PC-Hardware Aktuell

WICHTIGER HINWEIS

Windows 3.11 wird ab Ende 1999 nicht mehr gepflegt. Es kann auf älteren PCs selbstverständlich auch weiterhin  - ohne Support - installiert/ benutzt werden.
Bitte verwenden Sie  für System-Neuinstallationen auf Rechnern
, welche die Hardwaremindestanforderungen erfüllen, Windows 95 oder Windows NT 4.0 WS,  als Nachfolge-Betriebssystem. 

Hardwareanforderungen in unserer Umgebung (mit Netzwerkunterstützung)
 

 

Windows 3.11

Windows 95/98

Windows NT 4.0 WS

CPU / Bus

80486/ ISA

Pentium/ PCI (1)

Pentium/ PCI

Speicher

6MB (empf. 8-16MB)

24MB (empf. 32MB)

48MB (empf. 64MB)

Festplatte

100MB

500MB

2GB

(1) Bemerkung: Win95 kann zur Not auch auf 80486-PCs mit PCI-oder VL-Bus (z.B. Acer-P1) bei genügender Speicheraussuattung installiert werden.

LEISTUNGSUMFANG


DOSWIN_C führt wahlweise eine komplette Neuinstallation der Betriebssysteme MS-DOS 6.22 und MS-WINDOWS 3.11 mit Netzwerkunterstützung für Novell-NetWare, TCP-IP und optional Windows für Workgroups bzw. ein Upgrade von Einzelkomponenten auf Standard-PCs mit 80286, 80386, 80486 und Pentium-Prozessor durch.

Falls diese Systemsoftware bereits installiert war, werden zunächst alle wesentlichen benutzerspezifischen Einstellungen (DOS und WINDOWS) in Backup-Dateien gesichert, die vorhandene Systemsoftware gelöscht und anschließend die Neuinstallation ausgeführt.

 

ERFORDERLICHE KENNTNISSE


Zu Beginn der Installation werden einige Fragen (Parameter) über die Hardware-Ausstattung Ihres PCs gestellt. Wegen der fortschreitenden technischen Weiterentwicklung im PC-Bereich ist es leider unmöglich, mit einer einzigen Systemkonfiguration alle vorhandenen PCs optimal zu betreiben.

In Abschnitt 4 werden alle erforderlichen Eingaben für DOSWIN_C ausführlich beschrieben.

Wir sind uns bewußt, daß Sie bestimmte Fragen möglicherweise trotzdem nicht korrekt beantworten können. Brechen Sie in diesem Fall bitte die Installation nach der Rückfrage "Einverstanden (J/N)" mit N ab und wenden Sie sich an Ihren PC-Betreuer vor Ort oder an die PC-Gruppe des Rechenzentrums (siehe Punkt 7). Durch fehlerhafte - für einen bestimmten PC ungeeignete - Eingaben kann eine Systemkonfiguration erzeugt werden, mit der dieser Rechner nicht mehr gestartet werden kann.

 

VORBEREITUNG


Überprüfen Sie bitte den freien Speicherplatz auf Ihrer Festplatte sowie deren Gesamtkapazität. Diese Angaben liefert das DOS-Programm CHKDSK.EXE. Für eine nur-DOS-Installation werden etwa 7MByte benötigt, für DOS und WINDOWS (mit allem Zubehör) etwa 65MByte. Wenn Sie auch noch das Microsoft-Office-Paket installieren wollen, benötigen Sie weitere 60MByte.

Wir können in die Batchdatei leider keine Abfrage nach dem verfügbaren Freispeicher einbauen, da alte Verzeichnisse gelöscht werden und wir dadurch gewonnenen Freiplatz nicht kennen.

Als Faustregel gilt:

Ist die Gesamt-Speicherkapazität Ihrer Festplatte kleiner als 170MB und wollen Sie Windows installieren, sollten Sie unbedingt eine neue Festplatte einbauen lassen. Wir bieten bewußt keine Windows-Sparversion an, weil der überwiegende Plattenplatz von Windows-Anwendungsprogrammen belegt wird. Wenn Sie eine alte Version von Windows bereits installiert haben, sollte für die neue Version mindestens 40 MByte Freispeicher vorhanden sein. Löschen Sie bitte nicht benötigte Dateien oder - wenn dies nicht möglich ist - lassen Sie eine größere Festplatte einbauen.

Für Windows-Programme ist weiterhin ein Mindestarbeitsspeicher von 6MByte notwendig, andernfalls wird der Betrieb durch häufige Auslagerung auf die Festplatte unbrauchbar langsam. Sie erfahren die Gesamt-Arbeitsspeicherkapazität Ihres PCs durch den DOS-Befehl MEM. Wenn Sie nur über 2 oder 4 MByte RAM verfügen, sollten Sie Arbeitsspeicher nachrüsten lassen.

Einige ältere PCs sind für Windows 3.11 nicht mehr geeignet, dazu zählen alle 80286-PCs (Olivetti M28, Acer910) sowie der Olivetti M300.

Zum Start der Batchdatei DOSWIN_C.BAT darf Windows nicht geladen sein. Weiterhin ist eine einigermaßen saubere DOS-Umgebung erforderlich. Ist dies nicht erfüllt bzw. erhalten Sie während der Ausführung von DOSWIN_C.BAT fatale Fehlermeldungen (z.B. Environmentgröße zu klein), starten Sie Ihren PC bitte von einer aktuellen Bootdiskette oder über das Netzwerk (ROM-Start, soweit eingebaut). Eine Bootdiskette können Sie sich leicht selbst erzeugen:

  • Starten sie das Programm BOOTDISK.EXE im Verzeichnis SYSTEMSW\DOS auf dem Softwareserver SATURN1.

Die Netzwerkverbindung beim Start mit dieser Bootdiskette erhalten Sie mit dem Befehl NET.

Bitte verwenden Sie ohne genaue Kenntnis keine anderen Batchdateien bzw. Programme auf dieser Diskette, weil daduch z.B. Ihre Gerätekonfiguration unsachgemäß verändert werden kann und das Gerät dann eventuell nicht mehr korrekt arbeitet.

 

WELCHE DATEIEN BZW. VERZEICHNISSE WERDEN ERZEUGT BZW. GELÖSCHT?


Gelöscht werden die Verzeichnisse (soweit vorhanden, einschließlich aller Unterverzeichnisse):

C:\DOS?? DOS-Systemdienstprogramme (alle Versionen ??)

C:\NET Veraltete, nicht mehr unterstützte NetWare-Shell für DOS

C:\NWCLIENT Novell-Netware Client und TCP/IP für DOS und WINDOWS

C:\PSFONTS Adobe-Schriftart-Dateien für WINDOWS

C:\WINDOWS WINDOWS komplett

C:\MACH?? Hilsprogramme für ATI-mach32 bzw. mach64 Videokarten

Wir gehen davon aus, daß in diesen Verzeichnissen keine Benutzerdaten gespeichert wurden. Falls sie irrtümlich dennoch in einem dieser Verzeichnisse Nicht-Systemdateien (z.B. Texte) gespeichert haben, müssen Sie diese Dateien in andere Verzeichnisse verschieben, bevor Sie DOSWIN_C starten. Andernfalls werden diese Dateien unwiederbringlich gelöscht!

Neu erzeugt werden u. a. folgende Dateien und Verzeichnisse:

C:\CONFIG.SYS DOS-Konfigurationsdatei

C:\AUTOEXEC.BAT DOS-Konfiguartionsdatei

C:\DOS6 DOS-Version 6.22, Systemdienstprogramme

C:\UTILS DOS-Hilfsprogramme (nur Aktualisierung)

C:\MACH?? Hilfsprogramme für ATI-mach32 bzw. mach64 Videokarten

C:\NWCLIENT Novell-Netware Client und TCP/IP für DOS und WINDOWS

C:\WINDOWS WINDOWS-Version 3.11 Systemdienstprogramme

C:\WINDOWS\SYSTEM WINDOWS-Version 3.11 Systemkern und Treiber

C:\WINDOWS\TEMP leeres Verzeichnis für temporäre Dateien

C:\WINDOWS\NLS Netzwerkunterstützung (landesspezifisch) für WINDOWS

C:\WINDOWS\MSAPPS Microsoft-Office-Hilfsprogramme für WINDOWS

C:\WINDOWS\SETUP Aktuelle Druckertreiber für WINDOWS

C:\WINDOWS\WIN32S WINDOWS Unterstützung für 32-bit Programme

C:\PSFONTS Adobe-Schriftart-Dateien für WINDOWS

C:\EMU97801 Optional: Konfigurationsdateien für OPAC (Katalogrecherche UB)

C:\CONFIG.OLD Sicherungskopie einer vorhandene Datei CONFIG.SYS

C:\AUTOEXEC.OLD Sicherungskopie einer vorhandene Datei AUTOEXEC.BAT

C:\WINOLD In diesem Katalog werden vorhandene WINDOWS- Einstellungen gesichert (alle Dateien *.GRP, *.INI und *.PIF)

Noch ein Tip: Falls Sie DOS und WINDOWS auf andere Weise als mit dieser Batchdatei installieren, verwenden Sie bitte keine anderen Verzeichnisnamen (z.B. WIN.311 statt WINDOWS), weil dadurch die Systemsoftwarepflege für PCs durch das RZ erheblich erschwert wird.

 

EINGABE-PARAMETER VON DOSWIN_C.BAT


Alle Parameter von DOSWIN_C.BAT werden bei der Ausführung am Bildschirm in Kurzform erklärt. Im folgenden finden Sie weitere technische Hinweise. Besonders wichtig ist dabei, daß Sie Ihren PC-Typ und die zugehörgen Einbauteile korrekt identifizieren können. Hilfe hierzu finden Sie in Abschnitt 6. Ab Anfang 1995 werden wir zur Erleichterung auf jedem PC ein Etikett mit diesen Konfigurationsdaten anbringen.

BETRIEBSSYSTEM

Auswahl:

1 - MS-DOS 6.22 / Windows 3.11 / Novell-Client (Standardkonfiguration)

2 - MS-DOS 6.22 / Windows 3.11 / Novell-Client + WFW-Netzwerk

3 - MS-DOS 6.22 / Novell-Client

4 - Novell-Client für DOS und Windows

5 - Novell-Client + WFW-Netzwerk (Upgrade Win 3.11 auf Win 3.11+ WFW)

6 - Diverse Upgrades (SCSI, EIDE, CDROM, AUDIO)

Standardinstallation: Auswahl 1

Auswahl 2: WfW-Netzwerkunterstützung zusätzlich zu Novell-NetWare installieren. Damit können Sie z.B. Drucker ohne besonderen Netzwerkanschluß problemlos von allen PCs, auf denen WfW-Netz installiert ist, unter Windows gemeinsam nutzen. Die WfW-Netzwerkunterstützung kann auch nachträglich, sofern Windows 3.11 in der Standardversion vorhanden ist (Auswahl 1), mit Auswahl 5 installiert werden. Dabei werden vorhandene Windows-Komponenten nicht gelöscht.

Auswahl 3: Nur MS-DOS mit Novell-Netzwerkunterstützung, kein Windows installieren. Diese Variante ist hauptsächlich für ältere, noch vorhandene 80286-PCs gedacht. Beachten Sie bitte daß die meisten neueren PC-Anwendungsprogramme Windows voraussetzen und 80286-PCs dafür nicht geeignet sind. Außerdem haben die 80286-PCs (z..B. Acer910) inzwischen das Ende ihrer Lebenszeit (über 5 Jahre Betrieb) erreicht und sollen deshalb baldmöglichst gegen Neugeräte ausgetauscht werden. Wir haben die Wartung für 80286-PCs Ende 1995 eingestellt, da keine Ersatzteile mehr beschafft werden können.

Auswahl 4: Nur Novell-Client. Diese Variante ist zur nachträglichen Netzwerkinstallation für Geräte mit spezieller (herstellerspezifischer) DOS / Windows-Konfiguration oder zum Upgrade der Netzwerksoftware gedacht. Dazu zählen alle Notebooks und spezielle Labor-PCs. Beachten Sie bitte, daß die notwendigen Veränderungen an den DOS-Konfigurationsdateien nicht automatisch erfolgen und nach Beendigung dieser Installationsprozedur manuell und angepaßt für das jeweilige Gerät erfolgen müssen. Dazu sind Systemkenntnisse erforderlich, entsprechend soll Auswahl 4 nur von Personen mit diesen Kenntnissen ausgeführt werden. Die Windows-Konfiguration wird automatisch korrekt abgeändert. Weitere Hinweise dazu finden Sie dazu in Abschnitt 7.

Auswahl 5: Wie Auswahl 4, jedoch mit WfW-Netz. Auswahl 5 kann auch zur nachträglichen Ergänzung von WfW-Netz für ein korrekt installiertes System mit MS-DOS 6.2, MS-WINDOWS 3.11 und Novell-NetWare verwendet werden.

Auswahl 6: Damit können die Optionen SCSI, EIDE, CDROM und AUDIO nachträglich - ohne Neuinstallation von DOS und WINDOWS - hinzugefügt oder geändert werden. Auch diese Auswahl sollten Sie nur wählen, wenn Sie fundierte Kenntnisse über Ihre Hardware haben.

PNP-Konfigrugration

Auswahl:

1 - PNP-Unterstützung aktivieren (Standard)

2 - keine PNP-Unterstützung

Auswahl 1: PNP-Unterstützung nur für neuerer Geräte, die auch ein PNP-BIOS haben. Das sind Acer, die beim Einschalten das Rot-Blaue-Acer-Logo am Bildschirm zeigen

Auswahl 2: Werden aus Versehen ältere Geräte mit PNP-Unterstützung installiert, bootet der PC evtl. nicht mehr.

VIDEOKONFIGURATION

Auswahl:

1 - Standard-VGA 640x480x16

2 - Super-VGA (nicht für Acer8214/8215) 800x600x16

3 - ATI-28800 (VGA-Wonder, 1024XL usw.) 800x600x16

4 - ATI-28800 (VGA-Wonder, 1024XL usw.) 1024x768x16

5 - ATI-mach8 (ATI-Ultra, 38800) 1024x768x256

6 - ATI-mach32 (ATI-Ultra+, Ultra-Pro, 68800) 1024x786x256

7 - ATI-mach64 1024x768x64k

8 - Cirrus-Logic GD5426/28 1024x768x256

9 - Cirrus-Logic GD5434 (PCI) 1024x768x256

10 - S3-Trio64 (HP Vectra XM4) 1024x768,256

11 - Acer 8214/15 (in Acer 1120SX) 800x600x16

Standardinstallation: Keine Voreinstellung möglich, es muß der jeweils vorhandene Videokontroller korrekt angegeben werden.

Mit dem Programm C:\WINDOWS\MSD.EXE können Sie sich in der Auswahl "Video..." zeigen lassen, welche Grafikkarte in Ihrem PC eingebaut ist.

Weitere Hinweise:

Viele Videokontroller benötigen zur korrekten Bilddarstellung neben dem passenden Videotreiber (Auswahl oben) zusätzlich für den jeweils vorhandenen Monitor passende SETUP-Einstellungen. Bei Auslieferung der Geräte werden diese Werte richtig eingestellt. Bei Verlust dieser Informationen (kommt nur in seltenen Fällen vor) oder beim Tausch des Monitors gegen ein Modell mit anderen technischen Daten muß dieses SETUP neu durchgeführt werden. Wenden Sie sich hierzu bitte an die PC-Gruppe des RZ.

Video-Setup-Übersicht

Standard-VGA: kein Setup

Super-VGA: kein Setup

Acer8214/15 kein Setup

ATI28800: Programm VSETUP

ATI-mach8: Programm INSTALL (in F:\DOS\UTILS\MACH8 oder C:\MACH8)

ATI-mach32: Programm INSTALL (in F:\DOS\UTILS\MACH32 oder C:\MACH32)

ATI-mach64 Programm INSTALL (in F:\DOS\UTILS\MACH64 oder C:\MACH64)

Cirrus GD5428: Programm CLMODE (in F:\DOS\UTILS\GD5428 oder C:\UTILS)

Cirrus GD5434: Programm CLMODE (in F:\DOS\UTILS\GD5434 oder C:\UTILS)

Besonderheiten: Die INSTALL-/ CLMODE- Versionen von ATI und Cirrus sind untereinander nicht kompatibel, desgleichen gibt es für jede ATI-Serie (mach8,32,64) auch noch unterschiedliche Versionen dieser Programme. Das ATI-SETUP wird in einem EEPROM gespeichert, das Cirrus-SETUP benötigt dazu ein Programm in AUTOEXEC.BAT.

Bitte benutzen Sie diese Programme nur bei entsprechender Erfahrung, durch ein fehlerhaftes Video-Setup kann der angeschlossene Monitor zerstört werden!

Festplattentyp

Auswahl

1 - IDE (alle PCs mit IDE-Festplatten bis 512/540MB)

2 - EIDE ALI (AcerPower 486PC, seit September 1994)

3 - EIDE CMD 640 (Acer Power/LC Pentium, seit April 1995)

4 - EIDE WDC (1 GB HD von Western Digital Caviar 3100 in AcerPower 486PG)

5 - EIDE INTEL TRITON (HP-Vectra XM4, Acer V35)

6 - SCSI (Meldung beim Booten beachten)

Auswahl 1: Alle Standard-PC, die vor September 1994 geliefert wurden sind mit einer IDE-Schnittstelle ausgestattet.

Auswahl 2: Ihr PC ist mit EIDE (=Enhanced IDE) ausgestattet, wenn er ein Acer 486 mit Lieferdatum September 1994 oder später ist (ALI-Controller).

Auswahl 3: Alle Standard-PC, die ab April 1995 geliefert werden sind mit einer EIDE-Schnittstelle ausgestattet (Die Festplatte hat eine Kapazität von 850 MB, CMD-Controller).

Auswahl 4: Alle Standard-PC, die ab September 1994 geliefert wurden und anstelle eine 540 MB Festplatte ein 1 GB Festplatte eingebaut bekamen. (Achtung: wenn beim Booten eine Meldung erscheint, daß ein SCSI-Kontroller eingebaut ist, dann trifft Auswahl 5 zu!)

Auswahl 5: Die HP-Vectra, die seit April ausgeliefert werden und Acer Minitower (Vorsicht, die meisten der Acer Minitower haben SCSI-Ausstattung).

Auswahl 6: Wenn Ihr Rechner mit SCSI-Kontroller für die Festplatte ausgestattet ist, müssen Sie diese Auswahl treffen. Wenn Sie nicht sicher sind, achten Sie beim Booten auf eine Meldung vor dem Starten von MS-DOS, daß ein SCSI-Kontroller eingebaut ist.In der Regel besitzet der PC einen SCSI-Controller, wenn eine Platte mit einer Kapazität von 1GB oder mehr eingebaut ist.

SCSI-Unterstützung für DOS/Windows

Die folgende Auswahl erscheint nur, wenn Sie vorher SCSI gewählt haben.

Auswahl:

1 - Adaptec 1522 (ISA, für CD-ROM)

2 - Adaptec 1542 (ISA)

3 - Adaptec 2842 (VL)

4 - Adaptec 2940/AIC7870/AIC7850 (PCI)

5 - NCR SDMS (PCI, zum Teil in AcerPower560)

Standardinstallation: Keine Voreinstellung möglich, es muß der jeweils vorhandene SCSI-Controller korrekt angegeben werden.

Die Art des SCSI-Controllers erkennt man an einer Meldung nach Reset des PCs, wobei meist auch die angeschlossenen SCSI-Geräte (Platte, CD-Laufwerk usw.) angezeigt werden. SCSI-Controller erfordern in der Regel modifzierte EMM386-Parameter in der Datei Config.Sys und eventuell eine gegenüber dem Standard geänderte, dazu passende Netzkartenkonfiguration (Speicheradressen). Ab jetzt werden die EMM-Parameter automatisch gesetzt,allerdings unter dem Vorbehalt, daß die Karten standardmäßig eingestellt sind. Technische Hinweise hierzu, sowie weitere Hinweise, welcher SCSI-Controller in welchem PC vorhanden sein kann, finden Sie in Abschnitt 6. Wenden Sie sich bei Problemen bitte an die PC-Gruppe des RZ.

AUDIO-Unterstützung

Auswahl:

1 - keine Soundkarte

2 - ProAudio 16 oder ProAudio Studio16

3 - Shuttle Sound System (Opti)

Standardinstallation: Keine Voreinstellung möglich.

Auswahl 1: Keine Audiokarte eingebaut.

Auswahl 2,3: Die ProAudio-Karte (vor Oktober 1994 beschafft) ist äußerlich nicht von der Shuttle Sound Karte (ab Oktober 1994 beschafft) unterscheidbar. Wenn die Audio-Software bereits installiert war, ist die Erkennung einfach: ProAudio bietet für Windows eine Gruppe mit mehreren Tools (Mixer, Pocket Recorder, ProMixer usw.), Shuttle Sound Systems nur zwei Programme (Midisoft und zentrales Steuerprogramm). In anderen Fällen sehen Sie bitte bei den zum PC mitgelieferten Handbüchern nach, welche Karte eingebaut ist.

Wenn in Ihrem PC eine Soundblaster eingebaut ist, müssen Sie ihn anschließend von F:\HARDWARE\SB32\WIN31 installieren.

CDROM-Unterstützung für DOS/ Windows

Auswahl:

1 - kein CDROM vorhanden

2 - ATAPI-CDROM Mitsumi

3 - ATAPI-CDROM Toshiba

4 - SCSI-CDROM an SCSI-Festplattencontroller Adaptec/NCR

5 - SCSI-CDROM an Soundkarte PAS SCSI-Anschluß

6 - SCSI-CDROM an Adaptec 1522 Mini-SCSI-Controller

Standardinstallation: Keine Voreinstellung möglich.

Auswahl 2,3: Wenn Ihr CD-Laufwerk eine Schublade hat, in die Sie die CDs einlegen, dann haben Sie wahrscheinlich ein Mitsumi- oder Toshiba-Laufwerk, das immer an die (E)IDE-Schnittstelle angeschlossen sind. Nur bei ganz neuen Geräten werden SCSI-Toshiba-Laufwerke eingebaut, die ohne Caddy betrieben werden. Um sicherzugehen, welches Laufwerk Ihr PC hat, schauen Sie in der CONFIG.SYS, ziehmlich am Ende, nach CDROM-Treibern. Wenn Sie ein Mitsumi-Laufwerk haben, heißt der geladen Treiber MTMCDAI.SYS.

Auswahl 4: Wenn Sie Ihre CD in einem Caddy in das CD-Laufwerk schieben, haben Sie entweder ein Sony- oder ein Toshiba-Laufwerk, das am SCSI-Bus angeschlossen ist. In diesem Fall wird in der CONFIG.SYS der Treiber TSLCDR.SYS bzw. ASPICD.SYS geladen. Sie müssen also Auswahl 4 treffen.

Netzkarte

Auswahl:

1 - SMC-Elite/Ultra port 240 (Treiber: SMC8000.COM)

2 - NE2000 port 320/IRQ 9 (Treiber: NE2000.COM)

3 - AMD79C970, NICP20, HP PCI (Treiber: PCNTNW.COM)

4 - Cogent EM960, EM964 PCI (Treiber: EM960.COM oder EMPCI.COM)

5 - Intel Etherexpress port 240 (Treiber: EXP16ODI.COM)

6 - Intel Etherexpress Pro port 240 (Treiber: EPROODI.COM)

7 - 3COM 3C590 PCI (Treiber: 3C59X.COM)

8 - 3COM 3C509 port 240 (Treiber: 3c5X9.COM)

Ihre Netzkarte können Sie erkennen, wenn Sie in der Datei C:\AUTOEXEC.BAT die Zeile suchen, in der "LSL.COM" geladen wird (ziemlich am Anfang). In der folgenden Zeile wird der Treiber für Ihre Netzkarte geladen, den vergleichen Sie bitte mit den folgenden Vorschlägen und treffen die entsprechende Auswahl:

Wird in Ihrer AUTOEXEC.BAT ein anderer Kartentreiber geladen, kopieren Sie ihn nach der Installation aus dem Verzeichnis f:\systemsw\dos\drivers\nwclient in das Verzeichnis c:\nwclient und tragen ihn in die neue AUTOEXEC.BAT und in die neue C:\NWCLIENT\NET.CFG ein.oder wenden sich an das Rechenzentrum.

PreferredServer

Standardinstallation: Keine Voreinstellung möglich.

Die Eingabe des "preferred servers" (= bevorzugter NetWare-Server) ist vor allem dann nötig, wenn Sie nicht am NDS arbeiten, sondern Ihre Lehrstuhl noch einen eigenen Server betreibt, der im Bindery Modus läuft.

Die Angabe "preferred server" kann auch nachträglich in der Textdatei C:\NWCLIENT\NET.CFG erfolgen.

Kontext

Der Kontext ist nötig, damit Sie später beim Anmelden nur Ihren 8-stelligen Benutzernamen angeben müssen. Diese Angabe kann auch nachträglich in der Datei NET.CFG erfolgen.

Rechnernummer

Standardinstallation: Keine Voreinstellung möglich.

Die (eindeutige) Rechnernummer wird für Windows-Netzwerk-DDE-Funktionen und für Windows für Workgroups Netzwerkkommunikation benötigt. Im letzteren Fall ist eine richtige Eingabe unbedingt erforderlich (Eintrag in C:\WINDOWS\SYSTEM.INI).

Die 4-stellige Rechnernummer (PC????) für Ihren PC ist auf einem Etikett (meist auf der Frontseite) vermerkt.

Workgroupname / Domänen-Name

Standardinstallation: Keine Voreinstellung möglich.

Der (eindeutige) Workgroupname ist für Windows für Workgroups Netzwerkkommunikation unbedingt nötig. Verwenden Sie bitte Ihre Fakultätsabkürzung (z.B. RZ, PT1 usw.) und schreiben mit "_" getrennt Ihren Lehrstuhl dahinter (z.B. PHY_ABC). Sprechen Sie sich mit Benutzern, die in derselben WfW-Gruppe arbeiten, ab.

Die Einstellung kann nachträglich mit dem WfW-Netzwerksetup (Ikone) verändert werden.

 

ERFORDERLICHE MASSNAHMEN NACH EINER SYSTEM-NEUINSTALLATION MIT DOSWIN_C.BAT.


Wenn Sie Windows neuinstalliert haben (mit oder ohne WfW-Netz), müssen Sie einmalig einige Netzwerk- und Druckereinstellungen vornehmen. Starten Sie dazu den PC. Seit der Umstellung auf NDS müssen Sie sich wieder unter DOS anmelden, bevor Sie Windows starten.

Druckereinstellungen

Hierzu müßten Sie nach der Neuinstallation den Text "Aktuelle Informationen" lesen. Sie finden in der Hauptgruppe eine Ikone mit diesem Titel. Dort werden immer die aktuellen Informationen zur neuen Installation geschrieben.

 

PC-BETREUUNG


Wenn Probleme bei Ihrer Systeminstallation auftreten, wenden Sie sich bitte an:

Frau Hartl, Tel. 4874, email: jutta.hartl@rz.uni-regensburg.de

oder an

Herrn Oestreicher, Tel. 4886 email: wolfram.oestreicher@rz.uni-regensburg.de


Jutta Hartl, 15.11.1996