PC-Hardware Aktuell

Bitte beachten Sie auch das Dokument: Windows 95 Probleme bei Updates/ Neuinstallationen

Aktueller Stand: 17.4.2000

Windows 95 wird vom Rechenzentrum über den Softwareserver SATURN1 zur Installation angeboten. Es handelt sich dabei um ein weitgehend automatisiertes "unattended" Setup (Installation ohne Benutzerangaben), wobei alle für das hausinterne Netzwerk notwendigen Clients, Dienste, Protokolle und Parameter vordefiniert sind sowie alle für unsere PCs notwendigen herstellerspezifischen Treiber/Programme enthalten sind.
Unsere Referenzinstallation basiert auf der Version  OSR 2.0/2.1 = 4.00.950B (OSR 2.1 nur für Rechner mit USB-Anschluß). Sämtliche aktuelle Fehlerkorrekturen von Microsoft sind enthalten, ebenso die "neue" Shell, der Internet-Explorer 4.01SP2 und die jeweils aktuelle Novell-Clientsoftware, so daß Sie nahezu den  Versionsstand wie beim Handelsprodukt Windows 98 erhalten. Alle Jahr 2000 Systemkorrekturen sind in der aktuellen Installation enthalten.
Für Sonderfälle, z.B. nicht vernetzte PCs, ist im Rechenzentrum auch eine CD (Kopie der Referenzsoftware auf dem SATURN1) zur Installation erhältlich. 

   

Wenn Ihr PC an das Universitätsdatennetz angeschlossen ist, installieren Sie bitte keinesfalls von Original-CDs, d.h. von OEM-CDs oder Select-CD-Kopieen. Auf diesen Datenträgern fehlen einige für unser Netzwerk benötigten Dateien und Systemkorrekturen, ferner sind die Netzwerkparameter nicht vordefiniert. Falsche Angaben bei der Einrichtig des "Netzwerks" können, abgesehen davon daß Ihr PC dann nicht richtig funktioniert, zu schweren Fehlern im Netzwerk führen.

Unsere Windows 95 Installation ist gleichermaßen für die Erstinstallation (auf leerer Festplatte) oder ein Systemupdate auf allen über das Rechenzentrum beschafften PCs und Notebooks geeignet. Bitte beachten Sie daß Systemupdates von Windows 95 nicht immer zum Erfolg führen, bei Problemen empfiehlt sich generell einen Neuinstallation.
 

Vorbereitung für die Installation

Um Windows 95 zu installieren, sollten Sie Ihren PC sicherheitshalber mit unserer Windows 95 Bootdiskette starten. DOS/WfW-Bootdisketten und die Windows 95 Notstartdiskette sind ungeeignet! Nur die später beschriebenen Installationsoptionen U(pdate) und Q(uelldateien nachinstallieren) können Sie auch innerhalb von Windows 95 ausführen.
Die geeignete Bootdiskette können Sie gleich hier beziehen. Alternativ können Sie die Bootdiskette von unserem Softwareserver SATURN1 beziehen, starten Sie dazu aus beliebiger Umgebung (DOS, Windows 95 Explorer etc.) das Programm

F:\SYSTEMSW\WIN95\TOOLS\BOOTW95.EXE

Sie werden nun aufgefordert eine leere Diskette ins Laufwerk A: zu stecken und anschließend <RETURN> zu drücken. Nun wird automatisch ein aktuelle Bootdiskette erzeugt. Die Bootdiskette enthält alle nötigen Treiber um sich am Netzwerk anzumelden. Darüberhinaus sind Treiber zum Zugriff auf das CDROM-Laufwerk sowie Tools (wie Original "Notstartdiskette") enthalten.

Sie können Windows 95 mit dieser Installationsprozedur auch auf einer völlig leeren Festplatte installieren. Diese muß nur partitioniert und formatiert sein. Benutzen Sie dazu ausschließlich FDISK und FORMAT von der Windows 95 Bootdiskette! Beim Programm FDISK (Partitionierung) wird festgelegt, ob eine Windows 95 Partition mit dem bisherigen, DOS-kompatiblen FAT16-Dateisystem oder mit den neuen, nur unter Windows 95 verfügbaren FAT32-Dateisystem erstellt werden soll.
Wenn Sie ihre Festplatte vor der Installation von Windows 95 völlig leeren wollen (denken Sie an die Sicherung von Benutzerdaten!) , können Sie statt FDISK auch die auf der Bootdiskette vorhandene Batchdatei FDW95.BAT benutzen. Damit wird die Festplatte automatisch "präpariert" und ein Neustart eingeleitet, nach dem wiederum automatisch zum Formtieren der Festplatte aufgefordert wird. ACHTUNG: FDW95 löscht alle Daten auf der Festplatte!.

Das FAT32-Dateisystem besitzt den Vorteil, daß der Verschnitt auf den Festplatten erheblich kleiner ist (kleinere Blockgröße) und große Festplatten über 2 GB Kapazität unterstützt werden. Andererseits ist FAT32 nicht kompatibel zu DOS/Windows 3.11  und  Windows NT (sie können mit einer DOS-Bootdiskette nicht auf eine FAT32-Partition zugreifen) und es gibt einige ältere hardwarenahe Programme, die mit FAT32  nicht kompatibel sind.
Wir führen die Vorinstallation von Windows 95 auf neuen Rechnern immer im FAT32-Dateisystem (eine Partition) aus und empfehlen Ihnen dies auch für nachträgliche Installationen auf Festplatten über 2GB Kapazität, weil dies bei den heutigen großen Festplatten (4-8GB) in vernetzter Umgebung (Laufwerksbuchstaben sind knapp) die günstigste Wahl ist.

 

Start der Installation über das Netzwerk

Starten Sie Ihren PCs mit der Windows 95 Bootdiskette in der Standardkonfiguration (mit Netzwerkuntersützung) und stellen Sie - wie im Dialog angegeben - die Netzwerkverbindung zu unserem Novell-NDS-System her.
Die Netzwerktreiberauswahl erfolgt nach Rückfrage automatisch (für Desktop-PCs empfohlen) oder manuell (Treibername angeben, für Notebooks empfohlen) Bei der automatischen Auswahl kann es zu (beabsichtigten) Fehlermeldungen kommen und eine Bestätigung mit <RETURN> verlangt werden (AMD-Treiber). Ist der richtige Treiber geladen und der PC an das Netzwerk richtig angeschlossen, kommen Sie auf Laufwerk F: und können sich anmelden. Geben Sie dazu das Kommando

login Benutzername

und anschließend Ihr Paßwort ein. Benutzername ist Ihr vollständiger NDS-Name (z.B. .xyz12345.rz.uni-regensburg.de) oder ihr relativer Name zum Kontext uni-regensburg.de (z.B. xyz12345.rz).
Starten Sie nun das Programm (im Verzeichnis F:\BAT, der Suchpfad ist darauf gesetzt)

w95inst
 

Start der Installation von CD

Starten Sie Ihren PCs mit der Windows 95 Bootdiskette in der CDROM-Konfiguration (optionale Auswahl) und wechseln Sie zum CD-Laufwerk (in der Regel ist dies Laufwerk D:) Starten Sie nun das Programm (im Stammverzeichnis der CD)

w95inst
 

Das Programm W95INST

Das Programm W95INST fragt zuerst nach den Installationsoptionen. Folgende Möglichkeiten werden angeboten (jede Tabellenzeile entspricht einer Bildschirmseite). 
Beachten Sie bitte: Bei Aktualisierungen der Installation kann sich der Dialog ändern bzw. es können weitere Fragen gestellt werden.

Installationsoptionen:
 
N: Neuinstallation, auch über vorhandene Windows
   3.11-Installation. C:\WINDOWS wird gelöscht,
   alte Einstellungen gehen verloren
 
U: Update einer vorhandene Windows 95 Installation
   Es wird nichts gelöscht, alle Einstellungen
   bleiben erhalten
 
Q: Quelldateien nachinstallieren
   Die aktuellen Windows 95 CAB-Dateien werden nach    C:\WINDOWS\OPTIONS\CABS kopiert,
   der Sourcepfad und Layout.Inf darauf abgestimmt

[N,U,Q]?
 
Geräteauswahl:
 
D: Desktop-PCs (Acer, HP-Vectra XM/4, XU6)
 
N: Notebook-PCs (Compaq, Acer-Nuovo)
 
[D,N]?

 
Notebook-Typ:  (Beispiel)

A: Acer (Acer-Nuovo)

C: Compaq (Compaq Contura, Elite, Armada)

[A,C]?
  
Netzwerkunterstützung:
 
U: Anschluß an das Universitätsdatennetz (Standard)
   Bei Notebooks wird standardmäßig auch DFÜ installiert.

P: Privat-PCs ohne direkten Anschluß an das
   Universitätsdatennetz
   DFÜ wird installiert, es wird keine Registierung
   vorgenommen !!! Nicht zulässig für PCs mit Anschluß
   an das Unidatennetz !!!

[U,P]?

  
Sie haben folgende Auswahl getroffen:  (Beispiel)
  
Neuinstallation von Windows 95
für Desktop-PCs
mit Anschluß an das Universitätsdatennetz
 
OK?[J,N]?
  

Treffen Sie nun Ihre Auswahl (ein Buchstabe). Anschließend wird Ihre Wahl noch einmal angezeigt und Sie müssen mit "J"a oder "N"ein bestätigen.
 

Technische Unterschiede der einzelnen Installationsvarianten

  • Neuinstallation
    Neuinstallation oder vollständige Systemaktualisierung für alle Desktop-PCs, auch über vorhandenes Windows 3.x. Alle vorhandenen Systemdateien (die Verzeichnisse C:\DOS?, C:\WINDOWS, C:\PSFONTS, C:\NWCLIENT sowie die Dateien C:\CONFIG.SYS und C:\AUTOEXEC.BAT werden gelöscht. Damit verlieren Sie in der Regel auch alle Windows-Programme und müssen diese neu installieren.
    Wenn Sie noch Daten auf einem der genannten Verzeichnisse sichern müssen, brechen Sie die Installationsroutine ab (Option A), sichern diese Daten und starten die Installation erneut.
    Beachten Sie bitte, daß u.U. Dateien nicht gelöscht werden können oder das Löschen sehr lange dauert. Sie können das Windows-Verzeichnis und die o.a. Dateien vor der Installation oder bei Problemen jederzeit manuell löschen.
     
  • Update
    Diese Installationsvariante löscht keine vorhanden Systemordner/dateien und behält soweit als möglich die vorhandenen Windows-Einstellungen bei. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Windows 95 aktualisieren (z.B. von Version 4.950 auf 4.950B) oder z.B. bei leichten Fehlern reinstallieren möchten. Verwenden Sie diese Option keinesfalls für ein Upgrade von Windows 3.11 zu Windows 95.
    Schwere Windows 95 Systemfehler können mit dieser Option nicht in allen Fällen beseitigt werden, u.U. müssen Sie dafür das System neu installieren.
    Beachten Sie bitte, daß ein Update immer ersetzend und adidtiv wirkt. Es werden also keine nicht benötigten Dateien und Einträge in der Registrierdatenbank gelöscht, das System nicht "geputzt". Vor einem Update ist es daher zweckmäßig, das System zu bereinigen.
    Die Netzwerkeigenschaften werden bei einem Update vorsichtshalber in den Grundzustand gebracht (Name, Arbeitsgruppe und sonstige Parameter bleiben jedoch erhalten). Eventuell müssen Sie hinterher also die Netzwerkeigenschaften anpassen, wenn Sie vor dem Update nicht mit Standardeinstellungen gearbeitet haben (z.B. wenn Freigabedienste installiert waren).
     
  • Quelldateien nachinstallieren
    Diese Option installiert nur die aktuellen Windows 95 Quelldateien auf Ihrer Festplatte im Ordner C:\WINDOWS\OPTIONS\CABS und paßt den Installationspfad darauf an. Bei älteren Windows 95 Installationen (bis April 1996) wurden diese Dateien nicht auf die Festplatte übertragen und es kommt dann z.B. zu Problemen bei der Installation von Treibern (Druckertreiber etc.). Wenn Sie für eine ältere Windows 95 Installation kein Upgrade (Option U) durchführen wollen, sondern im nur dieses Problem beseitigen wollen, ist die Option Q die richtige Auswahl. Alle anderen Optionen (N,U) beinhalten die Leistung der Option Q.
  • Geräteauswahl
    Obwohl Windows 95 als Plug&Play-Betriebssystem für alle vorhandenen PCs vorkonfiguriert werden könnte, ist eine Auswahl von Gerätegruppen vor der Installation sinnvoll, um einerseits Treiber und damit Festplattenplatz zu sparen, andererseits um bestimmte Eigenschaften geräteabhängig vorzukonfigurieren.
    Wählen Sie hier zunächst Desktop- oder Notebook PCs. Es wird dann eine aktuelle Geräteliste angeboten. Wählen Sie hier bitte unbedingt das passende Gerät!
    Bei allen Notebooks wird "DFÜ-Netzwerk" vorkonfiguriert, Sie müssen nur noch die Eigenschaften des Verbindungpartners in "DFÜ-Netzwerk" (Neue Verbindung) spezifizieren. Näheres dazu ist im Dokument DFÜ beschrieben. Es ist keine zusätzliche Software erforderlich!
      
  • Netzwerkunterstützung
    Wählen Sie hier die Art des Netzwerkanschlusses.
    Standard ist der Anschluß an das Uni-Datennetz über einen Ethernet-Netzwerkadapter im Gerät. Es werden alle Protokolle, Dienste und Clients für unser Netzwerk korrekt vorkonfiguriert.
    Alternativ kann die Option "Privat-PC" gewählt werden. Hier wird wie bei Notebooks DFÜ-Netzwerk vorinstalliert und das Gerät netzwerkmäßig nicht in unserer Datenbank registriert. Beachten Sie bitte, daß diese Variante für PCs mit Netzwerkanschluß über einen Ethernet-Adapter an das Uni-Datennetz unzulässig ist!
     

Ablauf der Installation

  • Bei der Option Neuinstallation werden zunächst nach Rückfragen eventuell vorhandene Systemordner und Systemdateien gelöscht. Bei den Rückfragen können Sie die Installation auch abbrechen, wenn Sie vergessen haben, ggfls. noch benötigte Dateien zu sichern.
     
  • Die Windows 95 Quelldateien werden auf die Festplatte kopiert, damit die eigentliche Installation vom Netzwerk unabhängig erfolgen kann. Wenn der Kopiervorgang abbricht, weil auf Ihrer Festplatte nicht genügen Platz vorhanden ist, müssen Sie nicht benötigte Dateien löschen (ca. 50 MByte Freispeicher erforderlich) und die Installation wiederholen. Wenn noch gar kein Windows 95 installiert war, ist erheblich mehr Freispeicher (ca. 120MByte) erforderlich.
     
  • Eventuelle Netzwerkverbindungen werden getrennt.
  • Das eigentliche Windows 95 Setup beginnt.
      
  • Dieie Hardwareerkennung für die sogenannten "Legacy"-Devices, d.h. solche Komponenten, die sich nicht automatisch zu erkennen geben wird durchgeführt. Wenn der Rechner in seltenen Fällen dabei längere Zeit (über 2 Minuten) nicht regiert, d.h.keine Änderung am Bildschirm erfolgt, schalten ihn kurz aus und wieder ein (keine Diskette in Laufwerk A:). Drücken Sie zum Neustart aber nicht die RESET-Taste oder STRG+ALT+ENTF. Wählen Sie nach dem Neustart die angebotene Option "Safe Recovery".
    Hinweis für Systembetreuer: Während der Hardwareerkennung werden in unserer Installation die erkannten Devices angezeigt, welche auch in der Datei C:\DETLOG.TXT gespeichert werden.
     
  • Nur wenn im Gerät ein PnP-Netzwerkadapter installiert ist, der in unserer Vorinstallation nicht berücksichtigt wurde, kommt es zu einer Fehlermeldung. Sie werden aufgefordert, den Netzwerkadapter manuell auszuwählen. Tun Sie dies nicht, belassen Sie die vorgegebene Auswahl, bestätigen Sie mit OK und ignorieren Sie weitere Warnungen. Hinterher ist in fast allen Fällen die Netzwerkumgebung trotzdem korrekt eingerichtet.
     
  • Jetzt beginnt das Kopieren der Dateien (auf der lokalen Festplatte). Es dauert je nach Option und Rechnertyp ca. 5 bis 20 Minuten. Am längsten dauert es bei einem Systemupdate (Option U), weil hier versucht wird, alle vorhandene Dateien und Einstellungen zu retten. Während des Kopierens (Meldung am Bildschirm beachten!) müssen Sie die Bootdiskette herausnehmen.
     
  • Nach dem Kopieren der Dateien wird automatisch der erste Neustart eingeleitet. Bei einigen wenigen älteren PCs funktioniert dies nicht automatisch. Warten Sie, nachdem der Bildschirm dunkel wurde, ca. 2 Minuten. Wenn der PC dann noch nicht neu gestartet wurde, drücken Sie die RESET-Taste. Denken Sie daran, die Bootdiskette aus dem Laufwerk zu entfernen.
     
  • Nach dem ersten Neustart wird die Windows 95 Installation vervollständigt.
    Nur bei in der ersten Phase nicht erkannten PnP (PCI) Netzwerkadaptern kommt es dabei zu einer Warnung, daß die Netzwerkkarte fehlerhaft sei. Ignorieren (bestätigen) Sie diese Falschmeldung.
    Das Ende der zweiten Phase wird mit dem Windows-Setup-Menü "Programme/Anwendungen konfigurieren (MS-DOS, Exchange, Drucker, RZ-Ergänzungen, RZ-Zusätze usw.) eingeleitet. In den RZ-Ergänzungen sind hardwareunabhängige Systemupdates enthalten, in den RZ-Zusätzen werden hardwareabhängige Teile (bei Notebooks z.B. Sleep-Manager) installiert und konfiguriert. Zum Schluß
    erscheint die Meldung "Das System ist jetzt konfiguriert. ...", und der zweite Neustart wird automatisch eingeleitet. Wie beim ersten Neustart können Sie die RESET-Taste drücken, wenn dies nicht automatsich funktioniert (kommt sehr selten vor).
     
  • Nach dem zweiten Neustart - das System ist fast fertig - werden bei Geräten mit USB-Schnittstelle eventuell noch weitere Geräte erkannt. Bei HP-PCs mit Cirrus 5465-Videocontroller (VL7) oder Matrox Videocontroller kann eine (Falsch-)Meldung erscheinen, daß der Videocontroller defekt sei. Warten Sie bitte, bis alle Geräte eingerichtet sind und bestätigen Sie erst dann die Fehlermeldung mit OK,  wenn die Installation nicht zu Ende geführt wird und kein automatischer Neustart erfolgt. 
    Nach Beendigung der Installation erscheinen zwei Fenster
     
    • Die obligatorischen Windows-Tips, die Sie gleich wegklicken können ("beim nächsten Start nicht mehr anzeigen", wenn Sie daran nicht interssiert sind.
       
    • Das RZ-Registierformular. Füllen Sie bitte alle Daten korrekt aus. Ein weiterer Neustart wird eingeleitet, das System ist fertig.
      Beachten Sie bitte: Solange das Registierformular nicht korrekt ausgefüllt ist, ist eine Netzwerkanmeldung nicht möglich und das Formular erscheint bei jedem Neustart wieder.
      Die TCP/IP-Registrierung wird - nachdem Sie diese Erstregistrierung vorgenommen haben- automatisch eingeleitet.
      Sie bekommen bei neuen PCs keine IP-Adresse (Webbrowser geht nicht), solange die IP-Registrierung nicht durchgeführt ist. IP-Adressen werden erst am nächsten Arbeitstag nach Ausfüllen des Registrierformulars zugeteilt, haben Sie bitte etwas Geduld! Solange Ihrem PC keine IP-Adresse zugeteilt wurde, erscheint in regelmäßigen Abständen eine Warnmeldung, daß vom DCHP-Server keine IP-Adresse bezogen werden konnte (bzw. daß der DHCP-Server nicht funktioniert). Bei Problemen mit der IP-Registierung könne Sie alterativ auch den "DHCP-Administrator" (kann mit RZSETUP, Gruppe Netzdienste,  installiert werden) manuell starten.
       
  • Die früher eingeblendeten RZ-Informationen finden Sie jetzt - zweckmäßiger - im Startmenü unter Favoriten: Internet-Shortcuts (entspricht Bookmarks) zu den PC-relevanten WWW-Seiten, zur Uni-Homepage und zur RZ-Homepage.

 

Nachträgliche Arbeiten (Systemergänzungen)

W95INST installiert derzeit nicht alle Systemupdates während des automatisierten Setups. Folgende Updates und Zubehörprogramme sollten Sie nachrüsten. 
Mit dem in jedem Windows 95 vorhandenen Internet-Explorer können Sie die hier aufgeführten Programme gleich ausführen, d.h. installieren (wählen Sie "öffnen"), bei anderen Browsern müssen Sie die Programme "downloaden" und anschließend starten.

Zur Vereinfachung finden Sie ab sofort im Startmenü einen Link auf unsere Windows 95 Updateseite. Sie können alle Updates gleich von dort installieren (Voraussetzung: gültige IP-Adresse!) 

Alternativ können Sie diese Updates natürlich auch vom Softwareserver SATURN1 (uni-intern) starten.

Bei allen Notebooks mit Touchpad müssen Sie außerdem den Touchpad-Treiber nachinstallieren, Sie finden in im (lokalen) Verzeichnis C:\WINDOWS\OPTIONS\OEMPROG\MOUSE . Es genügt, die EXE-Datei anzuklicken und dem Dialog zu folgen.

Jetzt können Sie Ihre Anwendungsprogramme (Software) installieren, am besten über das Programm RZSETUP (im Windows-Startmenü enthalten).
Office 95 (standardmäßig auf allen neuen PCs vorinstalliert) können Sie wahlweise über RZSETUP oder direkt vom SATURN1 mit  F:\MS\OFFICE95\SETUP.EXE installieren. 


Fehlermöglichkeiten

  • Während oder nach der Hardwareerkennung erfolgt eine Warnung, daß die Netzwerkkkarte nicht identifiziert werden konnte und es wird eine Auswahl angeboten (NDIS-Treiber etc.)
    Sie werden aufgefordert, den Netzwerkadapter manuell auszuwählen. Tun Sie dies nicht, belassen Sie die vorgegebene Auswahl, bestätigen Sie mit OK und ignorieren Sie weitere Warnungen. Hinterher ist in fast allen Fällen die Netzwerkumgebung trotzdem korrekt eingerichtet.
    Bitte melden Sie einen derartigen Fehler an die Windows-Systembetreuer im Rechenzentrum.
     
  • W95INST verursacht eine Fehlermeldung, wenn Sie es innerhalb von Windows 95 starten (nur die Optionen U und Q sind hierfür geeignet!): Programm kann nicht fortgesetzt werden, anderes Programm läüft noch....
    Dies ist ein harmloser Fehler: Schließen Sie einfach alle nicht benötigten Tasks, in dem Sie mit ALT+TAB zu den noch laufenden Programmen wechseln und diese (z.B. das DOS-Fenster, aus dem Sie W95INST gestartet haben) schließen. Schließen Sie aber nicht das Windows 95 SETUP selbst!
     
  • Nach dem Kopieren der Quelldateien bricht das Setup mit einer Meldung "Batchdatei nicht gefunden" ab.
    In den meisten Fällen liegt hier ein Hardwarefehler am Gerät vor (kommt vor allem bei Acer V12LC vor). Die Datenübertragung vom Netzwerkadapter zur Festplatte ist korrupt. Bringen Sie das Gerät bitte in die RZ-Werkstatt.
     
  • Nach einem Update ist das CDROM-Laufwerk nicht mehr verfügbar.
    Kommt vor allem bei Acer-V12LC vor. Lesen Sie dazu bitte das Dokument "Systemfehlerbehebung".
    Möglicherweise ist auch das CDROM-Laufwerk selbst nicht in Ordnung (kommt auch bei HP-Vectra XM/4 vor). Wenn im Gerätemanager von Windows 95 der Festplattencontroller (EIDE) richtig eingetragen ist, keine sonstigen Fehler und Warnungen angezeigt werden und das PC-BIOS-Setup stimmt, ist dies die wahrscheinlichste Fehlerursache.

  • Im Windows 95 Gerätemanager werden Hardwarekonflikte angezeigt.
    Hardware (Ressourcen) Konflikte können je nach PC-Modell und Ausstattung (Adapterkarten) nicht ausgeschlossen werden. Besonders ISA-Karten sind hier problematsich. Sie müssen die Ressorcenkonflikte selbst lösen, wenden Sie sich dazu an Ihren PC-Betreuer oder an die Windows 95 Systembetreuer im Rechenzentrum.

Wolfram Oestreicher 27.10.1998, geändert: 25.11.1999, 17.4.2000