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Bitte beachten Sie auch
das Dokument: Windows
95 Probleme bei Updates/ Neuinstallationen
Aktueller Stand:
17.4.2000
Windows 95 wird vom Rechenzentrum über den Softwareserver
SATURN1 zur Installation angeboten. Es handelt sich dabei um ein weitgehend
automatisiertes "unattended" Setup (Installation ohne Benutzerangaben), wobei
alle für das hausinterne Netzwerk notwendigen Clients, Dienste, Protokolle und Parameter
vordefiniert sind sowie alle für unsere PCs notwendigen herstellerspezifischen
Treiber/Programme enthalten sind.
Unsere Referenzinstallation basiert auf der Version OSR 2.0/2.1 = 4.00.950B (OSR 2.1
nur für Rechner mit USB-Anschluß). Sämtliche aktuelle Fehlerkorrekturen von Microsoft
sind enthalten, ebenso die "neue" Shell, der Internet-Explorer
4.01SP2 und die jeweils aktuelle Novell-Clientsoftware, so daß Sie nahezu den
Versionsstand wie beim Handelsprodukt Windows 98 erhalten. Alle Jahr 2000
Systemkorrekturen sind in der aktuellen Installation enthalten.
Für Sonderfälle, z.B. nicht vernetzte PCs, ist im Rechenzentrum auch eine CD (Kopie der
Referenzsoftware auf dem SATURN1) zur Installation erhältlich.
Wenn
Ihr PC an das Universitätsdatennetz angeschlossen ist, installieren Sie bitte keinesfalls
von Original-CDs, d.h. von OEM-CDs oder Select-CD-Kopieen. Auf diesen Datenträgern fehlen
einige für unser Netzwerk benötigten Dateien und Systemkorrekturen, ferner sind die
Netzwerkparameter nicht vordefiniert. Falsche Angaben bei der Einrichtig des
"Netzwerks" können, abgesehen davon daß Ihr PC dann nicht richtig
funktioniert, zu schweren Fehlern im Netzwerk führen. |
Unsere Windows 95 Installation ist
gleichermaßen für die Erstinstallation (auf leerer Festplatte) oder ein Systemupdate auf
allen über das Rechenzentrum beschafften PCs und Notebooks geeignet. Bitte
beachten Sie daß Systemupdates von Windows 95 nicht immer zum Erfolg
führen, bei Problemen empfiehlt sich generell einen Neuinstallation.
Vorbereitung für die Installation
Um Windows 95 zu installieren, sollten Sie Ihren PC
sicherheitshalber mit unserer Windows 95 Bootdiskette starten. DOS/WfW-Bootdisketten
und die Windows 95 Notstartdiskette sind ungeeignet! Nur die später
beschriebenen Installationsoptionen U(pdate) und Q(uelldateien nachinstallieren) können
Sie auch innerhalb von Windows 95 ausführen.
Die geeignete Bootdiskette können Sie gleich hier
beziehen. Alternativ können Sie die Bootdiskette von unserem Softwareserver SATURN1
beziehen, starten Sie dazu aus beliebiger Umgebung (DOS, Windows 95 Explorer etc.) das
Programm
F:\SYSTEMSW\WIN95\TOOLS\BOOTW95.EXE
Sie werden nun aufgefordert eine leere Diskette ins
Laufwerk A: zu stecken und anschließend <RETURN> zu drücken. Nun wird automatisch
ein aktuelle Bootdiskette erzeugt. Die Bootdiskette enthält alle nötigen Treiber um sich
am Netzwerk anzumelden. Darüberhinaus sind Treiber zum Zugriff auf das CDROM-Laufwerk
sowie Tools (wie Original "Notstartdiskette") enthalten.
Sie können Windows 95 mit dieser Installationsprozedur
auch auf einer völlig leeren Festplatte installieren. Diese muß nur partitioniert und
formatiert sein. Benutzen Sie dazu ausschließlich FDISK und FORMAT von der Windows 95
Bootdiskette! Beim Programm FDISK (Partitionierung) wird festgelegt, ob eine Windows 95
Partition mit dem bisherigen, DOS-kompatiblen FAT16-Dateisystem oder mit den neuen, nur
unter Windows 95 verfügbaren FAT32-Dateisystem erstellt werden soll.
Wenn Sie ihre Festplatte vor der Installation von Windows 95 völlig
leeren wollen (denken Sie an die Sicherung von Benutzerdaten!) , können
Sie statt FDISK auch die auf der Bootdiskette vorhandene Batchdatei
FDW95.BAT benutzen. Damit wird die Festplatte automatisch
"präpariert" und ein Neustart eingeleitet, nach dem wiederum automatisch
zum Formtieren der Festplatte aufgefordert wird. ACHTUNG: FDW95 löscht
alle Daten auf der Festplatte!.
Das FAT32-Dateisystem besitzt den Vorteil, daß der Verschnitt auf den Festplatten
erheblich kleiner ist (kleinere Blockgröße) und große Festplatten über 2 GB Kapazität
unterstützt werden. Andererseits ist FAT32 nicht kompatibel zu DOS/Windows 3.11
und Windows NT (sie können mit einer DOS-Bootdiskette nicht auf eine
FAT32-Partition zugreifen) und es gibt einige ältere hardwarenahe Programme, die mit
FAT32 nicht kompatibel sind.
Wir führen die Vorinstallation von Windows 95 auf neuen Rechnern immer im
FAT32-Dateisystem (eine Partition) aus und empfehlen Ihnen dies auch für nachträgliche
Installationen auf Festplatten über 2GB Kapazität, weil dies bei den heutigen großen
Festplatten (4-8GB) in vernetzter Umgebung (Laufwerksbuchstaben sind knapp) die
günstigste Wahl ist.
Start der Installation über das Netzwerk
Starten Sie Ihren PCs mit der Windows 95 Bootdiskette in
der Standardkonfiguration (mit Netzwerkuntersützung) und stellen Sie - wie im Dialog
angegeben - die Netzwerkverbindung zu unserem Novell-NDS-System her.
Die Netzwerktreiberauswahl erfolgt nach Rückfrage automatisch (für
Desktop-PCs empfohlen) oder manuell (Treibername angeben, für Notebooks
empfohlen) Bei der automatischen Auswahl kann es zu (beabsichtigten) Fehlermeldungen kommen und eine
Bestätigung mit <RETURN> verlangt werden (AMD-Treiber). Ist der richtige Treiber
geladen und der PC an das Netzwerk richtig angeschlossen, kommen Sie auf Laufwerk F: und
können sich anmelden. Geben Sie dazu das Kommando
login Benutzername
und anschließend Ihr Paßwort ein. Benutzername ist
Ihr vollständiger NDS-Name (z.B. .xyz12345.rz.uni-regensburg.de) oder ihr relativer Name
zum Kontext uni-regensburg.de (z.B. xyz12345.rz).
Starten Sie nun das Programm (im Verzeichnis F:\BAT, der Suchpfad ist darauf
gesetzt)
w95inst
Start der Installation von CD
Starten Sie Ihren PCs mit der Windows 95 Bootdiskette in
der CDROM-Konfiguration (optionale Auswahl) und wechseln Sie zum CD-Laufwerk (in der Regel
ist dies Laufwerk D:) Starten Sie nun das Programm (im Stammverzeichnis der CD)
w95inst
Das Programm W95INST
Das Programm W95INST fragt zuerst nach den
Installationsoptionen. Folgende Möglichkeiten werden angeboten (jede Tabellenzeile
entspricht einer Bildschirmseite).
Beachten Sie bitte: Bei Aktualisierungen der Installation kann sich der
Dialog ändern bzw. es können weitere Fragen gestellt werden.
Installationsoptionen:
N: Neuinstallation, auch über vorhandene Windows
3.11-Installation. C:\WINDOWS wird gelöscht,
alte Einstellungen gehen verloren
U: Update einer vorhandene Windows 95 Installation
Es wird nichts gelöscht, alle Einstellungen
bleiben erhalten
Q: Quelldateien nachinstallieren
Die aktuellen Windows 95 CAB-Dateien werden nach
C:\WINDOWS\OPTIONS\CABS kopiert,
der Sourcepfad und Layout.Inf darauf abgestimmt
[N,U,Q]?
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Geräteauswahl:
D: Desktop-PCs (Acer, HP-Vectra XM/4, XU6)
N: Notebook-PCs (Compaq, Acer-Nuovo)
[D,N]?
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Notebook-Typ: (Beispiel)
A: Acer (Acer-Nuovo)
C: Compaq (Compaq Contura, Elite, Armada)
[A,C]?
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Netzwerkunterstützung:
U: Anschluß an das Universitätsdatennetz (Standard)
Bei Notebooks wird standardmäßig auch DFÜ installiert.
P: Privat-PCs ohne direkten Anschluß an das
Universitätsdatennetz
DFÜ wird installiert, es wird keine Registierung
vorgenommen !!! Nicht zulässig für PCs mit Anschluß
an das Unidatennetz !!!
[U,P]?
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Sie haben folgende Auswahl
getroffen: (Beispiel)
Neuinstallation von Windows 95
für Desktop-PCs
mit Anschluß an das Universitätsdatennetz
OK?[J,N]?
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Treffen Sie nun Ihre Auswahl (ein
Buchstabe). Anschließend wird Ihre Wahl noch einmal angezeigt und Sie müssen mit
"J"a oder "N"ein bestätigen.
Technische Unterschiede der einzelnen Installationsvarianten
- Neuinstallation
Neuinstallation oder vollständige Systemaktualisierung für alle Desktop-PCs, auch über
vorhandenes Windows 3.x. Alle vorhandenen Systemdateien (die Verzeichnisse C:\DOS?,
C:\WINDOWS, C:\PSFONTS, C:\NWCLIENT sowie die Dateien C:\CONFIG.SYS
und C:\AUTOEXEC.BAT werden gelöscht. Damit verlieren Sie in der Regel auch alle
Windows-Programme und müssen diese neu installieren.
Wenn Sie noch Daten auf einem der genannten Verzeichnisse sichern müssen, brechen Sie die
Installationsroutine ab (Option A), sichern diese Daten und starten die Installation
erneut.
Beachten Sie bitte, daß u.U. Dateien nicht gelöscht werden können
oder das Löschen sehr lange dauert. Sie können das Windows-Verzeichnis
und die o.a. Dateien vor der Installation oder bei Problemen jederzeit
manuell löschen.
- Update
Diese Installationsvariante löscht keine vorhanden Systemordner/dateien und behält
soweit als möglich die vorhandenen Windows-Einstellungen bei. Verwenden Sie diese Option,
wenn Sie Windows 95 aktualisieren (z.B. von Version 4.950 auf 4.950B) oder z.B. bei
leichten Fehlern reinstallieren möchten. Verwenden Sie diese Option keinesfalls für ein
Upgrade von Windows 3.11 zu Windows 95.
Schwere Windows 95 Systemfehler können mit dieser Option nicht in allen Fällen beseitigt
werden, u.U. müssen Sie dafür das System neu installieren.
Beachten Sie bitte, daß ein Update immer ersetzend und adidtiv wirkt. Es werden also keine
nicht benötigten Dateien und Einträge in der Registrierdatenbank gelöscht, das System
nicht "geputzt". Vor einem Update ist es daher zweckmäßig, das System zu
bereinigen.
Die Netzwerkeigenschaften werden bei einem Update vorsichtshalber in den Grundzustand
gebracht (Name, Arbeitsgruppe und sonstige Parameter bleiben jedoch erhalten). Eventuell
müssen Sie hinterher also die Netzwerkeigenschaften anpassen, wenn Sie vor dem Update
nicht mit Standardeinstellungen gearbeitet haben (z.B. wenn Freigabedienste installiert
waren).
- Quelldateien nachinstallieren
Diese Option installiert nur die aktuellen Windows 95 Quelldateien auf Ihrer Festplatte im
Ordner C:\WINDOWS\OPTIONS\CABS und paßt den Installationspfad darauf an. Bei
älteren Windows 95 Installationen (bis April 1996) wurden diese Dateien nicht auf die
Festplatte übertragen und es kommt dann z.B. zu Problemen bei der Installation von
Treibern (Druckertreiber etc.). Wenn Sie für eine ältere Windows 95 Installation kein
Upgrade (Option U) durchführen wollen, sondern im nur dieses Problem beseitigen wollen,
ist die Option Q die richtige Auswahl. Alle anderen Optionen (N,U) beinhalten die Leistung
der Option Q.
- Geräteauswahl
Obwohl Windows 95 als Plug&Play-Betriebssystem für alle vorhandenen PCs
vorkonfiguriert werden könnte, ist eine Auswahl von Gerätegruppen vor der Installation
sinnvoll, um einerseits Treiber und damit Festplattenplatz zu sparen, andererseits um
bestimmte Eigenschaften geräteabhängig vorzukonfigurieren.
Wählen Sie hier zunächst Desktop- oder Notebook PCs. Es wird dann eine aktuelle
Geräteliste angeboten. Wählen Sie hier bitte unbedingt das passende Gerät!
Bei allen Notebooks wird "DFÜ-Netzwerk" vorkonfiguriert, Sie müssen nur noch
die Eigenschaften des Verbindungpartners in "DFÜ-Netzwerk" (Neue Verbindung)
spezifizieren. Näheres dazu ist im Dokument DFÜ beschrieben. Es ist keine zusätzliche
Software erforderlich!
- Netzwerkunterstützung
Wählen Sie hier die Art des Netzwerkanschlusses.
Standard ist der Anschluß an das Uni-Datennetz über einen Ethernet-Netzwerkadapter im
Gerät. Es werden alle Protokolle, Dienste und Clients für unser Netzwerk korrekt
vorkonfiguriert.
Alternativ kann die Option "Privat-PC" gewählt werden. Hier wird wie bei
Notebooks DFÜ-Netzwerk vorinstalliert und das Gerät netzwerkmäßig nicht in unserer
Datenbank registriert. Beachten Sie bitte, daß diese Variante für PCs mit
Netzwerkanschluß über einen Ethernet-Adapter an das Uni-Datennetz unzulässig ist!
Ablauf der Installation
- Bei der Option Neuinstallation werden zunächst
nach Rückfragen eventuell vorhandene Systemordner und Systemdateien gelöscht. Bei den
Rückfragen können Sie die Installation auch abbrechen, wenn Sie vergessen haben, ggfls.
noch benötigte Dateien zu sichern.
- Die Windows 95 Quelldateien werden auf die Festplatte
kopiert, damit die eigentliche Installation vom Netzwerk unabhängig erfolgen kann. Wenn
der Kopiervorgang abbricht, weil auf Ihrer Festplatte nicht genügen Platz vorhanden ist,
müssen Sie nicht benötigte Dateien löschen (ca. 50 MByte Freispeicher erforderlich) und
die Installation wiederholen. Wenn noch gar kein Windows 95 installiert war, ist erheblich
mehr Freispeicher (ca. 120MByte) erforderlich.
- Eventuelle Netzwerkverbindungen werden getrennt.
- Das eigentliche Windows 95 Setup beginnt.
- Dieie Hardwareerkennung für die
sogenannten "Legacy"-Devices, d.h. solche Komponenten, die sich nicht
automatisch zu erkennen geben wird durchgeführt. Wenn der Rechner in seltenen Fällen
dabei längere Zeit (über 2 Minuten) nicht regiert, d.h.keine Änderung am
Bildschirm erfolgt, schalten ihn kurz aus und wieder ein (keine Diskette in Laufwerk A:). Drücken
Sie zum Neustart aber nicht die RESET-Taste oder STRG+ALT+ENTF. Wählen Sie nach dem
Neustart die angebotene Option "Safe Recovery".
Hinweis für Systembetreuer: Während der Hardwareerkennung werden in unserer
Installation die erkannten Devices angezeigt, welche auch in der Datei C:\DETLOG.TXT
gespeichert werden.
- Nur wenn im Gerät ein PnP-Netzwerkadapter
installiert ist, der in unserer Vorinstallation nicht berücksichtigt wurde, kommt es zu
einer Fehlermeldung. Sie werden aufgefordert, den Netzwerkadapter manuell auszuwählen.
Tun Sie dies nicht, belassen Sie die vorgegebene Auswahl, bestätigen Sie mit OK
und ignorieren Sie weitere Warnungen. Hinterher ist in fast allen Fällen die
Netzwerkumgebung trotzdem korrekt eingerichtet.
- Jetzt beginnt das Kopieren der Dateien (auf
der lokalen Festplatte). Es dauert je nach Option und Rechnertyp ca. 5 bis 20 Minuten. Am
längsten dauert es bei einem Systemupdate (Option U), weil hier versucht wird, alle
vorhandene Dateien und Einstellungen zu retten. Während des Kopierens (Meldung am
Bildschirm beachten!) müssen Sie die Bootdiskette herausnehmen.
- Nach dem Kopieren der Dateien wird automatisch der erste
Neustart eingeleitet. Bei einigen wenigen älteren PCs funktioniert dies nicht
automatisch. Warten Sie, nachdem der Bildschirm dunkel wurde, ca. 2 Minuten. Wenn der PC
dann noch nicht neu gestartet wurde, drücken Sie die RESET-Taste. Denken Sie daran, die
Bootdiskette aus dem Laufwerk zu entfernen.
- Nach dem ersten Neustart wird die Windows
95 Installation vervollständigt.
Nur bei in der ersten Phase nicht erkannten PnP (PCI) Netzwerkadaptern kommt es dabei zu
einer Warnung, daß die Netzwerkkarte fehlerhaft sei. Ignorieren (bestätigen) Sie diese
Falschmeldung.
Das Ende der zweiten Phase wird mit dem Windows-Setup-Menü "Programme/Anwendungen
konfigurieren (MS-DOS, Exchange, Drucker, RZ-Ergänzungen, RZ-Zusätze usw.) eingeleitet.
In den RZ-Ergänzungen sind hardwareunabhängige Systemupdates enthalten, in den
RZ-Zusätzen werden hardwareabhängige Teile (bei Notebooks z.B. Sleep-Manager)
installiert und konfiguriert. Zum Schluß
erscheint die Meldung "Das System ist jetzt konfiguriert. ...", und der zweite
Neustart wird automatisch eingeleitet. Wie beim ersten Neustart können Sie die
RESET-Taste drücken, wenn dies nicht automatsich funktioniert (kommt sehr selten vor).
- Nach dem zweiten Neustart - das System ist
fast fertig - werden bei Geräten mit USB-Schnittstelle eventuell noch weitere Geräte
erkannt. Bei HP-PCs mit Cirrus 5465-Videocontroller (VL7) oder Matrox
Videocontroller kann eine (Falsch-)Meldung erscheinen, daß der Videocontroller defekt sei. Warten Sie bitte, bis alle Geräte
eingerichtet sind und bestätigen Sie erst dann die Fehlermeldung mit
OK, wenn die Installation nicht zu Ende geführt wird und kein
automatischer Neustart erfolgt.
Nach Beendigung der Installation erscheinen zwei Fenster
- Die obligatorischen Windows-Tips, die Sie
gleich wegklicken können ("beim nächsten Start nicht mehr anzeigen", wenn Sie
daran nicht interssiert sind.
- Das RZ-Registierformular.
Füllen Sie bitte alle Daten korrekt aus. Ein weiterer Neustart wird eingeleitet, das
System ist fertig.
Beachten Sie bitte: Solange das Registierformular nicht korrekt ausgefüllt ist, ist eine
Netzwerkanmeldung nicht möglich und das Formular erscheint bei jedem Neustart wieder.
Die TCP/IP-Registrierung wird - nachdem Sie diese Erstregistrierung vorgenommen haben-
automatisch eingeleitet.
Sie bekommen bei neuen PCs keine IP-Adresse (Webbrowser geht nicht),
solange die IP-Registrierung nicht durchgeführt ist. IP-Adressen
werden erst am nächsten Arbeitstag nach Ausfüllen des
Registrierformulars zugeteilt, haben Sie bitte etwas Geduld! Solange
Ihrem PC keine IP-Adresse zugeteilt wurde, erscheint in
regelmäßigen Abständen eine Warnmeldung, daß vom DCHP-Server
keine IP-Adresse bezogen werden konnte (bzw. daß der DHCP-Server
nicht funktioniert). Bei Problemen mit der IP-Registierung
könne Sie alterativ auch den "DHCP-Administrator" (kann
mit RZSETUP, Gruppe Netzdienste, installiert werden) manuell
starten.
- Die früher eingeblendeten RZ-Informationen
finden Sie jetzt - zweckmäßiger - im Startmenü unter Favoriten:
Internet-Shortcuts (entspricht Bookmarks) zu den PC-relevanten WWW-Seiten, zur
Uni-Homepage und zur RZ-Homepage.
Nachträgliche Arbeiten (Systemergänzungen)
W95INST installiert derzeit nicht alle Systemupdates
während des automatisierten Setups. Folgende Updates und Zubehörprogramme sollten Sie nachrüsten.
Mit dem in jedem Windows 95 vorhandenen Internet-Explorer können Sie
die hier aufgeführten Programme gleich ausführen, d.h. installieren
(wählen Sie "öffnen"), bei anderen Browsern müssen Sie die Programme
"downloaden" und anschließend starten.
Zur Vereinfachung finden Sie ab sofort
im Startmenü einen Link auf unsere Windows 95 Updateseite. Sie können
alle Updates gleich von dort installieren (Voraussetzung: gültige
IP-Adresse!)
Alternativ können Sie
diese Updates natürlich auch vom Softwareserver SATURN1 (uni-intern)
starten.
Bei allen Notebooks mit Touchpad müssen
Sie außerdem den Touchpad-Treiber nachinstallieren, Sie finden in im
(lokalen) Verzeichnis C:\WINDOWS\OPTIONS\OEMPROG\MOUSE
. Es genügt, die EXE-Datei anzuklicken und dem Dialog zu folgen.
Jetzt können Sie Ihre Anwendungsprogramme (Software)
installieren, am besten über das Programm RZSETUP (im Windows-Startmenü enthalten).
Office 95 (standardmäßig auf allen neuen PCs vorinstalliert) können Sie
wahlweise über
RZSETUP oder direkt vom SATURN1 mit F:\MS\OFFICE95\SETUP.EXE
installieren.
Fehlermöglichkeiten
- Während oder nach der Hardwareerkennung erfolgt eine
Warnung, daß die Netzwerkkkarte nicht identifiziert werden konnte und es wird eine
Auswahl angeboten (NDIS-Treiber etc.)
Sie werden aufgefordert, den Netzwerkadapter manuell auszuwählen. Tun Sie dies nicht,
belassen Sie die vorgegebene Auswahl, bestätigen Sie mit OK und ignorieren Sie weitere
Warnungen. Hinterher ist in fast allen Fällen die Netzwerkumgebung trotzdem korrekt
eingerichtet.
Bitte melden Sie einen derartigen Fehler an die Windows-Systembetreuer im Rechenzentrum.
- W95INST verursacht eine Fehlermeldung, wenn Sie es innerhalb
von Windows 95 starten (nur die Optionen U und Q sind hierfür geeignet!): Programm kann
nicht fortgesetzt werden, anderes Programm läüft noch....
Dies ist ein harmloser Fehler: Schließen Sie einfach alle nicht benötigten Tasks, in
dem Sie mit ALT+TAB zu den noch laufenden Programmen wechseln und diese
(z.B. das DOS-Fenster, aus dem Sie W95INST gestartet haben) schließen. Schließen Sie
aber nicht das Windows 95 SETUP selbst!
- Nach dem Kopieren der Quelldateien bricht das Setup mit
einer Meldung "Batchdatei nicht gefunden" ab.
In den meisten Fällen liegt hier ein Hardwarefehler am Gerät vor (kommt vor allem
bei Acer V12LC vor). Die Datenübertragung vom Netzwerkadapter zur Festplatte ist korrupt.
Bringen Sie das Gerät bitte in die RZ-Werkstatt.
- Nach einem Update ist das CDROM-Laufwerk nicht mehr
verfügbar.
Kommt vor allem bei Acer-V12LC vor. Lesen Sie dazu bitte das Dokument
"Systemfehlerbehebung".
Möglicherweise ist auch das CDROM-Laufwerk selbst nicht in Ordnung (kommt auch bei
HP-Vectra XM/4 vor). Wenn im Gerätemanager von Windows 95 der Festplattencontroller
(EIDE) richtig eingetragen ist, keine sonstigen Fehler und Warnungen angezeigt werden und
das PC-BIOS-Setup stimmt, ist dies die wahrscheinlichste Fehlerursache.
- Im Windows 95 Gerätemanager werden Hardwarekonflikte
angezeigt.
Hardware (Ressourcen) Konflikte können je nach PC-Modell und Ausstattung
(Adapterkarten) nicht ausgeschlossen werden. Besonders ISA-Karten sind hier problematsich.
Sie müssen die Ressorcenkonflikte selbst lösen, wenden Sie sich dazu an Ihren
PC-Betreuer oder an die Windows 95 Systembetreuer im Rechenzentrum.
Wolfram Oestreicher 27.10.1998, geändert: 25.11.1999,
17.4.2000 |