio Analyzer Events können Sie Tabellen von Ereignisprotokollen, der Systemleistung und des Systemmonitors von Windows NT (NT PerfMon) sowie andere Systemdaten auf einfache Weise grafisch darstellen. 6.1.11 Compaq Fiber Storage-Treiber ----------------------------------- Dieser Treiber und die zugehörige INF-Datei befinden sich im Ordner \Drvlib. Der Compaq Fiber Storage-Treiber und die INF-Datei müssen für die Unterstützung von Compaq Fiber Storage-Geräten installiert werden. Die zertifizierten Geräte sind: * Compaq Fiber Channel Host Controller/P für PCI. * Compaq Fiber Channel Host Controller/E für EISA. 6.1.12 Internet Explorer 4.01 Service Pack ------------------------------------------ SP4 enthielt das zum Zeitpunkt seiner Herausgabe neueste Internet Explorer Service Pack, nämlich Internet Explorer 4.01 SP1. SP5 enthält außerdem das jetzt neueste Internet Explorer Service Pack, Internet Explorer 4.01 SP2, das sich in SP5 im Ordner \Msie401 befindet. Führen Sie Ie4setup.exe im Ordner \Msie401\Alpha bzw. \Msie401\i386 aus, um diese Version von Internet Explorer zu installieren. Informationen, wie Sie IE für viele Benutzer installieren, finden Sie im Internet Explorer Administration Kit unter http://www.microsoft.com/windows/ieak/de/. 6.1.13 Message Queue (MSMQ) für Windows 95-Client ------------------------------------------------- Dieses Service Pack enthält auch Fehlerbehebungen für den Windows 95-Client von MSMQ. Sie befinden sich im Ordner \Support\Msmq.95. Die meisten der in Abschnitt 3.11, "Hinweise zu Message Queue (MSMQ)", beschriebenen Probleme betreffen auch Windows 95. Außerdem behebt das Windows 95-Update für MSMQ ein Problem, das lange Verzögerungszeiten bei MQOpenQueue() sowie bei MQIS-Operationen auf offline geschalteten Computern bewirkt. Für dieses Windows 95-Update für MSMQ gibt es kein Deinstallationsprogramm. 6.1.14 Fehlerbehebungen für Windows NT 4.0 Option Pack ------------------------------------------------------ SP4 und SP5 enthalten Fehlerbehebungen und Erweiterungen für das Option Pack. Wenn Sie IIS 4.0 Option Pack (Internet Information Server) installiert haben, aktualisiert das SP5-Updateprogramm automatisch die auf Ihrem Computer installierten Option Pack-Komponenten. Wenn Sie mit der Installation von Windows NT 4.0 Option Pack auf einem Server mit Windows NT SP5 und Internet Information Server 3.0 beginnen, wird möglicherweise eine Meldung mit einem der folgenden Inhalte angezeigt: "Setup hat festgestellt, dass auf Ihrem System Windows NT 4.0 SP4 oder höher installiert ist. Dieses Produkt wurde mit SP4 nicht getestet. Möchten Sie den Vorgang fortsetzen?" "Windows NT 4.0 Option Pack ist vollständig getestet und für die Ausführung auf Servern mit Windows NT Service Pack 5 vorgesehen. Klicken Sie auf "Ja", um das Setup-Programm fortzusetzen." ANMERKUNG: Es wird empfohlen, dass Sie SP5 nach erfolgter Installation von Windows NT 4.0 Option Pack erneut installieren. Eine Installation von MSMQ MQIS Controller funktioniert nämlich erst nach nochmaligem Installieren von SP5. 6.1.14.1 Certificate Server Microsoft Certificate Server ist eine standardisierte, weitgehend benutzerdefinierbare Serveranwendung für die Verwaltung der Erstellung, Ausstellung und Erneuerung digitaler Zertifikate. Certificate Server erzeugt Zertifikate im Standardformat X.509. Diese Zertifikate werden für eine Reihe von Sicherheitsanwendungen mit öffentlichen Schlüsseln und Authentifizierungsverfahren verwendet. Hierzu gehören unter anderem die Authentifizierung von Servern und Clients unter dem SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer) sowie sichere E-Mail über Secure/Multipurpose Internet Mail. Das Update für Certificate Server umfasst Folgendes: * Teletex-Codierung -- Sind Daten in einer Zertifikatanforderung als Teletex codiert, werden sie auch in dem ausgestellten Zertifikat als Teletex-Daten codiert. Bisher wurden diese Daten im ausgestellten Zertifikat als Unicode codiert. * Seriennummer -- Seriennummern werden entsprechend dem X.509-Standard erzeugt. Diese Seriennummern werden automatisch erzeugt. Sie sind eindeutig und, um den Einschränkungen mancher Mail-Clients zu entsprechen, immer positive Zahlen. * Sichern/Wiederherstellen -- Es werden spezielle Sicherungsanforderungen für die Sicherung von Schlüsseln und Zertifikaten unterstützt. * Ein Update für das Standardrichtlinienmodul bewirkt, dass ausgestellte Mail-Zertifikate in Outlook 98 verwendet werden können. * Ein Update für Certificate Server behebt ein Problem mit Zertifikaten, die am 29. Februar eines Schaltjahres ausgestellt wurden. Bisher wurden bei diesen für die Gültigkeitsdauer die Datumswerte für NotBefore und NotAfter auf den gleichen Tag gesetzt. Mit diesem Update werden NotBefore und NotAfter jetzt korrekt im Kontext der CA-Gültigkeit für Zertifikate festgelegt, die am 29. Februar eines Schaltjahres ausgestellt wurden. Informationen über die Verwendung der Sichern/ Wiederherstellen-Funktion für Schlüssel und Zertifikate finden Sie in der Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/ im KB-Artikel Q185195. Diese Version von Certificate Server unterstützt keine Zertifikathierarchien. In Exchange steht jedoch eine begrenzte Teilmenge der Funktionen von Zertifikathierarchien zur Verfügung. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Dokument "Creating Certificate Hierarchies with Microsoft Certificate Server Version 1.0", das auf der Microsoft Website unter http://support.microsoft.com/support/downloads/LNP279.asp als automatisch dekomprimierbare ausführbare Datei (Hier3.exe) vorliegt. 6.1.14.2 Index Server Index Server ist ein Programm zur Indexerstellung von Webinhalten, das eine umfassende Textsuche auf Websites ermöglicht. Index Server setzt die Installation von Internet Information Server voraus. 6.1.14.3 Internet Information Server (IIS) Die folgenden Komponenten von IIS 4.0 Option Pack werden auf Ihrem Computer installiert: 1. Sicherheitserweiterungen -- Unterstützung langer Dateinamen für Zugriffseinschränkungen auf Dateien oder Ordner. 2. Systemleistung -- Verbesserungen für Protokollierung und Zwischenspeicherung von Informationen. Zu diesen Verbesserungen gehören unter anderem: * Verbesserung der IIS 4.0-Systemleistung bei der Zuordnung von Erweiterungen. * Verbesserung der IIS 4.0-Speichernutzung bei der Zuordnung von Protokolldateien. * Verbesserung der IIS 4.0-Systemleistung bei der Zuordnung nicht zugeordneter Datendateien bei ungenügender oder stark ausgelasteter Speicherkonfiguration. 6.1.14.4 Message Queue (MSMQ) für Windows NT Dieses Update für MSMQ hat folgende Eigenschaften: * Gibt alle sechs Stunden den nicht verwendeten Speicherplatz für Nachrichtendateien frei, um die Speicherplatzbelegung auf der Festplatte zu verringern. ANMERKUNG: Dieses Intervall kann über den MSMQ-Registrierungsschlüssel konfiguriert werden (in Millisekunden). * Löscht alle veralteten Express-Nachrichtendateien, wenn der MSMQ-Dienst gestartet wird. * Erzwingt eine Nichtberücksichtigung der Groß-/Kleinschreibung bei fremdsprachlichen Zeichen in Namen von privaten Warteschlangen. * Verringert das Auftreten doppelter Nachrichten im beständigen Zustellungsmodus. * Zeigt nach einer Systemwiederherstellung Datenquellen (Leistungsindikatoren) für Remotewarteschlangen an. * Zeigt sitzungsbezogene Datenquellen für ausgehende Nachrichten einwandfrei an. * MSMQ MQIS-Server aktualisieren zwischengespeicherte Daten alle 12 Stunden. * Behebt ein Problem, das zur Folge hatte, dass Transaktionsnachrichten in manchen Fällen zurückgewiesen wurden. * Ermöglicht die Angabe externer Zertifikate über die ActiveX- Komponentenschnittstelle von MSMQ. * Transaktionsnachrichten können nach einem Neustart der MSMQ-Connectoranwendung aus Connectorwarteschlangen gelesen werden. * MQSetQueueSecurity für private Warteschlangen wird unterstützt. * MQCreateQueue für private Warteschlangen kann nun auf Windows NT Server 4.0 Option Pack-Installationen für Microsoft Cluster Server-Systeme eingesetzt werden. * Unterstützt das Versenden von Microsoft PowerPoint- und Microsoft Word-Dokumenten durch Verwenden von ActiveX-Komponenten. * Es wird ein Fehler gemeldet, falls der Benutzer versucht, interne Zertifikate zu erneuern, wenn der PEC (Primary Enterprise Controller) nicht erreichbar ist. * Systemquotenbegrenzung wird nach einem Neustart des MSMQ-Dienstes richtig berechnet. * In Multithread-Anwendungen werden asynchrone Nachrichtenempfangsereignisse durch die COM-Objekte von MSMQ richtig verarbeitet. * Erkennung und Meldung beschädigter Nachrichtenpakete in Nachrichtendateien, die bisher möglicherweise zu einem Versagen des MSMQ-Dienstes führten. * Offline gesendete Transaktionsnachrichten werden nicht mehr als ungültige Nachrichtenklasse mit MQMSG_CLASS_NACK_BAD_DST_Q zurückgewiesen. Bisher wurden solche Nachrichten unmittelbar an die Warteschlange für unzustellbare Nachrichten beim Absender weitergeleitet. * Unterstützt das Versenden von Nachrichten an verschiedene Computer mit gleicher IP-Adresse. Dies kann auftreten, wenn ein Server versucht, Nachrichten an zwei verschiedene RAS-Clients zu senden, denen nacheinander zufällig die gleiche Adresse zugewiesen wurde. * Richtige Wiederherstellung, wenn Nachrichten von einem Server an einen Client gesendet werden, dessen Adresse nicht mehr gültig ist (z.B. an einen RAS-Client mit Zeitüberschreitung). Bisher wurde möglicherweise ein zusätzlicher Nachrichtenaustausch bewirkt. * Korrekte Funktion der asynchronen Nachrichtenübermittlung bei Verwendung der COM-Objekte von MSMQ auf japanischen Windows 95- Installationen. * Behebung eines Problems mit COM-Objekten von MSMQ, das auftrat, wenn auf die Eigenschaften einer Nachricht bezüglich der Antwort- und Administrationswarteschlange verwiesen wurde und diese Warteschlangen vom MQIS nicht explizit aktualisiert wurden. * Wird unter Windows 95 MQOpenQueue mit dem Format DIRECT aufgerufen, entstehen keine lange andauernden Blockierungen mehr. * Wird der Lizenzdienst von Windows NT 4.0 nicht ausgeführt, wird keine Pro-Arbeitsplatz-Lizenzierung von MSMQ mehr erzwungen. * Ein spezifischer Aufruf von MQLocateBegin bewirkt keine Ausnahme auf dem MQIS-Server mehr. Dies konnte bisher auftreten, wenn die Bezeichnungseinschränkung mit einem ungültigen (von VT_LPWSTR verschiedenen) vt-Argument angegeben wurde. * MSMQ-Anwendungskonten können von Benutzern ausgeführt werden, die auf einem lokalen Computer angemeldet sind. Zuvor konnten Benutzer MSMQ für lokale Shadow-Konten ausführen - d.h. Konten, die auf dem Serversystem über "identische" lokale Konten (Benutzername/Kennwort) verfügen. Die Standardsicherheit für die von solchen Benutzern erstellten Warteschlangen gewährt allen Benutzern eine vollständige Kontrolle (insbesondere Lese- und Löschberechtigungen). * Es wird ein neues MQIS-Dienstprogramm zur Aktualisierung/ Wiederherstellung mitgeliefert, mit dem Administratoren abgestürzte MQIS-Server nahtlos wiederherstellen können. Weitere Informationen finden Sie unter \Support\Msmq.nt\MQISwizard.doc. 6.1.14.5 Microsoft Transaction Server (MTS) MTS ist um die neue Java-Klasse Context erweitert worden. Wenn Sie Anwendungen mithilfe von Visual J++ erstellen, können Sie die neue Klasse anstelle von IObjectContext verwenden. Die Klasse Context ermöglicht Ihnen, in Visual J++ folgende Aufgaben durchzuführen: * Deklarieren, dass die Verwendung des Objekts abgeschlossen ist. * Temporär oder permanent verhindern, dass eine Transaktion verarbeitet wird. * Instanzen anderer MTS-Objekte erstellen und in den Gültigkeitsbereich der Transaktion des aktuellen Objekts einbeziehen. * Die Rolle eines Aufrufers ermitteln. * Den Sicherheitsmodus ermitteln. * Ermitteln, ob das Objekt innerhalb einer Transaktion ausgeführt wird. Eine vollständige Dokumentation der neuen Klasse finden Sie im Programmierhandbuch im Abschnitt zu Visual J++. 6.1.14.6 SMTP und NNTP SP4 und SP5 enthalten Erweiterungen für SMTP (Simple Mail Transport Protocol) und NNTP (Network News Transport Protocol). SMTP unterstützt jetzt die folgenden Dienste: * Mehrere virtuelle Server oder Sites. * ETRN-Befehl für das Entfernen von Nachrichten aus Warteschlangen über DFÜ-Verbindungen. >>>So aktivieren Sie diese Funktionalität: 1. Erstellen Sie eine Textdatei mit dem folgenden Inhalt: set obj = GetObject ( "IIS://localhost/smtpsvc" ) obj.Put "SmtpServiceVersion", 2 obj.SetInfo ANMERKUNG: Hierbei handelt es sich um ein ADSI-Skript (Active Directory Service Interface), das einen Wert in der Metabase aktualisiert. 2. Speichern Sie diese Datei unter dem Namen "Enable.vbs". 3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein, und drücken Sie die EINGABETASTE: cscript enable.vbs Weitere Informationen finden Sie in der Microsoft Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/ im KB-Artikel Q183476. 6.1.15 Sicherheitskonfigurations-Manager (Security Configuration Manager, SCM) ---------------------------------------------------------------- Der Sicherheitskonfigurations-Manager (SCM) ist ein integriertes Sicherheitssystem, über das Administratoren Sicherheitskonfigurationen für Installationen von Windows NT Workstation und Windows NT Server definieren und zuweisen können. In SCM können außerdem Untersuchungen der installierten Computer durchgeführt werden, um Sicherheitsmängel zu ermitteln. Weitere Informationen über SCM sowie Anweisungen zu Installation und Verwendung finden Sie in der Datei Readme.txt im Ordner \Mssce. 6.1.16 Sicherheitsberechtigung muss aktiviert sein, um das Sicherheitsereignisprotokoll anzuzeigen ------------------------------------------------------- SP4 und SP5 enthalten eine Fehlerbehebung für den Ereignisprotokolldienst, in dem die Berechtigung SE_SECURITY_NAME, auch als Sicherheitsberechtigung bezeichnet, aktiviert werden muss, um das Sicherheitsereignisprotokoll anzuzeigen und zu verwalten. In der Standardeinstellung gewährt Windows NT die Berechtigung an Administratoren und das lokale System. Um wirksam zu werden, muss die Berechtigung jedoch auch in dem Programm aktiviert werden, das auf das Sicherheitsereignisprotokoll zugreift. Das Hinzufügen der Sicherheitsberechtigung zur Verwaltung des Sicherheitsprotokolls kann überwacht werden. Weitere Informationen finden Sie in der Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/ im KB-Artikel Q188855. 6.1.17 Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ------------------------------------------------- Dieses Service Pack enthält mehrere Fehlerbehebungen für bekannte DHCP-Probleme (Dynamic Host Configuration Protocol) im Microsoft DHCP-Server-Dienst, dem Verwaltungstool DHCP-Manager und für Microsoft DHCP-kompatible Clients, die Bestandteil früherer Versionen von Windows NT 4.0 waren. Diese Fehlerbehebungen betreffen spezielle Probleme, die ausführlich in der Knowledge Base im Artikel Q184693, "DHCP/WINS Release Notes for Windows NT 4.0 SP4 Update", erörtert werden. Diesen Artikel finden Sie in der Knowledge Base unter http://support.microsoft.com/support/. 6.1.18 Windows Internet Naming Service (WINS) --------------------------------------------- Windows NT Server enthält die folgenden neuen Funktionen für Windows Internet Naming Service (WINS) und WINS-Manager: * Manuelles Entfernen dynamischer WINS-Datensätze * Mehrfachauswahl von WINS-Datensätzen * Burst-Modus-Verarbeitung für WINS-Server 6.1.19 Microsoft Routing und Remote Access Service (RRAS) --------------------------------------------------------- SP4 oder SP5 kann auf einem Windows NT 4.0-System installiert werden, auf dem RRAS (Routing und Remote Access Service) ausgeführt wird. SP5 aktualisiert Ihr RRAS-System automatisch mit den RRAS Hotfix 3.0-Komponenten. Wenn Sie RRAS erst nach SP5 installieren, müssen Sie SP5 erneut installieren, um die aktualisierten RRAS-Dateien zu erhalten und die ordnungsgemäße Funktion von RRAS zu gewährleisten. Weitere Informationen über das RRAS-Softwareupdate 3.0 finden Sie unter http://support.microsoft.com/support/kb/articles/Q189/5/94.asp. 6.1.20 PPTP-Update für verbesserte Leistung und Sicherheit ---------------------------------------------------------- SP5 enthält neue Updates für PPTP (Point-to-Point Tunneling Protocol), die die Datenübertragungsrate erheblich erhöhen und die Sicherheit verbessern. Die aktualisierten Dateien müssen sowohl auf dem PPTP-Client als auch auf dem PPTP-Server ausgeführt werden, um die neuen Vorteile nutzen zu können. Weitere Information finden Sie unter http://support.microsoft.com/support/kb/articles/q189/5/95.asp 6.1.21 NTLMv2-Sicherheit ------------------------ SP4 und SP5 enthalten eine Erweiterung der NTLM-Sicherheitsprotokolle mit der Bezeichnung NTLMv2. Hierdurch werden die Authentifizierung und die sitzungsbezogenen Sicherheitsmechanismen von NTLM erheblich verbessert. Weitere Informationen finden Sie unter http://support.microsoft.com/support/kb/articles/q147/7/06.asp. 6.1.22 Erweiterung für sichere Kanäle ------------------------------------- SP4 und SP5 enthalten eine Erweiterung für die Protokolle für sichere Kanäle (Secure Channel), die von Arbeitsstationen und Servern verwendet werden, um mit den zugehörigen Domänencontrollern zu kommunizieren, sowie von Domänencontrollern, um mit anderen Domänencontrollern zu kommunizieren. Neben der Authentifizierung können Sie diese Kommunikation jetzt auch verschlüsseln und deren Integrität überprüfen. Weitere Informationen finden Sie unter http://support.microsoft.com/support/kb/articles/q183/8/59.asp. 6.1.23 IP-Hilfs-API (IPHLPAPI) ------------------------------ Die IP-Hilfs-API (Hilfsschnittstelle für Anwendungsprogrammierung für Internet Protocol) stellt für Win32-Anwendungen Informationen über die Windows-Netzwerkkonfiguration sowie statistische Informationen bereit. Diese öffentliche API kann für Windows NT 4.0 und höher sowie für Windows 95 und höher eingesetzt werden. SP4 und SP5 aktualisieren die API mit einer neuen DLL, die eine Kommunikation von Anwendungen mit einem TCP/IP-Stack ermöglicht. 6.1.24 Ereignisprotokolldienst ------------------------------ SP4 und SP5 enthalten neue Funktionen für den Ereignisprotokolldienst, um Administratoren bei der Erfassung der Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von Windows NT zu unterstützen. Der SP5-Ereignisprotokolldienst zeichnet drei neue Ereignisse im Ereignisprotokoll des Systems auf, die für die Erfassung der Betriebssystemverfügbarkeit nützlich sind: * Clean Shutdown-Ereignis (Ereignis-ID: 6006) * Dirty Shutdown-Ereignis (Ereignis-ID: 6008) * Systemversion-Ereignis (Ereignis-ID: 6009) Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 3.13, "Ereignisprotokolldienst". 6.1.25 Domain Name Server (DNS) ------------------------------- SP4 und SP5 enthalten mehrere optimierende Fehlerbehebungen für bekannte DNS-Probleme (Domain Name Server) für Microsoft DNS Server und das Verwaltungstool DNS-Manager. Diese Fehlerbehebungen betreffen spezielle Probleme, die in der Knowledge Base im Artikel Q184693 "DNS/DHCP/WINS Release Notes for Windows NT 4.0 SP4 Update" erörtert werden. Weitere Informationen finden Sie unter http://support.microsoft.com/support/kb/articles/q184/6/93.asp. ---------------------------------------------------------------------- 6.2 Liste der Fehlerbehebungen in Windows NT 4.0 Service Pack 1 bis 4 ---------------------------------------------------------------------- Alle Fehlerbehebungen der Service Packs 1 bis 4 sind als Knowledge Base-Artikel dokumentiert. Sie können die Knowledge Base durchsuchen, um einen Artikel zu einem bestimmten Problem zu finden. Verwenden Sie dazu die Qxxxxxx-Nummer des Artikels. Die Knowledge Base finden Sie auf der Microsoft-Website unter http://support.microsoft.com/support/. Eine Liste aller Fehlerbehebungen in den Windows NT 4.0 Service Packs 1 bis 4 finden Sie unter http://support.microsoft.com/support/kb/articles/q150/7/34.asp. Eine Liste aller Fehlerbehebungen finden Sie unter http://support.microsoft.com/support/kb/articles/Q225/0/37.asp.