Installationsanleitung
(Bezug vom Softwareserver SATURN1, nur uni-intern möglich!)
Das Installationsverfahren
Windows NT 4.0 Workstation wird für Endkunden auf einer CD
ausgeliefert. Seit der Urversion (Servicepack 0) im Jahre 1996 wurde lediglich ein Update,
das Servicepack1 (Ende 1996), als vollständige Version ausgeliefert. Alle weiteren
Updates (Servicepacks), Korrekuren (Hotfixes) und Treiber werden nachträglich
installiert. Für die Installation gibt es zwei grundsätzliche Verfahren: Zum einen das
ledglich für Einzelbenutzer gedachte "attended" (beaufsichtigte) Setup - hier
müssen alle Eingaben manuell erfolgen und alle Updates/Treiber manuell nachinstalliert
werden. Die andere Variante ist das "unattended" Setup, hierbei kann die gesamte
Installation einschließlich Updates und Anpassungen an OEM-Hardare automatisiert werden.
d.h. ohne Benutzereingaben erfolgen. Für NT-Installationen in großen Netzwerken mit
zentralem Support - wie in unserer Umgebung - kommt nur das "unattended"
Installationsverfahren in Betracht, weil nur damit einheitliche, zuverlässige und vor
allem betreubare Installationen möglich sind. Die Installationsquelle liegt bei uns auf
dem Softwareserver SATURN1.
Wir bitten Sie dringend, von Eigeninstallationen aus anderen Quellen wie z.B. CDs
abzusehen. Solche Installationen können wir nicht betreuen!
Derzeit wird eine automatisierte Installation mit folgenden
Merkmalen unterstützt:
- Windows NT Workstation ist das einzige Betriebssystem
auf der
lokalen Festplatte
(vom Mischbetrieb mit Windows 95/98 wird im Normalfall dringend abgeraten!).
- Dateisystem NTFS, eine Partition voller Größe (max. 8
GByte) oder unverändert wie FAT-Installationspartition (max. und empfohlen 2GB). Bei
Festplatten über 8GByte bzw. bei der unveränderten Partitionierung kann der Rest in
einer weiteren Partition genutzt werden.
- Vollständig automatisierte Installation mit Service-Pack4,
Post-SP4-Fixes, allen Y2K-Fixes (IE4SP2, MDAC) und Novell-Client 4.6SP1.
- TCP/IP-Konfiguration über DHCP - wie bei Windows 95.
- Zunächst nur ein lokaler Benutzer-Account (administrator)
mit leerem Kennwort nach der Installation.
Achtung: Sie können das lokale Administrator-Kennwort selbstverständlich
ändern. Wenn Sie das Administrator-Kennwort jedoch vergessen haben und Sie keinen
weiteren Benutzer mit Administrator-Äquivalent-Rechten erzeugt haben, müssen Sie NT 4.0
neu installieren!
- Keine Default-Freigaben, keine zentrale Registry-Verwaltung,
dadurch hundertprozentiger Datenschutz auf lokalen Datenträgern. Eine
Remote-Administration ist damit jedoch nicht möglich.
- Optimale Anpassung (Treiber, HAL) an vorhandene PCs
Bevor Sie mit der Installation
beginnen, prüfen Sie bitte die Eigung Ihres PCs
- Hardware-Mindestanforderungen: CPU Pentium, 32MB RAM,. 1GB
Platte
Empfohlene Werte CPU Pentium ab 90 MHz, 64MB RAM oder mehr, 2GB Festplatte oder mehr.
Die Installation auf Notebooks wird wegen fehlendem Plug&Play etc. derzeit nicht
unterstützt.
- Besitzen Sie eine Windows NT 40 Workstation Lizenz? Sie
dürfen NT 40 Workstation nur installieren, wenn Sie eine Lizenz besitzen. Bei vielen von
uns gelieferten PCs ab 1998 ist diese Lizenz im Lieferumfang des PCs enthalten (prüfen
Sie bitte das "Beipack").
Wichtig: Bei allen seit Juni
1999 gelieferten HP-Vectra VLi-PCs ist die NT 4-.0-Lizenz im Gerätepreis enthalten, auch
wenn keine NT 4.0-CD beliegt!.
Für ältere PCs brauchen Sie eine Neu-Lizenz bzw. ein Update (wenn Sie Windows 95
besitzen). Das Update kostet DM 60,-- und ist bei Herrn Ohla im Rechenzentrum erhältlich.
Bei neuen PCs können Sie eine NT 4.0 Lizenz beim Hardwarekauf gleich mitbestellen.
NT 4.0 Workstation wird pro PC lizensiert (keine Sammellizenzen etc.!), Installationen
ohne Lizenz für den jeweiligen PC sind strafbar!
Was benötigen Sie für die
Installation?
- Eine Windows 95 Bootdiskette
zum Start des PCs und zur Netzanbindung an unseren Softwareserver SATURN1
- Eine leere Festplatte. Sie können NT 4.0 nicht über
Windows 95 (FAT32) "updaten" und Programme/Daten etc. beibehalten.
Bei nicht neuen PCs müssen Sie vor der Installation deshalb Ihre lokalen Daten sichern.
Programme müssen unter NT 4.0 (z.B. über RZ-Setup) in jedem Fall neu installiert werden.
In beschränktem Maß können Sie Ihre Dateien auf Ihr persönliches Netzlaufwerk G:
(Novell) kopieren, bei größeren Datenmengen sind z.B. CDs (CD-Brenner) als
Speichermedium praktisch. Das "Säubern" der Festplatte hat nicht nur Nachteile:
Endlich müssen Sie das meistens schon längst fällige Backup Ihrer lokalen Daten
ausführen!
Vorbereitung der Installation
- Sichern Sie alle Benutzerdaten (nicht
Programme) auf Netzlaufwerke oder andere Datenträger (z.B. CDs).
- Stellen Sie sicher, daß im Setup des PCs
ein ggfls. vorhandener Eintrag "Plug&Play-Operating System"
auf "No" steht.
- Starten Sie den PC mit der
Win95-Bootdiskette in der "Minimalkonfiguration" (spart Zeit).
- Für die NT-Installation wird eine
DOS-formatierte (ohne Systemdateien!) primäre FAT16-Partition von min. 1GB
(max. 2GB) benötigt. Im Prinzip können während der Installation
zusätzliche andere Partitionen auf der Festplatte vorhanden sein, die nicht
verändert werden.
Empfehlenswert und am einfachsten ist es allerdings, NT 4.0 auf einer leeren
Festplatte installieren. Um auf der Festplatte alle Partitionen (und ggfls. vorhandene
Viren) zu löschen und die benötigte FAT16-Installationspartiton anzulegen,
können Sie das auf unserer Bootdiskette befindliche Kommando FDNT.BAT
geben. Nach dem - automatischen - Neustart von dieser Diskette werden Sie
aufgefordert, die Festplatte zu formatieren. Sofort danach - ohne weiteren
Neustart - können Sie die Netzverbindung herstellen.
.Alternativ können Sie die benötigten Schritte
auch einzeln durchführen:
- Löschen Sie alle Festplattenpartitionen. Am schnellsten
geht dies mit dem Kommando KILL_MBR (Vorsicht: löscht alles ohne
Vorwarnung) , alternativ können sie FDISK benutzen. Nach KILL_MBR ist kein Neustart
erforderlich.
- Erstellen Sie mit FDISK eine aktive FAT16
Installations-Partition. Am schnellsten geht dies per Kommandozeile: FDISK 1
/prio:1000 , falls Sie die NTFS-Partition bei der Installation erweitern wollen
(Standardfall, siehe Ablauf der Installation).
Falls Sie die NTFS-Boot-Partition optional nicht erweitern wollen, müssen Sie die
Startpartition zu 2GB Größe wählen. Geben Sie dazu bitte FDISK 1 /prio:3000
ein.
Danach müssen Sie den PC neu starten (Strg+Alt+Entf genügt).
- Starten Sie den PC mit der
Win95-Bootdiskette in der "Netzwerkkonfiguration" (Standard) und stellen Sie mit
dem Befehl NET - wie bei der Win95 - Installation ein Netzwerkverbindung
her.
- Melden Sie sich am Novell-NDS-System (F:) mit Ihrem
Benutzernamen (voreingestellter Kontext ist uni-regensburg.de) an.
Start und Ablauf der Installation
- Geben Sie im Verzeichnis F:\SYSTEMSW\NT40
das Kommando NTINST.
- Gleich beim Start werden Sie nach den Netzwerkparametern
PCNAME und Arbeitsgruppe gefragt. Geben Sie deise Daten bitte unbedingt korrekt ein.
Der PCNAME ist bei uns die laufende PC-Nummer (pcxxxx, xxxx=1000-8999), vermerkt auf einem
Etikett auf dem PC. Wenn Sie für nicht über das RZ beschaffte PCs einen PC-Namen
benötigen, bitten wir um Rücksprache.
Die Arbeitsgruppe ist - anders als bei der WIn95-Installation - jetzt aus einer
Liste wählbar. Fall Sie nach Rücksprache mit Kollegen / Workgroupmamager etc. einen
anderen Arbeitsgruppennamen wünschen, können Sie diesen im Betrieb in der
Netzwerkkonfiguration ändern.
- Jetzt erfolgt die Geräteauswahl. Zur Zeit sind nur
Konfigurationen für HP-Vectras VL8 und VLi sowie für alte PCs (vor 1996) fertiggestellt.
Die Liste wird noch ergänzt.
Beachten Sie bitte: Bei den vorkonfigurierten Installationen muß der Festplattentyp (IDE
oder SCSI) unbedingt mit der bei Ihrem Gerät vorhandenen Hardware übereinstimmen! Die
HP-Vectra Vorinstallationen beziehen sich auf die ursprünglich im Gerät enthaltenen
IDE-Platten (Ultra-DMA-33). Falls Ihre Boot-Platte eine SCSI-Platte ist, bricht die
Installation mit Fehler ab!
Sie können jederzeit die Universalinstalllation für "spezielle" Geräte
verwenden, müssen dann aber die Treiber für Bildschirmcontroller, Netzwerkkarte und
Festplattencontroller ggfls. nachrüsten. Die Treiber finden Sie auf unserem
Softwareserver unter F:\HARDWARE bzw. im Web-Bereich .http://www-pc.uni-regensburg.de/hardware/driver.htm. .
- Nach der Geräteauswahl erfolgt eine Frage anch der
Partitionierung. Standardmäßig wird die FAT-Installationspartition (es genügen
1000MB)
auf die volle Festplattengröße (jedoch max. 8GB) erweitert. Optional können Sie die
Größe unverändert belassen. Sie sollten in diesem Fall die Installationspartition zu
2GB Größe wählen!
- Gleich nachdem das Kopieren der Dateien beginnt, können Sie
die Bootdiskette entfernen.
- Nach dem Textmode-Setup erfoglt ein (unnötiger) Stop
infolge eines Bugs. Es erscheint die Meldung "Die Vorinstallation im Textmode ist
abgeschlossen....". Sie müssen dann die Leertaste (oder eine andere Taste)
drücken, um weiterzufahren.
- Zum Ende der Installation erscheint die Netzwerkanmeldung.
Geben Sie - wie verlangt - [Strg]+[Alt]+[Entf] ein und melden Sie sich am NDS-System an.
Voreingestellter Kontext ist uni-regensburg.de. Die folgende lokale Anmeldung muß mit dem
Benutzernamen "adminstrator" (ist voreingestellt) erfolgen. Das benötigte
Paßwort ist zunächst leer.
WICHTIG! Sie haben bei der lokalen Anmeldung die Möglichkeit, das lokale
Administrator-Kennwort mit dem NDS-Kennwort des (vorher) angemeldeten NDS-Benutzers zu
synchronsieren. Im Dialog zur lokalen Anmeldung gibt es dafür links unten ein Check-Feld
(Häkchen). Das Häkchen ist zunächst nicht gesetzt, d.h. es wird keine Synchronisation
vorgenommen.
Während der Installation sollten Sie das lokale Administrator-Kennwort vorsichtshalber
(noch) nicht synchronisieren, später nur dann, wenn Sie alleine am PC arbeiten oder aber
- wenn sich mehrere Personen an Ihrem PC am Netz anmelden wollen - lokale Benutzer für
jeden NDS-Benutzer vorhanden sind. Dieses lokalen Benutzer müssen Sie selbst erzeugen.
Nähere Informationen finden Sie im Dokument "Benutzerverwaltung unter NT"
.
Es dauert dann noch eine Weile, bis alles vollständig installiert ist.
Nach der Installation
- Bildschirmanpassung
Die Bildschirmanpassung (Auflösung, Ablenkfrequenzen, Farbtiefe etc.) erfolgt
wie bei Windows 95. Es gibt jedoch keine Monitorauswahl. Durch falsche Wahl der
Ablenkfrequenzen können Sie Ihren Monitor zerstören! Beachten Sie bitte die Grenzwerte
(Horizontalfrequenz) der .Monitore..
- Programme installieren
Im Startmenü ist - wie bei Windows 95 - ein Link zu RZSETUP vorhanden.
Darüber können Sie auf einfache Weise Anwendungsprogramme über unseren Softwareserver
SATURN1 auf Ihrem PC installieren.
Beachten Sie bitte: RZ-Setup fügt Einträge im Startmenü für den aktuellen Benutzer,
nicht für "all users" hinzu. Die Startmenüeinträge werden u.U. nicht sofort,
sondern erst nach Ab- und Wiederanmelden sichtbar.
Wenn Sie Programme von CDs installieren wollen, prüfen Sie bitte die Eignung für Windows
NT 4.0 Nicht alle Programme für Windows 95 oder Windows 3.11 laufen unter NT! Teilweise
gibt es spezielle Versionen, die sie neu kaufen bzw. updaten müssen.
- Treiber installieren
Wenn Ihrem PC Geräte angeschlossen sind, müssen Sie evtl. Treiber installieren. Hier
eine kleine Auswahl:
- Druckertreiber: Installation wie bei Windows 95, siehe
.http://www-pc.uni-regensburg.de/hardware/PRINTER/default.htm.. Netzwerkdrucker (auch RIO) richten Sie am besten über die
Netzwerkumgebung (Druckerqueue aufsuchen, sie befinden sich alle im Novell-NDS-Container
public) ein.
- Soundkartentreiber:: diese müssen manuell über
Systemsteerung -> Multimedia hinzugefügt werden. Fertige
Installationsskripte gibt es
z.Zt. nur für HP-Vectras VLi (im Startmenü)
- SCSI-Treiber: SCSI-Controller (Adaptec) werden von NT selbst
mit den richtigen Treibern installiert
- CD-Brenner: Sie müssen - wie bei Windows 95 - nur die
Anwendungssoftware (z.B. Adaptec Easy-CD-Creator) installieren.
- IOMEGA-ZIP: Sie müssen den Treiber installieren, siehe .http://www-pc.uni-regensburg.de/hardware/STORAGE/IOMEGA/driver.htm. .
- Scanner: Sie müssen die für den jeweilgen Scasnner
geignete Anwendungssoftware und Treiber (speziell für NT!) installieren. Bei neueren
HP-Scannern ist die richtige Software mitgeliefert. Für altere Scanner wird sie noch
bereitgestellt.
- Ordner bzw. Struktur ür eigene Daten erzeugen
Planen Sie in Ihrem eigenen Interesse unbedingt eine Struktur für Ihre Daten. Sie können
beispielsweise im Root-Directory einen Ordner DATEN mit entsprechenden Unterverzeichnissen
erzeugen.
Speichern Sie Ihre Daten nie im Systembereich (C:\WINNT) oder in der Root (C:\) .
- Benutzer in der lokalen Bneutzerdatenbank anlegen
(optional)
Wenn an Ihrem PC mehrere Personen arbeiten, können Sie zu den NDS-Namen synchrone lokale
Benutzer anlegen. Die Administration ist Ihnen bzw. einem Betreuer für Ihre Arbeitsgruppe
jedoch selbst überlassen. Im Normalfall können Sie auch mit einem lokalen Account
(administrator) arbeiten. Bei unterschiedlichen NDS-Benutzern müssen Sie dann jedoch mit
zwei Anmeldungen (NDS mit jeweiligem NDS-Namen und zugehörigem NDS-Kennwort, lokal
administrator und zugenörigem Kennwort) arbeiten. Im Zusammenhang mit NDS-Anmeldung ist
nicht - wie bei Windows 95 - möglich bzw. sinnvoll, die lokale Anmeldung abzuschalten,
weil Sie damit die Sicherheit von NT umgehen würden.
- Lokale Ressourcen freigeben (optional)
Wie bei Windows 95 können Sie lokale Ressourcen zur Nutzung von anderen PCs über das
Netzwerk freigeben. Unter Windows NT geht das allerdings wesentlich sicherer mit
RSA-verschüsselter Autorisierung. Sie müssen dazu - anders als bei Windows 95 -
keine Netzwerkdienste installieren. Bevor Sie Ressourcen freigeben, sollten Sie sich
unbedingt mit den Sicherheitseigenschaften und der Benutzerverwaltung von NT vertraut
machen.
Bekannte Probleme/Fehler
- Wird die FAT16-Installationspartition zu klein
gewählt (z.B. 500MB), kommt es beim Ende der Installation zu einer
Fehlermeldung ("blue-screen", Fehler im Dateisystem, Datei xxxxx
korrupt). Sie müssen NT 4.0 in diesem Fall nochmal installieren. Vermutlich
handelt es sich hierbei um einen Bug von Microsoft.
- Wenn das System (fast) fertig installiert ist
und zum ersten Mal die Novell-NDS-Anmeldung verlangt wird und Sie sich
korrekt anmelden, werden noch einige Softwarekonfigurationen ausgeführt.
Nach dieser Fertigstellung sollten Sie sich abmelden (Strg+Alt+Entf) und
nochmals anmelden, weil erst bei der nächsten Anmeldung wirklich
alles zu Ende konfiguriert wird und dann erst - wie bei Windows 95 - ein
RZ-Programm zur Geräteidentifikation (1STREG.EXE) erscheint. Sie müssen
dort den PC-Namen (pcxxxx) kontrollieren (er sollte vom Setup her
schon richtig sein) sowie bei Beschreibung den Bneutzernamen (Vorname
Nachname) eintragen. Wenn alles ok ist, nehmen Sie das Häkchen im Feld
"(Dialog soll beim nächsten Mal erscheinen" heraus und klicken
auf ok. Der dann angekündigte Neustart wird infolge eines Fehlers nicht
immer ausgeführt. Führen Sie im Fehlerfall den Neustart bitte manuell aus.
- Nach der PC-Registrierung mit 1STREG.EXE
sollte bei der nächsten Netzwerkanmeldung automatisch das
IP-Registierungsprogramm (DHCPADM) erscheinen, falls für das Gerät noch
keine IP-Adresse vergeben wurde. Falls noch kein IP-Adresse zugeteilt wurde
(z.B. neuer PC) und die IP-Registrierung im Fehlerfall nicht erscheint,
können Sie den DHCP-Administrator über RZ-Setup (´Kategorie
"Netzwerk") nachinstallieren und manuell über
Startmenü->Programme->Netzwerkanwendungen starten.
- Mit den vorhandenen NT-Systemtools besteht
keine Möglichkeit, die NT-Bootpartition in der Regel (Laufwerk C:) nach
der Installation zu vergrößern. Falls Sie also bei der Installation die
Vergrößerung auf 8GB (dies ist das Maximum unter NT 4.0) nicht gewählt
haben, müssen Sie alternative Tools wie z.B. die Powerquest-Tools
einsetzen.
- Wenn in ihrem Computer eine Festplatte über
8GB Kapazität eingebaut ist, kann der gesamte Platz nicht für die
NT-Bootpartition (max. 8GB) genutzt werden. Zusätzliche Partitionen können
Sie mit dem NT-Festplattenmanager erzeugen/verwalten. Für weitere Partitionen
außer der Bootpartiton gibtes keine Platzbeschränkung. Beispiel: 22GB
Platte: Boot( C) 2GB, Zusatz (D) 20GB oder Boot (C) 8GB und Zusatz (D)
14 GB.
- Windows NT 4.0 kann von Haus aus auf keine -
zusätzlich vorhanden FAT32-Partitionen (Windows 95/908) zugreifen. Falls
Sie dies wünschen, müssen Sie einen FAT32-Treiber nachinstallieren. Zum
FAT32-nur-Lesezugriff ist dieser Treiber (FAT32.EXE)
kostenfrei, andernfalls kostenpflichtig.
Praktische Tips
- Die An-, Abmeldung und das Sperren der Arbeitsstation
erfolgt mit [Strg]+[Alt]+[Del]. Bildschirmschoner sind nicht vorinstalliert. Sie können
dies nachholen und damit einen automatischen Screen-Lock aktivieren.
- Wenn Sie NT durch Installation eines falschen Treiber
"getötet" haben, können Sie beim Start durch Eingabe der Leertaste (Meldung im
Textmode beachten!) die letzte gute Konfiguration wiederherstellen.
- Sie können das Start-Timeout von 30 Sekunden jederzeit
durch Änderung der Eigenschaften von "Arbeitsplatz" verkürzen.
- Ein Tip zum schlimmsten aller schlimmen Fälle
(der Super-GAU): Wird NT 4.0 mit dem Dateisystem NTFS in seltenen Fällen
korrupt (z.B. infolge eines Treiberfehlers) und läßt sich überhaupt nicht
mehr starten -.auch nicht in der letzten guten Konfiguration - kommt man
wegen des geschützten Dateisystems mit einer normalen Bootdiskette nicht
mehr an den Festplatteninhalt heran. Microsoft sagt, in diesem Fall
sind alle Daten verloren und man muß NT neu installieren.
Zum Glück gibt es eine "Hintertür". Mit einem speziellen
Programm (ERD-Commander, kostenpflichtig), das über Disketten gestartet
wird, erhalten Sie auch bei defektem Betriebssystem Zugriff auf
NTFS-Datenträger und können damit Daten retten oder NT reparieren. Dies
ist natürlich auch dann nützlich, wenn Sie das Administrator-Paßwort
vergessen haben. Sicherheitsmäßig ist dies kein Loch! Die NTFS-Security
gilt nur solange, wie Sie keinen physikalischen Zugriff auf den Datenträger
erlangen. Wollen Sie also jeglichen Mißbrauch verhindern, müssen Sie im
BIOS des PC den möglichen Start von Diskette unbedingt abschalten!
- wird noch ergänzt
Wolfram Oestreicher, Florian Steinbauer -
25.02.2003