Microsoft Windows NT 4.0 Workstation
und Windows NT 4.0 Server Service Pack 6 (README.HTM)


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Inhaltsverzeichnis

1.0 Einführung
1.1 Inhalt von Service Pack 6
1.2 Liste der Fehlerbehebungen in Service Pack 6
1.3 Liste der Fehlerbehebungen in den Windows NT 4.0 Service Packs 1 bis 5
1.4 Jahr-2000-Updates
1.5 Bestellen der Service Pack 6-CD
1.5.1 Inhalt der Service Pack 6-CD

2.0 Installationsanweisungen für Windows NT 4.0 Service Pack 6
2.1 Downloaden und Dekomprimieren des Service Packs
2.2 Vor dem Installieren des Service Packs
2.2.1 Advanced Power Management
2.2.2 Power Management-Dienstprogramme
2.2.3 Treiber für 3Com EtherLink 905B-Netzwerkarten
2.3 Dokumentation zur Installationsreihenfolge von Service Packs
2.4 Installieren des Service Packs
2.4.1 Ausführen von Update.exe im unbeaufsichtigten Installationsmodus (-u)
2.5 Deinstallieren des Service Packs
2.6 Installieren der Symboldateien von der CD
2.7 Installieren von Windows NT 4.0 auf einem Computer mit Windows 2000
2.8 Aktualisieren eines Clusters auf Service Pack 6
2.8.1 Gleitende Aktualisierung
2.8.2 Alternativen zu einer gleitenden Aktualisierung

3.0 Benutzerhinweise
3.1 Notfalldiskette
3.2 Hinzufügen neuer Komponenten
3.3 Internet Information Server 4.0, Secure Sockets Layer, RCA-Zertifikate und das Tool IISCA.EXE
3.4 Message Queue (MSMQ) - Probleme und Fehlerbehebungen
3.4.1 Hinweise zu Message Queue (MSMQ)
3.4.2 MSMQ Protected Storage Service
3.4.3 Deaktivieren des Nagle Algorithmus
3.4.4 Empfangen von Nachrichten mit Hilfe der MSMQ COM API
3.4.5 Sichern und Wiederherstellen von MSMQ-Nachrichten
3.4.6 Verwenden des Formatnamens DIRECT zum Lesen aus einer Remotewarteschlange
3.4.7 Verwenden des MSMQ MQIS Aktualisierungs-/Wiederherstellungs-Assistenten
3.5 Erhalten der Microsoft Data Access Components (MDAC)
3.6 Compaq Supportrichtlinien für Alpha-basierte Systeme

4.0 Ergänzende Problembehebungen
4.1 Duale Startoption für die Versionen Windows NT 4.0 und Windows 2000
4.2 Unterstützung von NTFS für Windows NT 4.0 und Windows 2000
4.3 Internet Information Server 4.0
4.3.1 Länge des Benutzernamens/Kennworts
4.3.2 Global.asa
4.4 Sicherheitskonfigurations-Manager
4.4.1 Anzeige von Fehlermeldungen bei der Anmeldung an einem sicheren Desktop
4.5 Microsoft Proxy Server
4.5.1 Webverwaltungsprogramm
4.5.2 Microsoft Proxy Server 1.0 Client
4.6 MDAC 2.0 Service Pack 1
4.7 Installieren von Internet Explorer 5 als Nicht-Standardbrowser
4.8 Neuindizierung von Exchange Server
4.9 Beheben von Sicherungsproblemen bei Tandqic.sys mit Regset.exe

5.0 Anwendungshinweise
5.1 CheckIt Diagnostic Kit 4.0 von Touchstone
5.2 Terminal Server
5.3 Message Queue (MSMQ) für Windows 95 Client
5.4 Fehlerbehebungen für Windows NT 4.0 Option Pack
5.5 Sicherheitskonfigurations-Manager
5.6 Bekannte Probleme und Einschränkungen von Certificate Server 1.0
5.7 Unterstützung für aktive Eingabehilfen

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Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen, einschließlich URL- und sonstiger Internet-Website-Angaben, können ohne vorherige Ankündigung geändert werden und dienen nur zu Informationszwecken. Das vollständige Risiko der Nutzung oder der Ergebnisse der Nutzung dieses Dokuments liegt beim Benutzer, und Microsoft Corporation übernimmt für dieses Dokument keine Gewährleistungen, weder ausdrücklich noch konkludent. Die in den Beispielen verwendeten Firmen, sonstigen Namen und Daten sind frei erfunden. Ein Bezug auf tatsächlich existierende Firmen, Organisationen, Produkte, Personen oder Ereignisse ist nicht beabsichtigt oder ableitbar. Die Benutzer/innen sind verpflichtet, sich an alle anwendbaren Urheberrechtsgesetze zu halten. Ohne die urheberrechtlichen Rechte einzuschränken, darf ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Microsoft Corporation kein Teil dieser Unterlagen für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder übertragen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht

Microsoft kann Besitzer von Patenten oder Patentanträgen, Marken, Urheberrechten oder anderen Rechten über geistiges Eigentum sein, die den Inhalt dieses Dokuments betreffen. Die Bereitstellung dieses Dokuments erteilt keinerlei Lizenzrechte an diesen Patenten, Marken, Urheberrechten oder anderem geistigen Eigentum, ausgenommen, dies wurde explizit durch einen schriftlich festgehaltenen Lizenzvertrag mit der Microsoft Corporation vereinbart.

© 1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Microsoft, MS-DOS, Windows, Windows NT und NetMeeting sind entweder eingetragene Marken oder Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Weitere in diesem Dokument aufgeführte Produkt- und Firmennamen können Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein.

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Dieses Dokument enthält Informationen über Microsoft Windows NT 4.0 Workstation und Windows NT 4.0 Server Service Pack 6 (SP6) sowie Antworten auf mögliche Fragen.

Eine aktuelle Liste der von Windows NT 4.0 unterstützten Computer und Hardwareperipheriegeräte finden Sie in der Hardwarekompatibilitätsliste für Windows NT unter
http://www.microsoft.com/hcl/default.asp

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1.0 Einführung

Diese Version von Microsoft Windows NT 4.0 Service Pack 6 kann problemlos während der Ausführung von Windows NT installiert werden. SP6 aktualisiert alle Dateien, die älter als die Dateien dieses Windows NT Service Packs sind. Die Service Pack-Versionen sind kumulativ, d. h. sie enthalten außer den jeweils neuen Fehlerbehebungen des Betriebssystems auch alle vorherigen Fehlerbehebungen.

Wichtig: Es wird empfohlen, dass Sie die Ausführung aller wichtigen Dienste beenden, bevor Sie Windows NT 4.0 SP6 installieren. Weitere Empfehlungen, die vor der Installation berücksichtigt werden sollten, finden Sie weiter unten in diesem Dokument in Abschnitt 2.1, Vor dem Installieren des Service Packs.

1.1 Inhalt von Service Pack 6

SP6 ist eine Sammlung aktueller Updates und Verbesserungen für Windows NT Server 4.0 und Windows NT Workstation 4.0 seit dem jeweiligen Zeitpunkt ihrer Einführung.

SP6 ist kein obligatorisches Update. Wenn Sie ein älteres Service Pack installiert haben oder installieren möchten, so steht dem wahrscheinlich nichts entgegen. Microsoft bietet für solche Kunden für kritische Probleme Softwareupdates zu früheren Service Packs. Sie können beispielsweise weiterhin Softwareupdates für den Jahr-2000-Bug (Y2K) beziehen, wenn Sie SP4 verwenden.

SP6 enthält Folgendes:

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1.2 Liste der Fehlerbehebungen in Service Pack 6

Microsoft bietet eine umfangreiche Dokumentation der Fehlerbehebungen und Updates in SP6, um Kunden bei der Entscheidung zu helfen, ob sie auf SP6 aktualisieren sollen. Diese Dokumentation bietet den Kunden die Möglichkeit, zu analysieren, ob der Inhalt von SP6 die erforderlichen Test- und Verwendungsressourcen rechtfertigt. Die aktuelle Liste der betroffenen Service Pack-Dateien erhalten Sie auf der Microsoft Windows NT Server-Website unter
http://www.microsoft.com/windows/servicepacks

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1.3 Liste der Fehlerbehebungen in den Windows NT 4.0 Service Packs 1 bis 5

Eine Liste aller in den Service Packs 1 bis 5 enthaltenen Fehlerbehebungen finden Sie auf der Microsoft Personal Online Support Center-Website unter
http://support.microsoft.com/support/

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1.4 Jahr-2000-Updates

SP6 ist für die Jahr-2000-Kompatibilität nicht erforderlich. Microsoft unternimmt alles, um die Jahr-2000-Kompatibilität von SP4, SP6 und zukünftigen Service Packs auch weiterhin zu garantieren.

Anmerkung: Zur Vereinfachung des Updatevorgangs ist der kombinierte Patch Y2ksetup.exe von SP4 nicht mehr im empfohlenen Updatepfad vorhanden. Mit Y2ksetup.exe wurden die folgenden Komponenten von Windows NT 4.0 aktualisiert:

Wichtig: Installieren Sie Y2ksetup.exe nicht nach der Installation von SP6.

Bei SP6 wird empfohlen, alle benötigten Updates für diese Komponenten individuell zu installieren.

Der Microsoft Year 2000 Product Analyzer überprüft Festplatten- oder Netzwerklaufwerke auf den Jahr-2000-Kompatibilitätsgrad von Microsoft-Produkten. Falls Updates erforderlich sind, enthält der Bericht Hyperlinks zu produktspezifischen Updateinformationen.

Um die eventuell benötigten Updates festzustellen, Microsoft Year 2000 Product Analyzer zu downloaden, oder die neusten Jahr-2000-Information hinsichtlich Microsoft-Produkten zu lesen, besuchen Sie die Jahr-2000-Portalseite der Microsoft-Website unter
http://www.microsoft.com/year2000/
oder wenden Sie sich an die lokale Microsoft-Niederlassung.

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1.5 Bestellen der Service Pack 6-CD

Die Windows NT 4.0 Service Pack-CD enthält ergänzende und unterstützende Dateien, die möglicherweise von Nutzen sind. Sie können die CD auf der Microsoft Windows NT Server-Website unter
http://www.microsoft.com/windows/servicepacks bestellen.

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1.5.1 Inhalt der Service Pack 6-CD

Die Ordner Support und ValueAdd auf dieser CD enthalten zusätzliche Windows-Komponenten, die bei Bedarf installiert werden können. Diese Dateien sind nicht Bestandteil der Service Pack 6-Installation, können jedoch unter Ihrer eigenen Verantwortung installiert und verwendet werden. Sie umfassen:

Diese CD enthält auch Dateien in den Ordnern Alpha und i386, die nicht automatisch installiert werden. Sie sind in der Downloadversion von SP6 nicht enthalten. Mit diesen Dateien können die folgenden Komponenten installiert werden:

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2.0 Installationsanweisungen für Windows NT 4.0 Service Pack 6

Lesen Sie die Installationsanweisungen gründlich, bevor Sie Service Pack 6 installieren, da sie möglicherweise von denen der vorherigen Service Packs abweichen.

2.1 Downloaden und Dekomprimieren des Service Packs

Lesen Sie bitte die Anmerkungen zur Version vollständig durch, bevor Sie das Service Pack dekomprimieren und installieren, wenn Sie dieses Service Pack von einer FTP-Site oder einer Website gedownloadet haben. Bei dieser Version befinden sich die automatisch dekomprimierbaren Programmdateien auch im Stammordner der CD. Ihre Bezeichnung ist SP6alpha.exe für Alpha-Systeme bzw. SP6i386.exe für Intel-Systeme.

Nach dem Download des Service Packs befindet sich auf Ihrer Festplatte eine komprimierte ausführbare Datei. Um diese Datei zu dekomprimieren und mit dem Installationsvorgang zu beginnen, können Sie beispielsweise an der Eingabeaufforderung SP6i386.exe eingeben oder im Arbeitsplatz auf die Datei doppelklicken; oder Sie dekomprimieren die Datei im aktuellen Ordner, ohne das Installationsprogramm zu starten, indem Sie den Befehlszeilenparameter /x verwenden (Sie geben dann an der Eingabeaufforderung beispielsweise SP6i386 /x ein).

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2.2 Vor dem Installieren des Service Packs

Schließen Sie alle aktiven Debugsitzungen, bevor Sie dieses Service Pack installieren, da andernfalls das Updateprogramm in Verwendung befindliche Systemdateien nicht ersetzen kann. Ist eine Datei in Verwendung, wenn Sie SP6 installieren, wird ein Dialogfeld geöffnet, in dem Sie die Installation abbrechen oder das Kopieren dieser Datei überspringen können. Es wird empfohlen, dass Sie die Installation in diesem Fall abbrechen und anschließend SP6 deinstallieren. Informationen zum Deinstallieren von SP6 finden Sie weiter unten in diesem Dokument unter Deinstallieren des Service Packs.

Um die Wiederherstellung des Systems im Falle eines Installationsfehlers nach Möglichkeit zu gewährleisten, wird empfohlen, dass Sie vor der Installation von SP6 folgende Schritte ausführen:

Zum Aktivieren der Deinstallationsoption führen Sie Update.exe aus. In Ihrem Windows NT-Ordner wird ein Unterordner mit dem Namen Uninstall erstellt. Dieser benötigt mindestens 120 MB freien Speicherplatz auf dem Datenträger, auf dem Windows NT 4.0 installiert ist, 60 MB für den Ordner Uninstall und 60 MB für die Service Pack-aktualisierten Systemdateien.

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2.2.1 Advanced Power Management

Advanced Power Management wird unter Windows NT 4.0 nicht unterstützt. Es wird daher empfohlen, dass Sie Advanced Power Management-Funktionen entfernen, bevor Sie SP6 installieren.

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2.2.2 Power Management-Dienstprogramme

Power Management-Dienstprogramme (Energieverwaltung) funktionieren möglicherweise nicht mit Windows NT 4.0 SP6. Bitten Sie den Hersteller Ihrer Power Management-Dienstprogramme um eine aktualisierte Version, die mit Windows NT 4.0 SP6. kompatibel ist.

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2.2.3 Treiber für 3Com EtherLink 905B-Netzwerkarten

Bei Treibern für den 3Com EtherLink 905B-Netzwerkadapter vor der Version 3.38.40.0 besteht ein bekanntes Problem. Wenn bei der SP6-Installation eine frühere Version des Treibers erkannt wird, wird diese durch die Version 3.40.40.0 ersetzt. Wenn Sie über einen EtherLink 905B-Netzwerkadapter verfügen und die Treiber neu installieren müssen, erhalten Sie die neuesten Treiber von der 3Com Website unter
http://www.3com.com

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2.3 Dokumentation zur Installationsreihenfolge von Service Packs

Wichtig: Wenn Sie Service Packs für mehrere Microsoft-Produkte installieren, kann sich die Reihenfolge, in der Sie die Service Packs installieren, auf die Stabilität auswirken. Informationen zur empfohlenen Installationsreihenfolge finden Sie auf der Microsoft Windows NT Server-Website unter
http://www.microsoft.com/windows/servicepacks

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2.4 Installieren des Service Packs

So installieren Sie SP6 von der CD
  1. Legen Sie die Service Pack-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein.
  2. Sobald sich nach dem Einlegen der CD eine Webseite in Ihrem Browser öffnet, klicken Sie auf Service Pack 6 installieren und dann auf Installieren von Service Pack 6 für Intel-basierte Systeme oder Installieren von Service Pack 6 für Alpha-basierte Systeme (dies hängt davon ab, ob Sie über einen Intel-basierten oder einen Alpha-basierten Computer verfügen).
  3. Wenn Sie aufgefordert werden, Update.exe zu downloaden oder auf dem Datenträger zu speichern, klicken Sie auf Das Programm von diesem Ort ausführen und dann auf OK. Folgen Sie den angezeigten Anweisungen.
    Anmerkung: Um die Deinstallationsfunktion von SP6 zu verwenden, müssen Sie bei der ersten Installation das Kontrollkästchen Sicherung der notwendigen Dateien, um das Service Pack zu einem späteren Zeitpunkt deinstallieren zu können aktivieren.
  4. Wenn beim Einlegen der CD nicht automatisch eine Webseite angezeigt wird, öffnen Sie ein Fenster zur Eingabeaufforderung, und wechseln Sie den Ordner in den dem CD-ROM-Laufwerk zugeordneten Laufwerkbuchstaben.
  5. So öffnen Sie die Eingabeaufforderung

    • Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme, und klicken Sie dann auf Eingabeaufforderung.
  6. Wechseln Sie den Ordner, indem Sie cd \i386\Update oder \Alpha\Update eingeben (dies hängt davon ab, ob Sie über einen Intel-basierten oder einen Alpha-basierten Computer verfügen), und geben Sie dann update ein.
  7. Folgen Sie den angezeigten Anweisungen.

So installieren Sie SP6 von einem Netzlaufwerk
  1. Stellen Sie eine Verbindung zu dem Netzlaufwerk her, auf dem die SP6-Dateien gespeichert sind.
  2. Wechseln Sie zum Laufwerkbuchstaben dieses Netzlaufwerkes.
  3. Wechseln Sie in den Ordner \i386\Update oder \Alpha\Update (dies hängt davon ab, ob Sie über einen Intel-basierten oder einen Alpha-basierten Computer verfügen), und geben Sie dann update ein.
  4. Folgen Sie den angezeigten Anweisungen.

Anmerkung: Sie sollten von Setup den Ordner Uninstall erstellen lassen, wenn Sie SP6 zum ersten Mal installieren.

Zum Aktivieren der Deinstallationsoption führen Sie Update.exe aus. In Ihrem Windows NT-Ordner wird ein Unterordner mit dem Namen Uninstall erstellt. Dieser benötigt mindesten 120 MB freien Speicherplatz auf dem Datenträger, auf dem Windows NT 4.0 installiert ist, 60 MB für den Ordner Uninstall und 60 MB für die Service Pack-aktualisierten Systemdateien.

So installieren Sie SP6 aus dem Internet

  1. Besuchen Sie mit einem Webbrowser die Microsoft Windows NT Server-Website unter
    http://www.microsoft.com/windows/servicepacks
  2. Klicken Sie auf Service Pack 6 installieren, um SP6 auf Ihrem Computer zu installieren.

Diese Webseite erkennt automatisch, welche Dateien aktualisiert werden müssen, und kopiert dann die entsprechenden Dateien in einen temporären Ordner auf Ihrem Computer. Anschließend werden nur die Dateien installiert, die auf Ihrem System aktualisiert werden müssen.

Anmerkung: Wenn Sie andere Webbrowser als Internet Explorer 3.02 oder höher verwenden, können Sie SP6 möglicherweise nicht mittels dieser Aktualisierungsmethode installieren. In diesem Fall müssen Sie das gesamte Service Pack aus dem Internet auf Ihren Computer downloaden und Update.exe lokal ausführen, um SP6 zu installieren.

Für Update.exe können Sie Installationsparameter verwenden. Die folgende Syntaxhilfe wird angezeigt, wenn Sie an der Eingabeaufforderung update /?: eingeben.

UPDATE [-u] [-f] [-n] [-o] [-z] [-q]

-u Unbeaufsichtigter Modus
-f Bewirkt das Schließen anderer Anwendungen beim Herunterfahren
-n Keine Dateisicherung für Deinstallation
-o Überschreibt OEM-Dateien ohne Aufforderung
-z Kein Neustart nach Abschluss der Installation
-q Hintergrundmodus - keine Bildschirmausgabe

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2.4.1 Ausführen von Update.exe im unbeaufsichtigten Installationsmodus (-u)

Um Update.exe mit der Option -u im unbeaufsichtigten Installationsmodus ausführen möchten, müssen Sie auch die Option -o verwenden, damit von OEMs bereitgestellte Dateien aktualisiert werden. Ohne die Option -o werden Dateien, wie z. B. die Hardwareabstraktionsschicht (HAL) und Miniporttreiber für Datenträger nicht aktualisiert.

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2.5 Deinstallieren des Service Packs

Dieses Service Pack enthält eine Deinstallationsfunktion, mit der Sie den vorherigen Zustand Ihres Systems wiederherstellen können.

Zum Aktivieren der Deinstallationsoption führen Sie Update.exe aus. In Ihrem Windows NT-Ordner wird ein Unterordner mit dem Namen Uninstall erstellt. Dieser benötigt mindesten 120 MB freien Speicherplatz auf dem Datenträger, auf dem Windows NT 4.0 installiert ist, 60 MB für den Ordner Uninstall und 60 MB für die Service Pack-aktualisierten Systemdateien.

So deinstallieren Sie SP6 in der Systemsteuerung über Software

  1. Klicken Sie auf Start, zeigen auf Einstellungen, und klicken Sie dann auf Systemsteuerung.
  2. Doppelklicken Sie auf Software, klicken Sie auf Windows NT 4.0 SP6 und dann auf Hinzufügen/Entfernen.
  3. Folgen Sie den angezeigten Anweisungen.

So deinstallieren Sie SP6 an der Eingabeaufforderung

  1. Klicken Sie auf Start, zeigen auf Programme, und klicken Sie dann auf Eingabeaufforderung.
  2. Wechseln Sie in den Ordner \%systemroot%\$NtServicePackUninstall$\spuninst\, und geben Sie dann ein: Spuninst.exe
  3. Geben Sie Exit ein, um das Fenster Eingabeaufforderung zu schließen.

Anmerkung: Falls Sie Programme oder Dienste installiert haben, die SP6 benötigen oder durch SP6 korrigiert werden, kann eine Deinstallation von SP6 nachteilige Auswirkungen auf diese Programme haben.

Wenn Sie SP6 deinstallieren möchten, muss der Laufwerkbuchstabe des Startlaufwerkes gleich lauten wie bei der Installation von SP6. Wenn Sie den Laufwerkbuchstaben der Festplatte ändern, kann SP6 nicht deinstalliert werden.

Um Service Pack 2 (SP2) und Service Pack 3 (SP3) zu deinstallieren, musste Update.exe ausgeführt und dann die Option für die Deinstallation eines zuvor installierten Service Packs gewählt werden. Diese Befehle setzen den Computer in den vorherigen Zustand zurück. Nach einem Neustart des Computers hat das Programm Update.exe die meisten der durch das Service Pack aktualisierten Dateien durch die Dateien der vorherigen Installation ersetzt und die meisten Registrierungseinstellungen auf die früheren Werte vor der Installation des Service Packs zurückgesetzt.

Anmerkung: Wenn Sie SP6 von einem System deinstallieren, auf dem zuvor Service Pack 3 (ohne Internet Explorer 4.0) installiert war, funktioniert die Verschlüsselung nach der Deinstallation nicht einwandfrei. Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie SP3 nach erfolgter Deinstallation von SP6 neu installieren.

Durch Deinstallieren von SP6 werden die neuen Versionen von CryptoAPI und SChannel nicht deinstalliert.

Wichtig: Möchten Sie nach der Deinstallation von SP6 eine frühere Service Pack-Version installieren, müssen Sie die folgende Vorsichtsmaßnahme beachten. SP6 ändert die SAM-Datenbank (Security Account Manager) und die Sicherheitsdatenbank so, dass ältere Versionen der Dateien Samsrv.dll, Samlib.dll, Lsasrv.dll, Services.exe, Msv1_0.dll und Winlogon.exe die Datenbankstruktur nicht mehr verarbeiten können. Der Deinstallationsvorgang für SP6 stellt diese Dateien daher nicht wieder her. Wenn Sie nach der Deinstallation von SP6 eine frühere Service Pack-Version (z. B. Service Pack 3) installieren, müssen Sie in den Dialogfeldern, die zum Bestätigen des Ersetzens der Dateien Samsrv.dll und Winlogon.exe auffordern, auf "Nein" klicken. Wenn Sie die neueren Dateien mit diesen älteren Versionen überschreiben, können Sie sich nicht mehr am System anmelden.

Anmerkung: Wenn Sie nach der Installation neuer Software oder Hardware SP6 erneut installieren, müssen einen neuen Ordner für die Deinstallation erstellen. Um die Möglichkeit zu erhalten, zu einer startfähigen Konfiguration zurückzukehren, kopieren Sie den aktuellen Deinstallationsordner an einen sicheren Speicherort, bevor Sie das SP6-Installationsprogramm ausführen.

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2.6 Installieren der Symboldateien von der CD

Jede Programmdatei von Windows NT 4.0 verfügt über eine zugehörige Symboldatei, die die Suche nach der Ursache von Anwendungs- und Computerproblemen erleichtert. Symboldateien werden in Verbindung mit einem Debugger verwendet und sind für einen ordnungsgemäßen Betrieb des Computers nicht erforderlich.

Die Symbole für die SP4-Dateien sind in selbstextrahierenden Programmdateien mit dem Namen SP6symi.exe für Intel-basierte Computer und SP6syma.exe für Alpha-basierte Computer komprimiert . Um die den neuen Binärdateien von SP6 entsprechenden Symboldateien zu installieren, führen Sie die EXE-Datei aus, und geben Sie auf Aufforderung den Pfad für den Speicherort der Symbole der vorherigen Version ein, wie z. B. C:\Winnt\. In diesem Beispiel werden die Symbole in C:\Winnt\symbols gespeichert.

Weitere Informationen über das Debuggen unter Windows NT 4.0 finden Sie in Microsoft Windows NT 4.0 Workstation - Die technische Referenz in Kapitel 39, "Windows NT Debugger".

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2.7 Installieren von Windows NT 4.0 auf einem Computer mit Windows 2000

Wenn Sie Windows NT 4.0 auf einem Computer mit einer Beta-Version oder höheren Version von Windows 2000 installieren, führt Windows NT 4.0 Setup nach Durchlaufen der anfänglichen Textmodusphase möglicherweise einen fortwährenden Neustart durch.

Um Windows NT 4.0 auf einem Computer zu installieren, auf dem bereits Windows 2000 ausgeführt wird, müssen Sie die aktualisierte Datei Winnt32.exe im Ordner \Support\Winnt32 verwenden.

So aktualisieren Sie Winnt32.exe

  1. Kopieren Sie die Datei \Support\Winnt32\Winnt32.exe von der Windows NT 4.0 SP6-CD in einen Ordner auf Ihrer Festplatte, oder doppelklicken Sie auf die Datei auf der SP6-CD.
  2. Wenn Sie aufgefordert werden, den Pfad der Windows NT 4.0-Dateien anzugeben, geben Sie den Pfad zum Ordner \I386 bzw. \Alpha auf der Windows NT 4.0-CD ein.
  3. Installieren Sie SP6 nach der Installation von Windows NT 4.0.
  4. Kopieren Sie Ntldr.com und Ntdetect.com von der Windows 2000-CD in den Stammordner des Systemlaufwerkes.

Anmerkung: Um diese Installationsmethode zu verwenden, muss die Installationspartition mit dem FAT-Dateisystem formatiert sein.

Weitere Informationen finden Sie auf der Microsoft Personal Online Support Center-Website unter
http://support.microsoft.com/support/

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2.8 Aktualisieren eines Clusters auf Service Pack 6

Dieser Abschnitt behandelt die Aktualisierung der Clusterdienste auf Service Pack 6.

2.8.1 Gleitende Aktualisierung

Um Ausfallzeiten der Clusterdienste zu vermeiden und den Verwaltungsaufwand zu minimieren, kann eine gleitende Aktualisierung des Betriebssystems durchgeführt werden. Bei einer gleitenden Aktualisierung wird das Betriebssystem nacheinander auf jedem Knoten aktualisiert, wodurch gewährleistet ist, dass immer ein Knoten verfügbar ist, um Clientanforderungen zu bearbeiten.

Eine gleitende Aktualisierung besteht aus vier Phasen:

Der Zustand von Phase 3, wenn die beiden Clusterknoten unterschiedliche Service Packs verwenden, wird "Mischversion-Cluster" genannt. Es sollte sichergestellt werden, dass jede Ressource des Clusters in einer Mischversion-Umgebung betrieben werden kann. Falls dies aufgrund von Versionsinkompatibilitäten nicht möglich ist, kann eine gleitende Aktualisierung nicht durchgeführt werden.

Anmerkung: In einem Mischversion-Cluster können keine neuen Gruppen, Ressourcen oder Ressourcentypen erstellt werden.

So führen Sie eine gleitende Aktualisierung durch:

  1. Halten Sie den Clusterdienst auf Knoten 1 an und verschieben Sie dessen Ressourcengruppen auf Knoten 2.
  2. Aktualisieren Sie Knoten 1 von SP3 auf SP6.
  3. Führen Sie Funktionstests auf Knoten 1 durch, um sicherzustellen, dass der Knoten ordnungsgemäß funktioniert.
  4. Klicken Sie in Cluster Administrator auf Knoten fortsetzen.
  5. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 für den Knoten 2.

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2.8.2 Alternativen zu einer gleitenden Aktualisierung

Für das Update von Windows NT 4.0 in einem Cluster gibt es zwei Alternativen zu einer gleitenden Aktualisierung.

Kann eine gleitende Aktualisierung nicht durchgeführt werden, weil der Cluster eine Ressource verwaltet, die mit gleitenden Aktualisierungen nicht kompatibel ist, kann diese Ressource möglicherweise offline geschaltet werden. Anschließend kann eine gleitende Aktualisierung durchgeführt und schließlich die neue Version der Ressource installiert werden.

Ist die Mehrzahl der Clusterressourcen nicht kompatibel mit einer gleitenden Aktualisierung, kann eine Neuinstallation von Microsoft Cluster Server erwogen werden. In diesem Fall muss der Cluster nach der Installation neu konfiguriert werden.

So führen Sie eine Neuinstallation von Microsoft Cluster Server durch

  1. Beenden Sie in Cluster Administrator den Clusterdienst auf Knoten 1. Deinstallieren Sie dann Microsoft Cluster Server auf Knoten 1.
  2. Beenden Sie den Clusterdienst auf Knoten 2. Deinstallieren Sie dann Microsoft Cluster Server auf Knoten 2. Der auf Knoten 1 und 2 betriebene Cluster ist nun nicht mehr vorhanden.
  3. Installieren Sie Cluster Server auf Knoten 1 von der Windows NT 4.0 Enterprise Edition Komponenten-CD neu, und erstellen Sie dann einen neuen Cluster unter Verwendung des Namens des ursprünglichen Clusters.
  4. Installieren Sie SP6 auf Knoten 1 neu, und führen Sie Funktionstests durch. SP6 aktualisiert die ursprüngliche SP3-Clustersoftware auf die Version SP6.
  5. Installieren Sie Cluster Server auf Knoten 2 von der Windows NT 4.0 Enterprise Edition Komponenten-CD neu, und integrieren Sie den Knoten in den neu gebildeten Cluster.
  6. Installieren Sie Cluster Server, auf Knoten 2 neu und führen Sie Funktionstests auf Knoten 2 durch.
  7. Fügen Sie mit Hilfe von Cluster Administrator Clusterressourcen zu dem neuen Cluster hinzu.

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3.0 Benutzerhinweise

Dieser Abschnitt enthält spezifische Informationen für Service Pack 6.

3.1 Notfalldiskette

Wenn Sie die Windows NT 4.0-Notfalldiskette verwenden, um Ihren Windows NT 4.0-Computer zu reparieren, müssen Sie nach der Installation von SP6 die Windows NT 4.0-Originaldatenträger einlegen. Dies bedeutet, dass Sie nach Abschluss der Wiederherstellung SP6 neu installieren müssen, weil die Notfalldiskette bei der Reparatur die ursprünglichen Systemdateien von Windows NT 4.0 wiederherstellt. Folgen Sie nach Abschluss der Wiederherstellung den Installationsanweisungen in Abschnitt 2.0. Weitere Informationen über die Verwendung der Windows NT-Notfalldiskette finden Sie auf der Microsoft Personal Online Support Center-Website unter
http://support.microsoft.com/support/

Anmerkung: Um die Notfalldiskette verwenden zu können, benötigen Sie die aktualisierte Version von Setupdd.sys. Die aktualisierte Version ist in SP6 enthalten. Um Ihre Version von Setupdd.sys zu aktualisieren, kopieren Sie Setupdd.sys aus dem Service Pack auf die Windows NT 4.0-Setup-Diskette 2 der Original-Produktdatenträger. Hierdurch wird die ältere Version durch die aktualisierte Version ersetzt. Weitere Informationen finden Sie auf der Microsoft Personal Online Support Center-Website unter
http://support.microsoft.com/support/

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3.2 Hinzufügen neuer Komponenten

Wenn Sie nach erfolgter Installation von SP6 neue Software- oder Hardwarekomponenten hinzufügen oder vorhandene Komponenten ändern, müssen Sie SP6 erneut installieren, da die Dateien auf den Windows NT 4.0-Originaldatenträgern möglicherweise nicht mit den Dateien der Service Pack-CD übereinstimmen. Neue Komponenten, wie etwa ein neuer Tastatur- oder ein neuer Druckertreiber, können nicht direkt von den Service Pack-Datenträgern installiert werden. Neue Komponenten müssen von den Originaldatenträgern des Produkts installiert werden. Anschließend ist die Installation des Service Packs zu wiederholen.

Wenn Sie beispielsweise nach erfolgter Installation von SP6 den SNMP-Dienst (Simple Network Management Protocol) installieren, ist anschließend die Installation des Service Packs zu wiederholen. Andernfalls erhalten Sie eine Meldung, die besagt, dass der Prozedureinstiegspunkt SnmpSvcGetEnterpriseOID in der Dynamic Link Library Snmpapi.dll nicht gefunden werden konnte. Einige Dateien des SNMP-Dienstes wurden in SP6 aktualisiert, wodurch ein Versionskonflikt entsteht. Durch erneutes Installieren von SP6 wird das Problem behoben, da dann die neueren Versionen der Dateien auf das System kopiert werden.

Anmerkung: Die SNMP-Sicherheit bietet die Möglichkeit, auf dem SNMP-Agentcomputer eine Berechtigungsstufe einzurichten. Die Berechtigungsstufe legt fest, wie der SNMP-Agentcomputer Anforderungen einer SNMP-Community verarbeitet.

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3.3 Internet Information Server 4.0, Secure Sockets Layer, RCA-Zertifikate und das Tool IISCA.EXE

Wenn Sie IIS 4.0 (Internet Information Server) mit SSL (Secure Sockets Layer) verwenden und ein RCA-Zertifikat (Root Certifying Authority) installiert haben (und nicht eines der von bekannten Drittanbietern wie Verisign, Thawte Consulting oder Microsoft ausgestellten Zertifikate), müssen Sie möglicherweise nach erfolgter Installation von SP6 die betroffenen RCA-Zertifikate neu installieren. Dies ist erforderlich, wenn Sie Microsoft Certificate Server 1.0 verwenden, der mit dem Windows NT 4.0 Option Pack mitgeliefert wird.

So installieren Sie das RCA-Zertifikat neu

  1. Starten Sie Internet Explorer 5.
  2. Klicken Sie im Menü Extras auf Internetoptionen.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Inhalt auf Zertifikate.
  4. Klicken Sie auf Importieren, um den Assistenten für Zertifikatimport zu starten, und folgen Sie den angezeigten Anweisungen.

Anmerkung: Sie brauchen nicht mehr das Tool IISCA.exe zu verwenden.

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3.4 Message Queue (MSMQ) - Probleme und Fehlerbehebungen

Die folgenden Abschnitte behandeln Probleme und Fehlerbehebungen für den MSMQ-Dienst.

3.4.1 Hinweise zu Message Queue (MSMQ)

Ein neuer MSMQ-Registrierungseintrag ermöglicht es, den MSMQ-Dienst so zu konfigurieren, dass beim Starten keine Verbindung zu MQIS hergestellt wird (beispielsweise um ein automatisches Einwählen zu vermeiden).

Wichtig: Wenn Sie die Registrierung nicht ordnungsgemäß bearbeite, kann dies zu schwerwiegenden Störungen des Systems führen. Bevor Sie die Registrierung ändern, sollten Sie alle wichtigen Daten auf dem Computer sichern.

So aktivieren Sie den MSMQ-Dienst

  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  2. Geben Sie regedt32 ein und klicken dann auf OK.
  3. Öffnen Sie im Registrierungseditor HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\MSMQ\Parameters.
  4. Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Schlüssel hinzufügen.
  5. Geben Sie DeferredInit im Feld Schlüsselname ein.
  6. Geben Sie DWORD und den Wert 0x1 im Feld Klasse ein.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Schließen Sie den Registrierungseditor.

Dieser Eintrag sollte nur dann hinzugefügt werden, wenn der anfängliche MQIS-Zugriff einen unerwünschten Einwählvorgang auslöst, da diese Einstellung in Offline-Situationen zur Verzögerung von Programmen führen kann, die MQOpenQueue aufrufen.

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3.4.2 MSMQ Protected Storage Service

Der Protected Storage Service (PSS) muss vor dem Start von MSMQ gestartet werden. Einige Dienste, wie z. B. SQL 7.0, können zu einer Verzögerung beim Starten von PSS führen, sodass MSMQ aufgrund einer Zeitüberschreitung nicht gestartet werden kann. Durch Installation von SP6 wird dieses Problem automatisch behoben, da MSMQ von PSS abhängig gemacht wird.

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3.4.3 Deaktivieren des Nagle Algorithmus

Standardmäßig verwendet MSMQ TCP-Sockets mit aktiviertem Nagle Algorithmus. Der Sendecomputer wartet eventuell vor dem Senden eines kleinen Pakets, um zu überprüfen, ob ein weiteres Paket gesendet wird, das mit dem anderen Paket zusammengefasst werden kann. In Anwendungen, bei denen die Verzögerung unerwünscht oder nicht akzeptabel ist, kann der Nagle Algorithmus in der Registrierung deaktiviert werden.

Wichtig: Wenn Sie die Registrierung nicht ordnungsgemäß bearbeite, kann dies zu schwerwiegenden Störungen des Systems führen. Bevor Sie die Registrierung ändern, sollten Sie alle wichtigen Daten auf dem Computer sichern.

So deaktivieren Sie den Nagle Algorithmus in der Registrierung

  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  2. Geben Sie regedt32 ein und klicken dann auf OK.
  3. Öffnen Sie im Registrierungseditor HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\MSMQ\Parameters.
  4. Doppelklicken Sie auf TcpNoDelay, um Dword-Editor zu öffnen.
  5. Geben Sie im Feld Daten den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.
  6. Schließen Sie den Registrierungseditor.

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3.4.4 Empfangen von Nachrichten mit Hilfe der MSMQ COM API

Sie können jetzt mit MSMQ COM API Nachrichten mit einem Absenderzertifikat von mehr als 4096 Byte und einer Absender-ID von mehr als 32 Byte empfangen. Dies maximale Absender-ID beträgt nun 128 Byte.

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3.4.5 Sichern und Wiederherstellen von MSMQ-Nachrichten

Nachrichten, die im MSMQ-Dienst gespeichert sind, können auf einem bestimmten Computer zusammen mit den MSMQ-Registrierungseinstellungen gesichert und wiederhergestellt werden. Downloaden Sie dazu das entsprechende Dienstprogramm, das unter
ftp://ftp.microsoft.com/bussys/distapps/Msmq/Public-Fixes/1.0/mqbkup/ zur Verfügung steht.

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3.4.6 Verwenden des Formatnamens DIRECT zum Lesen aus einer Remotewarteschlange

Anwendungen, die MSMQ verwenden, können Warteschlangen mit Hilfe von Formatnamen auf drei verschiedene Weisen adressieren. Wenn der Formatnamens DIRECT zum Lesen aus einer Remotewarteschlange verwendet wurde, führte dies in früheren Versionen von Windows NT 4.0 zu einem Fehler. Dieses Problem wurde in SP6 behoben.

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3.4.7 Verwenden des MSMQ MQIS Aktualisierungs-/Wiederherstellungs-Assistenten

Wenn Sie SQL 6.5 verwenden, können Sie mit Hilfe des MSMQ MQIS Aktualisierungs-/Wiederherstellungs-Assistenten die MSMQ 1.0 MQIS-Datenbank wiederherstellen oder aktualisieren. Der Assistent befindet sich auf der SP6-CD im Ordner \Support\Msmq.nt.

Um die MQIS-Datenbank unter SQL 7.0 zu aktualisieren oder wiederherzustellen, downloaden Sie die neuere Version des Assistenten von ftp://ftp.microsoft.com/bussys/distapps/Msmq/Public-Fixes/1.0/mqis-restore.

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3.5 Erhalten der Microsoft Data Access Components (MDAC)

Die neueste Version von MDAC können Sie von der Microsoft Universal Data Access-Website unter http://www.microsoft.com/data/default.htm downloaden.

Informationen zu Jahr-2000-Kompatibilität von MDAC finden Sie auf der Microsoft Year 2000 Resource Center-Website unter http://www.microsoft.com/year2000.

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3.6 Compaq Supportrichtlinien für Alpha-basierte Systeme

Compaq hat sich für die Unterstützung von SP6 auf bestimmten Alpha-basierten Systemen entschieden. Eine Liste der von SP6 unterstützten System finden Sie auf der Compaq Website unter
http://www.compaq.com/support/files/alphant.

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4.0 Ergänzende Problembehebungen

Dieser Abschnitt enthält ergänzende Problembehebungen und Zwischenlösungen für SP6.

4.1 Duale Startoption für die Versionen Windows NT 4.0 und Windows 2000

Wenn Sie auf Ihrem Computer ein duales Startsystem installieren möchten, um alternativ auf Windows NT 4.0 und Windows 2000 zuzugreifen, muss jede Installation bzw. Instanz von Windows NT einen eindeutigen Computernamen erhalten.

Anmerkung: Diese eindeutigen Namen sind nur dann erforderlich, wenn sich der Computer mit dem dualen Startsystem in der gleichen Windows-Domäne befindet.

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4.2 Unterstützung von NTFS für Windows NT 4.0 und Windows 2000

Von dem NTFS-Dateisystem von Windows NT gibt es zwei neuere Versionen:

Dieses Service Pack enthält eine aktualisierte Version von NTFS.sys, die auch NTFS-Datenträger der Version 5 lesen kann, die in NTFS für Windows 2000 erstellt wurden.

Anmerkung: Die folgenden Versionen können nicht für Systeme mit dualer Startoption eingesetzt werden:

Auf folgende NTFS-Funktionen, die von Windows 2000 unterstützt werden, kann von SP6 aus nicht zugegriffen werden, auch wenn die aktualisierte Version von NTFS.sys verwendet wird:

Versuche von Benutzern oder Programmen von Windows NT 4.0 SP6, auf Release Points zuzugreifen, die unter einer Windows 2000-Installation auf Laufwerken mit NTFS für Windows 2000 erstellt wurden, führen zu einem Fehler, der meist von der Fehlermeldung "Zugriff verweigert" begleitet wird.

Antivirus-Programme informieren möglicherweise den Benutzer (über Protokolldatei und/oder Popup-Dialogfeld), wenn auf eine Datei nicht zugegriffen werden kann. Diese Programme melden möglicherweise einen Fehler beim versuchten Zugriff auf NSS-Dateien, deren Erweiterungen sie zu den zu durchsuchenden Dateien klassifizieren. Archivprogramme können NSS-Dateien nicht einem Archiv hinzufügen und melden dies möglicherweise als Fehler. Sicherungsprogramme können NSS-Dateien oder Release Points nicht erwartungsgemäß sichern. Das Misslingen wird möglicherweise als "Datei in Verwendung" oder als "Datei nicht verfügbar" protokolliert. Manche Sicherungsprogramme werden abgebrochen, wenn sie versuchen, während der Sicherungsprozedur Ordner zu überprüfen, die NSS-Dateien enthalten.

Wenn Sie einen von Windows 2000 unterstützten NTFS-Datenträger unter Windows NT 4.0 SP6 bereitstellen, sind die Funktionen von NTFS für Windows 2000 nicht verfügbar. Das Programm Chkdsk kann auf dem Datenträger nicht ausgeführt werden. Die meisten Lese-/Schreiboperationen funktionieren dagegen normal, solange sie die Funktionen von NTFS für Windows 2000 nicht verwenden. Da unter Windows NT 4.0 Dateien auf Windows 2000-Datenträgern gelesen und geschrieben werden können, müssen unter Windows 2000 möglicherweise "Aufräumaktionen" durchgeführt werden, indem das Programm Chkdsk für den Datenträger ausgeführt wird, nachdem er in Windows NT 4.0 bereitgestellt wurde. Diese Aufräumoperationen gewährleisten eine konsistente Datenstruktur von NTFS für Windows 2000 nach dem Bereitstellen in Windows NT 4.0.

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4.3 Internet Information Server 4.0

4.3.1 Länge des Benutzernamens/Kennwortes

Die Längenbeschränkung für Benutzername-/Kennwort-Kombinationen bei Verwendung von Internet Information Server 4.0 wurde in SP6 behoben. Bisher hatte diese zu Fehlern geführt, wenn die Standardauthentifizierung in IIS 4.0 verwendet wurde.

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4.3.2 Global.asa

Um nach erfolgter Installation von SP6 die Datei Global.asa verwenden zu können, muss sichergestellt werden, dass sich die Datei im Stammordner einer Anwendung befindet. Dies stellt einen Unterschied gegenüber der Implementierung im Windows NT 4.0 Option Pack dar, bei dem Global.asa fälschlicherweise aus einem virtuellen Verzeichnis heraus bearbeitet wurde.

Die Datei Global.asa legt Ereignisskripts fest und deklariert Objekte mit einem Gültigkeitsbereich von Sitzungs- oder Programmumfang. Im Windows NT 4.0 wurde Global.asa durch die Datei Asp.dll vom untersten definierten virtuellen Verzeichnis aus bearbeitet. Dies wurde in SP6 geändert. Nach erfolgter Installation von SP6 müssen Kunden, die Global.asa verwenden, ggf. Änderungen von IIS durchführen, um wieder eine einwandfreie Funktion zu erzielen. Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe von Windows NT 4.0 Option Pack.

Um sicherzustellen, dass nach Installation von SP6 Global.asa für Asp.dll verfügbar ist, müssen Ordner, die Global.asa-Dateien enthalten, als Anwendungen gekennzeichnet werden. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Dokumentation zum Windows NT 4.0 Option Pack unter "Anwendungen erstellen".

Bestimmte, auf die CryptoAPI bezogene Dateierweiterungen (.cer, .crt und .der) werden nicht richtig registriert, wenn Internet Explorer 4 erst nach SP6 installiert wird. Um die Registrierung der Dateierweiterung wiederherzustellen, führen Sie die folgende Befehlszeile aus:

Regsvr32.exe cryptext.dll

Dieses Problem wurde in Internet Explorer 5 behoben.

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4.4 Sicherheitskonfigurations-Manager

Dieser Abschnitt erläutert Probleme beim Sicherheitskonfigurations-Manager.

4.4.1 Anzeige von Fehlermeldungen bei der Anmeldung auf einem sicheren Desktop

Meldet sich ein Benutzer das erste Mal an einem kompatiblen, sicheren oder hochsicheren Windows NT 4.0-Computer mit Explorer 5 oder höher an, wird eine Fehlermeldung mit dem folgenden Inhalt angezeigt:

"INF Installierung gescheitert. Ursache: Zugriff verweigert. Die zugehörigen Einträge im Menü "Start" fehlen."

Um diese Meldung zu beheben, muss eine Anmeldung der Benutzer erfolgen, bevor der Desktop gesichert wird.

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4.5 Microsoft Proxy Server

Dieser Abschnitt erläutert Probleme bei Verwendung von Microsoft Proxy Server mit Windows NT 4.0 SP6.

4.5.1 Webverwaltungsprogramm

Nach der Installation von SP6 reagiert das Webverwaltungsprogramm für Microsoft Proxy Server 2.0 möglicherweise nicht mehr, weil Internet Information Server nicht die richtige Programmeinstellung für das Webverwaltungsprogramm von Proxy Server aufweist, für das Skriptausführungsberechtigungen erforderlich sind. Dieses Problem tritt nur bei Windows NT Server 4.0, SP6 und Windows NT 4.0 Option Pack auf.

So starten Sie das Webverwaltungsprogramm neu

  1. Klicken Sie auf Start, zeigen auf Programme, auf Windows NT 4.0 Option Pack, auf Microsoft Internet Server, und klicken Sie dann auf Internetdienst-Manager.
  2. Klicken Sie im linken Ausschnitt auf Internet Information Server.
  3. Doppelklicken Sie im rechten Ausschnitt auf den Namen Ihres Servers.
  4. Doppelklicken Sie im rechten Ausschnitt auf die Website MS Proxy Administration.
  5. Klicken Sie im rechten Ausschnitt mit der rechten Maustaste auf PrxAdmin und dann auf Eigenschaften.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Virtuelles Verzeichnis, und legen Sie dann im Abschnitt Einstellungen der Anwendung die Berechtigungen auf Skript fest.
  7. Klicken Sie im Abschnitt Einstellungen der Anwendung auf Erstellen.

  8. Falls die Schaltfläche Entfernen angezeigt wird und keine Schaltfläche Erstellen vorhanden ist, sind keine weiteren Schritte erforderlich. Der Computer ist bereits ordnungsgemäß konfiguriert.
  9. Klicken Sie auf OK. Möglicherweise werden Sie aufgefordert, einen Neustart durchführen.

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4.5.2 Microsoft Proxy Server 1.0 Client


Die Installation von SP6 auf einem Computer, auf dem Windows NT 4.0 Workstation oder Server mit installiertem Microsoft Proxy Server 1.0 Client ausgeführt wird, deaktiviert die WinSock Proxy Client-Komponente. Deshalb erhalten Programme, die auf das Internet zugreifen und vom Proxy-Client abhängen, möglicherweise keinen Zugriff auf das Internet. Um dieses Problem zu beheben, installieren Sie die Proxy Server Client-Komponente erneut, nachdem Sie SP6 installiert haben. Es wird empfohlen, den Microsoft Proxy Client vor der Installation von SP6 zu deinstallieren. Nach der Installation von SP6 können Sie den Proxy Client neu installieren.

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4.6 MDAC 2.0 Service Pack 1

Wenn Sie MDAC 2.0 oder höher nach SP6 installieren, stimmen die ODBC-Hilfedateien Obdcinst.hlp und Obdcinst.cnt nicht mit der installierten Version von MDAC überein, weil die von SP6 installierte ODBC-Hilfedatei das SP6-Dateidatum aufweist. Um dieses Problem zu umgehen, löschen Sie die Dateien Odbcinst.hlp und Odbcinst.cnt, bevor Sie MDAC installieren. Wenn Sie MDAC bereits installiert haben, löschen Sie Odbcinst.hlp, und installieren Sie MDAC neu.

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4.7 Installieren von Internet Explorer 5 als Nicht-Standardbrowser

Es ist möglich, Internet Explorer 5 zu installieren, ohne das Internet Explorer-Symbol dem Desktop hinzuzufügen und die Systemdateiverknüpfungen einzurichten, durch die Internet Explorer 5 zum Standardbrowser wird. Sie finden Internet Explorer 5 auf der SP6-CD im Ordner \ValueAdd\MSIE5.

So installieren Sie Internet Explorer 5 als Nicht-Standardbrowser

  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  2. Geben Sie im Feld Name ein:
    IE5SETUP.EXE /C:"ie5wzd /S:""#e"" /X /R:N /Q:A /m:0"
  3. Klicken Sie auf OK.

Dieser Befehl ändert die Internet Explorer 5-Installation und verhindert das Hinzufügen des Internet Explorer-Symbols zum Desktop oder das Ändern der Systemdateizuordnungen, durch die Internet Explorer 5 zum Standardbrowser wird.

Anmerkung: Dieser Befehl funktioniert nur, wenn die Microsoft Windows Desktop-Aktualisierung nicht auf dem Computer installiert ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Microsoft Personal Online Support Center-Website unter
http://support.microsoft.com/support/.

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4.8 Neuindizierung von Exchange Server

Wenn Sie SP6 auf einem Computer mit Microsoft Exchange Server installieren, kann die Installation eine langwierige Neuindizierung von Exchange auslösen. Obwohl die Sortierreihenfolge von Windows NT 4.0 in diesem Service Pack nicht geändert wurde, deutet Exchange möglicherweise die Installation des Service Packs als mögliche Änderung der Sortierreihenfolge und führt eine Neuindizierung durch, um die Datenintegrität zu gewährleisten. Nach Abschluss der Neuindizierung, sollte die Datenbank starten. Versuchen Sie keinesfalls, den Server während der Neuindizierung zu unterbrechen, da dies zu einer inkonsistenten Datenbank führen kann. Weitere Informationen finden Sie auf der Microsoft Personal Online Support Center-Website unter
http://support.microsoft.com/support/.

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4.9 Beheben von Sicherungsproblemen bei tandqic.sys mit regset.exe

SP6 enthält das Dienstprogramm regset.exe, um ein Problem bei der Sicherung und Wiederherstellung zu beheben, das mit tandqic.sys auftritt. Mit Hilfe von regset.exe können die Standardwerte für die folgenden Registrierungseinträge aktualisiert werden:

HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Use fast file restore
HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\User Interface\Use Tape Catalogs

Falls Sie eine Sicherungskopie von Systemen mit Windows NT 4.0 SP4 oder SP5 unter Verwendung von tandqic.sys erstellt haben, können Sie die Sicherungsdaten nicht wiederherstellen, wenn die obigen Registrierungswerte auf 1 eingestellt sind. Wenn die Registrierungswerte auf 0 eingestellt werden, kann die Wiederherstellung ordnungsgemäß durchgeführt werden.

Um eine Sicherung wiederherzustellen, müssen Sie auf Windows NT 4.0 mit installiertem SP6 zusätzlich Ntbackup ausführen.

So ändern Sie die Registrierungswerte
  1. Klicken Sie auf Start, zeigen auf Programme, und klicken Sie dann auf Eingabeaufforderung.
  2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung copy d:\support\utils\regset.exe ein.
  3. Geben Sie an der nächsten Eingabeaufforderung regset oder regset 0 ein, um den Standardwert auf 0 zu ändern.

Anmerkung: Nach Abschluss der Wiederherstellung von Sicherungsdaten aus SP4 müssen die Registrierungswerte wieder auf den Standardwert 1 zurückgesetzt werden. Wird der Wert nicht geändert, wirkt sich dies negativ auf die Systemleistung aus. Um den Wert manuell zu ändern, führen Sie das obige Verfahren durch und geben in Schritt 3 regset 1 ein.

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5.0 Anwendungshinweise

Dieser Abschnitt enthält Programmhinweise für SP6.

5.1 CheckIt Diagnostic Kit 4.0 von Touchstone

CheckIt Diagnostic Kit, Version 4.0, verfügt nicht über die vollständige Funktionalität, wenn das Programm auf einer beliebigen Version von Windows NT 4.0 installiert wird.

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5.2 Terminal Server

SP6 wird von Windows NT Terminal Server nicht unterstützt. Eine spätere, speziell für Terminal Server erstellte Überarbeitung von SP6 enthält die Informationen, die benötigt werden, damit die vorhandenen installierten Anwendungen in einer Multisession-Umgebung eingesetzt werden können. Für die Installation auf einem Computer mit Windows NT Terminal Server muss diese Überarbeitung verwendet werden.

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5.3 Message Queue (MSMQ) für Windows 95 Client

Diese SP6-CD enthält außerdem Fehlerbehebungen für den MSMQ Windows 95 Client, die sich im Ordner \Support\Msmq.95 befinden. Die meisten Probleme, die in Abschnitt 3.4, "Message Queue (MSMQ) - Probleme und Fehlerbehebungen", aufgeführt sind, gelten auch für Windows 95. Darüber hinaus behebt das Windows 95 MSMQ-Update ein Problem, das lange Verzögerungen bei MQOpenQueue() und MQIS-Operationen bei Offline-Computern verursacht. Dieses MSMQ Windows 95-Update verfügt über keine Deinstallationsoption.

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5.4 Fehlerbehebungen für Windows NT 4.0 Option Pack

SP4 und SP6 enthalten Option Pack-Fehlerbehebungen und -Erweiterungen. Wenn Internet Information Server, Version 4.0, Option Pack installiert ist, aktualisiert das SP6-Updateprogramm automatisch die Option Pack-Komponenten, die auf Ihrem Computer installiert sind.

Zu Beginn der Installation von Windows NT 4.0 Option Pack auf einem Server mit Windows NT 4.0 SP6 und Internet Information Server 3.0 wird eventuell die folgende Meldung angezeigt:

"Setup hat festgestellt, dass Windows NT 4.0 SP4 oder höher auf diesem Computer installiert ist. Dieses Produkt wurde nicht mit SP4 getestet. Möchten Sie den Vorgang fortsetzen?"

Die Ausführung von Windows NT 4.0 Option Pack auf Servern mit Windows NT 4.0 SP6 wurde ausführlich getestet und wird unterstützt. Klicken Sie im Dialogfeld auf Ja, um die Installation fortzusetzen.

Anmerkung: Sie sollten SP6 nach dem Installieren von Windows NT 4.0 Option Pack neu installieren. Solange SP6 nicht erneut installiert wurde, funktioniert andernfalls eine MSMQ MQIS-Controllerinstallation nicht.

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5.5 Sicherheitskonfigurations-Manager

Der Sicherheitskonfigurations-Manager (SCM) ist ein integriertes Sicherheitssystem, über das Administratoren Sicherheitskonfigurationen für Installationen von Windows NT 4.0 Workstation und Windows NT 4.0 definieren und zuweisen können. In SCM können auch Untersuchungen der installierten Computer durchgeführt werden, um Sicherheitsmängel im Computer zu ermitteln. Weitere Informationen über SCM sowie Anweisungen zu Installation und Verwendung finden Sie auf der SP6-CD im Ordner \Support\Mssce in der Datei Readme.txt.

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5.6 Bekannte Probleme und Einschränkungen von Certificate Server 1.0

Auf der SP6-CD befinden sich die Anmerkungen zur Version für Certificate Server 1.0. Darüber hinaus finden Sie eine Updateversion unter
ftp://ftp.microsoft.com/bussys/iis/iis-public/fixes/usa/certserv.

Unten stehend ist eine Liste der bekannten Probleme angegeben, die bei Verwendung von Certificate Server 1.0 und SP6 auftreten.

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5.7 Unterstützung für aktive Eingabehilfen

Die Unterstützung für aktive Eingabehilfen in SP6 wird erst dann vollständig aktiviert, wenn die Windows NT 4.0-Shell mit Hilfe der Windows Desktop-Aktualisierung in Internet Explorer 4.01 SP2 aktualisiert wurde. Bei der Aktualisierung handelt es sich um ein optionales Update für die Internet Explorer 4.01 SP2-Installation. Die Standardinstallation aktualisiert die Windows-Shell nicht. Nach Installation der Aktualisierung kann das System auf Internet Explorer 5 oder höher aktualisiert werden.

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